Category HEINKEL Chronik und Typenblatter der Firmo Heinkel-Flugzeugbau

HEINKEL HE 274

HEINKEL HE 274
Schweres Kampfflugzeug und Erprobungstroger

HEINKEL HE 274 VI Schweres Hbhen-Kampfflugzeug

Besatzung: 3

Triebwerk: Dairler-Benz DB 603 A

Getriebe: untgrsstzt 0,518 : 1

Stortleistung bei 2700 U/min:

4 x ‘750 PS

Nennleistung bei 2500 U/min in 0 rr Hohe:

4×1580 ?$

Nennleistung bei 2300 U ‘min in 6000 rr Hbhe:

4×1400 ?S

Volldruckhohe:

11 000 m

Soczifischer Kraflstoffvcrbrauch:

214 gr/PS h

Luftscnrauocn: 3-BlaM-Motall-Vcrstclluftschrauben

Durchmcsscr:

4,0 m

Spannweite:

44,1 m

Lange:

22,3 m

Hohe:

5,5 m

Flugelflache:

170 m2

Flachenbolastung:

210 kq/m?

Lcistungsbe astung:

5,12 kg/PS

Leergcwicht:

21 300 kg

zusctzliche Ausrijsturg:

2 540 kg

Rjs’gcwicht:

23 «40 kg

Besatzung:

Kraftstoff:

300 kg 9 900 kq

Schmierstoff:

800 kb

Zuladung:

1 170 kg

Fluggewicht:

36 010 kg

Hochstgeschwindigkeit in 0 rr Hohe:

430 km/h

3 003 m Hohe:

490 km/h

11 COCm Hohe:

580 km/h

Rcisegcschwindigkeit bei 7b 9/o Stortleistung in 0 rr Hohe:

400 km/h

3003 m Hbhc:

•150 km/h

11 COC m Hohe:

510 km/h

Landegescfiwindigkeit:

158 km/h

Optimale Reichwaite bei Vmox in 6 000 m Hohe:

3100 km

Oplimale Reichweile bei Vr in 6 000 m Hohe:

4 000 km

Optimale Reichsveite:

5 800 km

S’eigzeit out 9 ҐЮ0 m Hohe:

0,3 min

6 000 m Hohe:

32,5 min

13000m Hohe:

90.0 min

G pfelhohe: mit Hohen ader TK 11 Б

14 300 m

Rollslrecke oeim Start:

960 m

Starlstrecke bis 15 m Hohe:

1 340 m

Landestrccke aus 15 m H5hc:

1 120 m

Bewaffnung: scplant: A-Stand 1 x MG 131

В Stand 1 x MG 131 Z als FDL 131 Z

C-Stand 1 x MG 131 Z als FDL 131 Z

Demcrkungcn: Als Bomber war eine Bombenzuladung von 2000 kg vorgesehen, wodurch

sich dcs Fluggewicht auf 33 CIO kg erhoht hat-e.

Подпись: gebracht warden konntcn. Nach der Uberaabe an die Alliiertcn wjrdcn die beiden Flugzeuge aur Anwe sung schlie(3lich doch noch flucklar gemocht. Die Farman-Ge- selischafl wurdc nationalisicrt uncfuhrtevon nun an die Bczcichnung Soci6t6 Nationale de Constructions Aero- naufiques dc Sud Ojest (SNCA-SO). Damit wurde aus der He nkel He 274 VI die A. A. S.-01 A und mcchte enter dioser Bezeichnung im Juli 1945 ihren Erstflug. Was die Hbhenflugeigenschaften arbelangte, so ent- sprachen d e FlugTeistunren ganz cen Erwartungen. AnsdilieBend diente das Tlugzeug als Forschungsf ug- zeuy fur HOhenflijge und els Erprobungstrdger ver- Подпись: schiedener Drtckkabinen. Die E'gebnisse dieser Fltige v/urcen fur die Konstruktion rroderner Druckkabinen □ uf zivilem, sowie militdrischem Gebiet mol3geblich. SchlieBlich ciente das Flugzcug drei Jahre ncch dam Erstflug als Erprobungslrdger fur das frunzosisdio Ru- kotenflugzeug SO-M 1. Irn Mislelsthleppverfahren wurde das mit einor Wallor-Rakele ciusgerustete Flug7eug auf 4000 rn Hohe geschleppt und gedartet. Koch AbschluO dieses Programme fief die Heinke I le 274 V1 olios A. A. S.-01 A einer Verschrotturgsaktion zum Opfer, funf Jahre spdter als die He 274 V2, die den gleir.nen Weg gegengen war, ohne je geflogen z.i sein.

HEINKEL HE 274

HEINKEL HE 274

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 51 B-l

Jaqdflugzeug

Подпись: Die Heinkel He 51 gehorfe zu der ersten Musfern, mit denen die neue deufsdie Luflwuffe nach ’’933 ousgerustet wurde. Das riugzeug besaft erslmals gegenuber rJen sonst verwenaelen Tv pen cine aero- dvncmisdi gut ausgebi dete Zelle. Der Prototyp fur die He 5' emielt die Bezeichnung He 49 a und mach-e im November 1932 den Erstfljg. Dieses war eine reine Vcrsu<hsaus*’Chrung/ weshalb kein Waffeneinbau vor- gesehen wurdc. Es folgtc das zweite Vcrsuchsmuster mit einem urn 40 cm vcr'dngcrtcm Rurnpf, das im Februar 1933 zum erstenmal flog und kurz darauf mit einem Schwimmerwerk ousgerustet, als He 49 b die F ugerorebung fortsetzte. Ein drittes Flugzcug cr- hielt die Bezeichnung He 49 c, ortsproch jedoch der He 49 a bis ajf das verbesserte Fahrgestell. Auf Grurd der gewonnenen Erkenntnisse enrstandon dann in rascher Folge die ersten Serienfluczeuge, die als A-O-Serie ab Mai 1933 geliefert v/erden konnten. Der Prototyp der A-O-Serien flog mit dem Typenzeichen D-ILGY (He 51 A-О) und besaB versetzte Icurze Aus- puHstutzen. Die weiteren A-O-Ser enflug-eurie waren: A-Ol, D IQfct; Л-0 2, D-IHAO; A-О 3r D-ITIIJ; A-Q4, D-IJAY; A-O 5 D-iDIE; A-О 6, D-IREI; A-O 7, D-IMP; A-C 8, D-IZER; A-O 9, D-IROL. Diese Flugzeuge er- liicltcn die auch weiterhin verwendeten charakte- ristischcn AuspufTtutcn. Im Juli 1934 wurde die erste A Scricnausfunrung on die Luftwaffe gebefert, die mehr oder weniger der Vv'affcncrprobung diente. Von April bis Jjni 1935 crbiclt das JG Richthofen pro Monat 4 Flugzeugc der Л Serie. Die Restlieferung orfolgte bis Jcnucr 1936, wobei von der A-l-Serie insgesamt 75 Flugzeuge zur Ablieferung kemen. Die strukturell verbesserte AusfOhrung He 51 B-O erbielt
Подпись: das JG Horst Wessel ab Jcnuar 1936.. wovon ins- oscimt 12 Flugzeuga abgeliafert wurden. Djrch Um- au auf Hydrona ium-Schwimmer entstanden aus 8 Ho 51 B-l-rkgzcugen die Scrie He 51 B-2 W. Zu- sarrirnen mit einigen Neubauten dieser Serie erhielt die Luftwaffe insgesamt 38 Sec agdeirsitzer der B-2- Sciie. Als die Legion Condor lur den spanischen ROrgerkrieg aufges*cllt wurdc. kamcn fur die Jagd- verbande ebenfnlls einige Muster der H 51 A-^-Serie in Spanien zum Einsatz. Hie- zeigtc sich, daft dcs Flugzeug zwar gute Flugleisfungen aufruweisen hatte, aber fur den frontmdGigen Einsatz den Aufgaben o s Tiefangriffsfiugzeug niebt gewadisen war. Durch die kombin orte Rolle als Jagdflugzeug urd Ar.griffsflug- zeug mit leienter Borrbencewaffnung entstand die He 51 C-Serie, die zunachst aus umgebauten He 51 Л-1-Serierflugzeugen bestand. Die neuqebauten C- Serienflugzeuge erbielten Vorrichtungen unter den Fluchen, so daft 4 x 50 kg Bomben mitgefuhrf werden konnten. Da die He 51 im Luftkampf mit der von Rutland gelieferten Rate schon schwer zu handhaben war. gingen bei dieser zusdtzlichen Belastung die bis- lie- gulcr Flugeigenschaften weiter zuruck, weshalb man bald uul die Bombenschloftvorrichtungen verzichte- te. Die H- 51 C'-l -Serie war die Exportserie furSoanien. In Deutschland wurde diese Ausfuhrung nicht getlogen. Durch VergroGerjng dcr FlugelHache entstand eine 2stielige Zelle, die a s Hchcijager eingesetzt werden sollte. Einige Musterexemplare mit der Bezeichnung He 52 wurden fertiggestcllt und erprabt. Die le+zte Se-ie der He 51 Produklicn war die С-2-Serie, die aus der C-Seric hervorging und mit ener FT-Sonder- aus.iistung zum Einsatz kcm.

Heinkel He 51 B-03

HEINKEL HE 51 B-1 jagdflugzeug

Besatzung: 1

Triebwerk: 1 x BMW VI 7,3 Z rrit HeiBkOhlung ol’no Getriebe

Startleistung in 0 m Hohe bci Ш0 U/min:

750 PS

Nennleistung in 0 m Hohe bei 1700 U/min:

740 PS

Nennleistung bei Rei$elei$tuiiy 1650 U/min:

730 PS

Spczifischcr Kraftstoffverbrouch:

240 g;PSh

Holziuftschraubo mit 3,1 m Durchmesser

Spcnnv/eite oben:

11.0 m

Sponnwcite unten:

8,6 ni

Longs:

8,4 m

Hohe:

3,2 m

Fljgclflochc:

27,2 m?

Flachenbelastjng:

70 kg:m2

Lei stung s belastu ng:

2.5 kg/PS

Leergewicht:

1 473 kg

Zusa*zliche Ausrustung:

142 kg

Busatzung:

90 kq

Kraftsioff;

152 kg

Schmierstoff:

15 kg

Munition:

28 kg

Fluggewicht

1 900 kg

Hochstgeschwindicjkeit in

11 – 0 in

330 kni/li

H = 4 000 m

310 km/h

H 6 000 m

235 km/h

Ma-schgaschwindigkeit in

H = 0 m

230 km/h

I’l. S % Drehzahl-Drosselung)

H = 4 000 m

260 km/h

H – 6000m

220 km/h

Landogoschwindigkeit:

95 km/h

Steigzeit auf:

H 1 000 m

1,4 min

II = 2000 m

3,1 min

H – 4 0C0 m

7,8 min

II = 6000m

16,5 min

Dicrstgipfelhohc:

7/00 m

Vollgasreichweite in

H – 0m

280 km

H = 4 000m

430 km

H = 6 000m

550 km

Reisereichweite in

H = 0m

390 km

(15% Drehzahl-Drosselung)

H = 4 000 m

570 km

H = 6 000 m

700 km

Opfimcle Reicnweite:

740 km

Rollsliecku bei Start:

100 m

Rollstrecke bei Landung:

150 m

Bewoffnung: 2 starre MG 17 im Rumpfvcrderteil riocli vom geiichfot.

HFINKEL He 51 A-03

 

HEINKEL HE 51 B-l

HEINKEL HE 51 B-l

HEINKEL HE 51 B-l

НліпкеІ He SI C-l Expsrtmuilsr liii Spunit»i. ents’and curch llmbau cps ck – I Iw і’ A-l

HEINKEL HE 51 B-l

H^irikel H« S’ C.-1 rrit ZusDmcr. ks (ExporlDisfuhiur. g (Cr Sponien)

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 114 V 2

HEINKEL HE 114 V 2

Aufklarungsflugzeug

HEINKEL HE 114 V 2

See-Aufklarungsflugzeug 1938

D-UGAT

Besctzeng: 1 Pi lot, 1 Beobachter

T iebwark: Jjnkers Ju-no 210 Ea

Gerriebe. unfersetzt 1,59:1

Starleistunq bei 2 700 U/min:

680 PS

Nenrlcistuny bei 2700 U/’rnn

in о m H6he;

680 PS

Nennlerstunc bei 2 700 U/min

in 4 000 m Hohe:

650 PS

Volldruckhohe:

2 000 m

Spezifischcr Kraftstoffverb.’cuch:

240 gr/PS h

Lu’lsclirojbc: 3-B! ctt-Mclal uftschraube, im

Fluge kontinuieriicT versteliber, Bauarf VDM

Durchmesser:

m

Spcnnwcita: oben/unfen

13,8/6,0 m

Lange:

11,85 m

Hohe:

5,23 m

Flugelflcche:

42,70 тг

Flachenbelastung:

7/,8 kg/m1

Lei stung s be la stung:

4,88 kg/PS

Leergewicht:

2100 kg

zusulzlidic Ausrusleng:

96 kg

ROstgewicbt:

2196 kg

Besatzunc:

100 icg

Kraftstoff:

800 kg

Schmierstoff:

70 kg

Zuladung:

70 kg

Fluggewicht:

3316 kg

Hochstgeschwindigkeit

in 0 m Hohe:

270 km/h

2 COO rn Hohe:

305 km/h

4 000 m Hohe:

270 km/h

Reisegcschwindigkeit bei 85 Vo Startleistyng

in 0 m Hdhe:

740 km/h

2 000 m Hohe:

240 km/h

A OOO m Hohe:

530 km/h

Lcndegeschw no’igkeit:

105 km/h

Optimale Reich we ile bei Vn-o*

in 20C0 m Hohe:

5C0 km

Optimale Reichweite bei Vr

in 2000 m Hohe:

7CO km

Oplimc’e Reichweite:

830 km

Steigzeil auf

2 OOO m Hohe:

9,8 min

U = 2 600 U/min

4 0C0 m Hone:

20,6 min

5000 m Hohe:

27.4 min

Gipfelhbhe;

6 5C0 m

Rollstrecke beim Start (Schwimmstrecke):

£00 m

Startstrcckc bis 15 m Hohe:

510 m

Landestrccke cus 15 m Hdhe:

500 m

Bewa/fnung: Als Vcrsechufljyzcug koine, als Einsotzmustcr 1 MG 15 m Drcnkranz

HEINKEL HE 114 V 2

HEINKEL HE 114 V 2

He inker Не IM V 2 о u< der Ab ajfbol’r

 

He ink* I H* Ш V 4 Ш *ini*ili<j де He I ter Sd-v/im илп

 

HEINKEL HE 114 V 2

le rk*l I lo "4 D-3, rxpsilnustcr- fiir Riimdnien mit osondcfcr Flocheivcrifrebung

 

lleitikel II* "14 Л-1

 

-cinv-Ы Hs 114 A—2

 

9(5

 

HEINKEL HE 114 V 2HEINKEL HE 114 V 2HEINKEL HE 114 V 2HEINKEL HE 114 V 2

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

Kotopulte, Schleudersitzo, Sprcngniotcn

Neben dem ПидгесдЬеи oesc~aftigte sich E-einkel aber sc hen seil der zwanziger Jarrer auch mit de’ Fntwickung von Koiopu onlagon. Nach orsten Auftrdgen der joponischen Marine baute Heinkel im Joh’ 1928 cir Kc’opu t fur den Schne Idampfe’ »Bremen«. Daniil konnle cas Pcsif ugzeug E1E 12 noc’- vor Errei – chen des Havens von New Yo-k ges*orie werden, so dob sich die Br eflcufzeit erheb ich verkur/to. ‘ 930 folgto oin leisrungsfchigs’es Katopult fur die »Eu’opa«, ajf der dos Pcsrf ugzeug HE 53 siaiionieH war.

Audi die GroBkaiapulie cer sclwimmenden L Jthansa-Stuizpunkte, die ab 1932 im Sucatlontik static – nic’l waren, harte heinkel entwickel* und gebaul. Sie d enten dem Star – schworor Post F uoboclo im Siidame – гіка-Diens*. die weyen mangelnder Roichwciic otf oicson Schiffon ni- T’eibstoff verscrgl werder іпибіеп. Bis Kriyysendy wurden vie c weilere Katapjlte fur versc^iecenste l insolzzwecke gebaul.

Ab 1937 wurde ven den Heinkel-Werken dos Sp-ergnielverfohron ontvvickclt. Mir desem neuen Ferfi – gungsverfo”ron konn-on schwcrzugdngliche Bau’oile mirenanderverbunderi werden, und 1939galang os, einsr. Lizerzvsrtrag fu- dos Sprengrietverfahren naefi Noi*damerikc zu vcrceben.

Von grower Bedeuliing fur die Luflfahrt war auch die von Er^sT Eleinkel ois zur Proxisreifo vorongclriobcno Entwicklung von Schleudersirze’-. Sie Wwrden cb 1940 in Seriy p’odu/iyri und in ve’sehiedene I lochlei- srungsflugzejye cucn onderer deulscher Elugzeughersieller eingebaut. Mit erfalgreichen Ausschijssen konnto nachgewiesen werden, dab cieses геиагтіде Rettunyssystem einen ©ntschoidcndcn Boir’ag zur Si- che’heit von Pilcien ieistete.

HEINKEL HE 176 VI

HEINKEL HE 176 VI Подпись: l 0~7

Versuchsflugzeug fur Raketenantrieb

HEINKEL HE 176 VI

Versuchsflugzeug fur Raketenantrieb

Besafzung: 1

Triobwerk: Roketentricbwerk Walter HWK-R 1 203

Be’riebsort: HeifJs’crbrennung

Sfnrtleistung [Sfandschubleistunc):

1 хбООкр

Nennleistung in 5COOm Hohe:

1 x 633 kp

Nennleistung in 900D m Hohe:

1 x 698 kp

Soczifischer Treibstoffvei broach bei Volloislung:

4,8 gr/kp sec.

Kroftstoff: Wesse stoffsuperoxyd Methanol

T rie bwer kg ewichf:

98 kg

Spannweile:

5,00 m

Large;

5,20 m

Hohe:

1,44 m

Fliiqelfldcfie:

5,4 my

Flachenbuloslung:

300 kg/m’

Leislungsbelostung:

2,7 kg/kp

Leergewicht:

780 kg

zusatzlichc Ausrustunq:

120 kq

Rijs’gev/icht:

900 kg

Besafzung:

90 <g

Kroftstoff:

430 <g

Zuledunq: [Mefl’nslrumente)

200 kg

max. Fluggewiclil:

1620 kg

Hochstgaschwindigkeit:

in 0 m Hulie:

630 km/h

20C0 m H6he:

703 km/h

40C0m llnhe:

753 km/h

Rcisegeschwindigkeif

in 0 m Hohe:

600 km/h

bei 90% Starrleistung

2000 m Hohe:

68C km/h

4000 m Hohe:

710 km/h

Londc gesch wind igkeit:

135 km/h

Optima e Rcichweite bei Vriax

85 km

Optimale Roichweite be Vr

95 km

Oplimale Reichweite:

110 km

Steigzsit auf 4C0C m Hohe:

1,1 min

6COO m Hohe:

1,7 min

8000 m Hohe:

2,5 min

Gipfclhbhe:

9000 m

Rollstrecke beirn Start:

480 m

Slartstrecke bis 15m Hohe:

550 m

Landestrecke aus 15 m Hohe:

540 m

Bcwaffnung: koine

Bemerkungen: Erstrlug der Heinkel He 176 VI: 20.

Juni 1939

Die Heinkcl He 176sollte als Abfanqjdper wciterentwickelt warden, docn wjrden die Aibehen vorubergehend eingc

stellt. Die Erfahrungen mil diesem Flugzecg fanden ihrc-i Niederschlcg in dom Ab’aiigjoger Heinkel He PI 077 Julia.

Подпись: sch rm durch die Sog4vir<un<3 nicht ordnungsgemciB bffnete, was ze ciner Ausstofivorrchlung fur den Jremsschirm fuhrte. Die Enfwitklung der Heinkcl He 176, die bis /иг Tertigstellurg des Flngzeugcs im Werk Roslock • Mnr enehc unler strengster Gcheinho'Tung durchgefuhHwurdo, bcdingte fur einesldr ungsfreie Flug- erprobuny eine Verlegung dcr weiteren Arbcitcn nach Peenemiinde, wo Wernher v. Brcun schon seif einiger Zeit seine Forschungen betrieu. Dus von ihm enKvik- kelte Triebwcrk, welches eine lusl doppelt so hohe Schubleislung wie cas Wa -er-Triebwerk errcichfc, war fur ein zv/e tes Heinkcl VersuchsflLgzeug vorgesehen, welches nach den Erkenntnissen mil der He 176 V 1 пви enlw'ckelt warden sollic. Im Schlepp eincs 7,6-Liicr- Mercedes-Komprcssorwcgens fanden am Strand von Usedom die ersten Ro Iversuthe slatt, wobei Rollge- scbwindigkeiten von 155 km/h erreicht werden komten. Anfang Mdrz 1939 mcchlc die He 176 d e ersten Lufl- sprunce mif eingeschaltetem Rckelenlriebwerk, die durch die Milnahme vo-i nur geringen Trcibstoffmen- ger ze'llich sehr bcgrcnzl woren. Am 20. Juni 1939 Подпись: mcchle der Huinkel-Werkp lot Wars if z den ersten effi- ziellen Erslflug mit der He 176 VI und setzfe damit die Brauchbarkeit des RaketenanHebes unler Bev/cis. Einen Tac spcler lieBen sich die fiihrenden Personlich- ke ten des RLAA. unter andcrcn Udet und Milch, die Heinkcl He 176 in PeenemOnde varfuhren und waren mehr von der angebliclier Gefahrlichkcit al$ ven car Flualeistungen und der geschichflich tcchnischen Bcdeu- t jng bccindrudct. Ucet bozcichnefe das F ugzeuy we- gen seiner ceringen Abmessungen der Tragflachen als „Rokele init Trittbrcttcrn". Er verbot ab soforf die gc- plonten Flugvcrsuchc wegen der vermeintliehen Gefahrlichkcif des Triebwerkes und sefzfe danit das ge- samfe Enlw cklungsprogramm Inhm. Erst nach einem hef-igen Scnriftwechsel gelcng cs Frof. Heinkel, seine He 176 wieder frei zu bekomrnuri und damit die Idee des Rukelenfljges uborhajpf. Am 3. Juli 1939 lieO sich senliefiheh Adolf Hitler personl ch die He 176 in Rogun- thien vorfuhren und zeigte hier unerwartetes tech- nisches Verstandnis. T-ozdum vermochte Heinkel nicht

г 39

 

HEINKEL HE 176 VI

dip fiihrenden St^l en von dor Bcdcutung dcs Roketen – fiuces zu uberzaugen. Dcs Verbcl cor Weiterentwick – lung wurde zwcr aufgahoben, dodi waren derarliyu Arbci’cn zu Privatangelegenheiter Heinkels crk cir* svorder. Dc die Firmc Heinkcl zu diescr Zei* audh nodi zjm groBtan Teil die Strahltriebwerk EntwicJdung auf privoter Basis betreb, so muftte die Weirerentwicklung der He 176 zundchst cingcstcll- warden. Erst spater, nachden daj $:rohltricbwcrk seinen Sicgcszug in der Luftfahrt fsiern konnte.. doch unrer erschwerten Um – stancen nach anderen Moglichkeiten eer Luftverteidi – gung gesuebt wurde, ka-n man auf d c von He nkel betrebsnen Raketcnvcrsuchc zuruck und unlorslulztc cine reue Projektentwicklurg, oos der darn cas Ab – fangjcgcflugzcug Нс P 1077 entstand, welches zur Zcit der Kapitulotion in zwei Excmplcron fast fe-liggestellt war. Nnchdem die He 176 johrelong iin Werk Rostork – Marienehe nutzlos herumgestarden hatte, wurde s є scnlieBlich in Kisten verpacd nach Berlin gesch ckt, um im I uflfalirlmuseum einun ondgu tiger: Plafz zu finden. Doch nodi verpockt, wurde das Flugzeug bei einem Bombsnanqriff zerstod.

Kurze Baubeschreibung:

Der Rjmof der He 176 war als synmetrischer Rota – lionstrupfen mit ijeiingfugig nerunlergezugerter Nuse ausgebildel und bol in seinen Vorderteil gerace Pla’z fiir den Piloten, der fast liegenrJ untergebrccht war, jedexh wegen der weitgehenden Verglasung eine aus – gczeichnetc Sicht besaB. Im Nctlali konnte dcs ge – somre Kabinentcil vom Rumpf abgcsprengl warden.

wonach e n pneiirrabsrh he’cujgesrhnssener Brems – schirm das Ausstsigen des Piloten ermdglichte Hinter dem Trennspant waren dia T’aiLstoffbahullar fur Me­thanol jnd Wasserstoffsupcroxyd angeordnet und direkt or die mit Peroxyddampf getriebene Fo’cer – pumpe angeschbssen. Das von V/ernher v. Braun ent – wicke 1c Triebwcrk lieleHe zwar gegenuber dem ver – wendeten Walter-Triebwerk einen fast dopaelt so ho – hen Schub, war aber wager des groBaren Gav/idites und der groBeren Abmessungan fur die He 176 wenigei geeignet. Das Walter HWK-R I Rekctentriebv/erk war in der Rumpfmife mentisrt und ftfrderte den T’eibstoff in die im Rumpfende untergeb-achte Brennkammer. Der Rumpf der He 176 war in ublichcr Schalcnbauv/cise aus Lcichrmctall hergcslcllr. Die Tragfldchcn sollten ursp’unglich gleichzeitig als drud:dichte Integral-Kraft – stcffbenalter ausgebildet warden, cber dcs Dicht- schweiBverfohrcn der Hydronalium-Konstrukt on berei tote dcrariigc Schwicrigkciicn, caB man oinc zwe:te Trngfldrhe n ublidler Zweiho m-Bauweise herstellte urd damit die He 1/6 erprobte Die Tragflache mil ihrem fast ellip-isdicn GrundriS (iedoch gareder Vor – der копіє) holle nui eine G d3e von 5,4 m*. Die geringe Flache bei einer Spcnnweire voi 5rr brochte nctur – gemdB eire Fohe Flccherfcelas’jng mit sich, d e bei einem Abflugyuwidil vun 1620 kg {mux.) bei 300 kg/m* lag.

Das Fahrwerk mit rur 0,8 n Spurweite wurde mit РгеІЗ- lul’t in den Rumpf eingezogen unc zeigta s cF enlgegen manchen Bedenken als durchaus brauenbar und roll – stabil.

HEINKEL HE 176 VI

Unmtlle bar П{КІ der Vorffthrjng tics cretsrt Sprungc; e«’ He 176 vor Udct. Ude – be – toroci d=! V/ciiorflic-gor der Moschino vcroorsn. In V/сів: Wor sifz. der ніг der HE 1.76 VI den Erslflug dutch’Ohrlu.

 

HO

 

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 51 W

HEINKEL HE 51 W Подпись: 3icso He 51 W (He 51 D 7!„ |i unis kind durch llirbuu e’nti He 51 B-1 'frit Fcfhrvi'Aflri

Jagdflugzeug

HEINKEL HE 51 B-2 (W)

See-Jagdflugzeug 1936

Besatzung: 1 Pilot

Triebwerk: BMW VI 7,3 m’t Heiflkuhlung

Getriebu: ohne Getriebe

Slartleistung bsi 1 730 U/min:

750 PS

Nennleistunc bei 1 700 U/min in 0 m Hohe:

740 PS

Ncnnleislung bei 1 АгЮ U/min in 0 m Hohe:

7Э0 PS

Volldruckhohe:

0 m

Spezifischer Kraftstoffvorbrauch:

740 gr/PS h

Luftschraubc: 2 Blatt-Holzluftschraube, fest

Durchmesser:

CJ

—*

о

3

Spannweite: oben/unten

11,0/8,6 m

Lange:

9,1 m

Hohe:

3,9 m

Flugelfldche:

27,2 m*

Flddicnbelostung:

72,3 kg/m*

leistungsbelastung:

2/2 kg/PS

Lccrgewicht:

1 525 kg

zusdtzliche Aus’ustung:

17 kg

Rjstgewicbl:

1 542 kg

Besotzung:

90 kg

Krahtstott:

152 kg

Schmiersloff:

15 kg

Zuladung: Bordwaffcnmunif on

168 kg

Fluggewicht:

1 967 kg

Hochstgcschwhdigkcit

in 0 m H3he:

318 km/h

1 OfiO m Hohe:

306 km/h

2 0C0 m Hohe:

297 km/h

Roiscgcschwirdigkeit bci 85% Startleistung

in 0 m Hohe:

264 km/h

be 80% S*ortlcistung:

1 -003 m Hohe:

250 km/h

2000 rr Hohe:

241 km/h

Landcgcschwindigkcit:

100 km/h

Optimcle Reichweite bai Vmo*

і n 4 COt – m Hohe:

400 km

Optimc’e Reichweite bei Vr

і n 4 COO m H6he:

550 km

Optimale Reichweite:

670 km

Steigze. it air

1 000 m Hdhe:

1,5 min

7 000 m Hohe:

3,4 min

4 00*3 m H6he:

9,0 min

Gipfelhohe:

7 400 m

Rnlktrecke beim Start:

Schwimmstrecke

180 m

Starlstrcd<e bis 15 m Hohe:

310 m

Londestrecke aus 15 m Hone:

300 m

Bewaffnung: 2 stare MG 17 irr Rurrpfvo’certeil,

ncch vorne gerichtet.

HE1NKEL He51 В-2

HEINKEL HE 51 W

0

1

2

3m

3

0

—і———-

5

і

10 ft

 

HEINKEL HE 51 W

HEINKEL HE 51 W

Ferigir. oitien rinnr Ноігко! He 51 E-2 nim Utingjlbc

 

HEINKEL HE 51 W

Keir. kel Hs 51 B—2 user siei Kisfei FuiJ«

 

Подпись: WJ

HeinV«l Hu ‘•! B-? v <ifr 5dt lefts! or d

 

HEINKEL HE 51 W

£ nti He. nle«l Н» 51 B-2 wird nil Hilfe ein*t $ ip^ogens on lard oebracht

 

HEINKEL HE 51 W

HEINKEL HE 51 WHEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 114 Д-2

See-Aufklarungsflugzeug

HEINKEL HE 114 Д-2I

Htinks! Ho 114 A—2 i-n Flugc

Am 16. Februar 1937 startefe die Heinkel He ‘HV9, D-IHDG zum Erslflug und eriiffno e demit die Fluq – erprobung der Hcinkci He 114 A-2-5crie, di« unmittel – bar aus de’ A-l-Seric hervorgegongen v/ar. Die Hoin – <el He 114 A—1-Serie bestend zum groBen Teil ou$ Versuchsmustorn und wyrdc gegen Ende 1926 in ge – ringer SHickzahl an die Luftwaffe cusgeliefcrt. Ur – sprunglici war guplcnt, die He 114 А-2-Serie entspre – cnend der He 114 V2, D-UGAT, mil uinem Reihcnmotor JUMO 210 auszurusten, der jeaoch niefit in der erfor derlichen Sruckzahl zu e> Fallen war und in erster Linie in Jaadflugzeuge zum Einbau kam. M’t dor Heinkel He 114 solltc cin verbe3serfes ScG-Aufcldrunasflugzeug

J

eschaffen warden, welches die seit ‘933 im Diunst der uftwaffe stehenden He nkel He 60 cblosen solllo Ge – forcert wurae desbalb auch fur die Heinkel He 114 die KatcpultStcrtfchiqkeit, uni ven Kriegsschiffen aus ope – rieren zu kdnr. en. Diese Fordcrung machlc eimge strukturelle Verbesserungen der Hein. cel He 114 A-l nclwendig, so duB mit der А-2-Sorie die endgdtige Ausfiihrung zum Einsalz kam. Im Gcgensatz zu cincm Teil der A-l-Serie besaGen die Flugzeuge aer A-2 Serie durchweg im Huge kontinuier icn versteilbcirc 3-Blatt Mctallurtschrnuben, Baucrt VDM. Der Groft- serienbou der Heinkel He 114 А-2-Serie lief erst im Marz 1937 on, nachdem dcs Erprobungspropramm der Heinkel He 114 V 9 abaescblosscn werden konnle. Au Juni 1937 Seamen d’e ersten Flugzeuge dieser Serie cn do Seeflieqerschulcn der Deutsche» Luftwaffe zur Ablieferung. Als Triebwerk wurde zunachst das BMW 132 N-Aqgregut vsnwender, jodoch bald durcb das leistunasstdrkeiu Triebwerk der К-Serie erse’Zt. Ah Ausbilaungsflngzeugo der Seefliegerschuicn floqen die Heinkel He 114 А-2-Muster ohne Bewaffnung, dafur aber m l cincr arweiterten Funkausrustung.

Samiliche Flugzeuge, d. e als See-Aufklarer von Scliif – *’e – aus eingesetzt werden sollten, erhic ten ein MG 1?

im Drchkranz fur den hinteren BeobachtersMz. SchlieB licli flogsn neeb einige Muster rnit eirer coveiterfen Bevvoffnurig, die aus zwei weiteren MG 15 bestand, die oberhalb aes Rumofcs hinter deni Triebv/erx zum Einbau kamen. Diese Waffen sdiossen stair nach vorne ge-ichtet durch den Propellerkreis unc wurden uber einen Synchronisafo – entsprcchend der Luttschrau – hendrehzchl aesteuert. Die Heinkel He 114 A-2 war ferrer in dcrLage, mit zwei zusotzlichcn SO-kg-Bo. mben S’orcngriffe durchzufuhreri, eder bei reduzierter 3e – waffnung mit viar 50-kg-Bomben gegen U-Boote ein – gesctzl zu werden. Derartige Eirisdtze erfolglen Mitre 1940 im norwegischen Kustengebial, wobei es versdiie – dentlich zu Schwierigkaiten koin, da von der wider – stand leisfender Norwcgischen Luftwaffe ebenfalls Heinkel ■ Ho 114-Flugzeuge eingesetzt wurden. Diese we an Flugzeuge der A-l-Serie, die fur den Export 1938 umgebaut wurden und c. s В-1-Serie zur Abliefe – rung kamen. Cin Jahr spd’er erhiclt auefi Schwedcn 14 Flugzeuge der B-l-Serie, die jedodi aus der А-2-Scrie entstander v/aren. Cine weitere Exporlserie v/ar cic В 3-Serie fur Rumanien, die aus 12 umgeruste-en A-2 Scrienflugzeugen bestand. D’ese Flugzeuge wurden haupfsacnlich als Sce-Aufklarer im Schwarzmoor-Raиm zur Untcrstutzung der dort stolionierten Deutschen Verbdnde eingesetzt. Eino vollig unbowaffnete Aus – fuhrjng crhielt zundchst die Bezeichnung He 114 C-2. die cber ebenfalls aus umgebauten А-2-Flugzeugen ontstanden war. Die einzigen vier Flugzeuge dieser Serie sollten von Schrfen aus als Ausbildungsflugzcuge eingesetzt werden, in der AusrOsturg cn-sprachcn sie iedoch den See-Aufkldrern mit der verbesserten runkousrustung. Die vier Heinkel Ho 114 С-2-Flua – zeuge wurden im Dezember 1939 an die Deutsche Luft waff© ausceliefert. Zum finbau kam das leistungs – SClwdchere BMW-132 N-Triebwerk m’t einer Slart – leistung van 865 PS.

HEINKEL HE 114 A-2

See-Aufkldrer

Besalzung: 2

Tri ebwerk: R MW 13? К

S*artlei stung bei 2250 U/miri:

260 PS

Nennleistung bei 2200 U.’m n in 3 m Hohc:

810 PS

Ncnnlc stung bci 2250 U’m n in 850 rr Hohc:

830 PS

Volldrudthohc:

1COO m

Spezifischer Kraftstoffverbrauch:

220 gr/PS h

Luftschraube: im Fluqe kontinuiarlich verstellbare 3-Blu l-Luflschiaube

Durchmesser:

3,3 m

Spannweile:

13,60 m

Icnge:

11,65 m

Hohe:

5,23 m

Flugelflacha:

42,30 m5

Fidchenbelcslung:

87,00 kg – m2

Leistungsbelas’ung:

3,82 kg/PS

Leergewicht:

2300 kq

zusatzliche Ausrustunc:

120 kg

Ruslgcwicht:

2423 kg

Bcsatzung:

183 kg

Krofrs*oft:

903 ka

Scbm erstoff:

73 kn

Zuladung:

203 kg

Fluggewicht:

367C kg

Hcchstqeschwindigkcit in 0 m hohe

333 km/h

1000 m Hohe

335 km/h

2000 m Hohe

313 km/h

Reisageschsvindigkeit bei 75% Stcrtlsistung in 0 m Hohe

27C km/h

1000 m Hohe

295 km/h

‘2030 m Hohe

27C km/h

Landegeschwincigkait:

12C km/h

Optimole Reichweite bei in 1000 m Hohe:

880 km

Optimale Rcichwcitc bci V in lOUUm hdhc

УЛІ km

Optimal© Reidiwuile:

1000 km

Sic gzeit auf 1030 m Hohc

4,3 min

20C0 m HOlic

10,0 rrin

30CO m Hdhe

‘3,2 n-in

GipTelhohc:

49011 rr

Rollslrecke be m Start:

330 rr.

Stortstrecke bis 15 m Hohc:

510 m

Lar. destrecke aus 15 m Hohc:

^60 rr

Bcwaffnung: 1 x MG 15 im Drehkranz

verschiedentlich aLch 2 x MG 17 slcrr oberhalb das Rtmt/es li’nler dum

Triebwerk, gusteuurt curch den Li/flschryjbonkreis bdiiebend-

HEINKEL HE 114 Д-2

Hcinlccl He 114 V 2. dos ursp-finjlidie Au»gCngsim. sler for die A—?-S»fio

 

HEINKEL HE 114 Д-2

HEINKEL He 114A2

HEINKEL HE 114 Д-2

‘-еігкеї Н“ 114 V 9, – іоч AutQenQftiruste.’ fjf die A-2-3erie

 

HEINKEL HE 114 Д-2

Неіі-кеІ Пи 114 Л-?

 

Пні iU>H Пи 114 К 7 Seeoufklcrer

 

HEINKEL HE 114 Д-2

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

Roketen – und Strahlflugzeuge

Ernst Heinkels Streben nach immor hdheren Gcschwindigkcifon funrte ba d zu der Erkerritriis, dab aer Prcpellercntriob cioGronzcn seine’ Entwicklungsmoglichkeiteri erreic-t fia ly. tt farderiesoii 1935 do’ jun – qen Roketen-‘orscher VYernner von Braun, dessen Arooilen /иг Entwicklung von Siorthilfsraketen fuhrten. Mi* einem Walter Motor war dageger die Нс 1 76 ousgerustet. die cm 20. Juni 939 al$er$tas Rokerarflugzeug der Welt zurn ErstfLg storle’e.

Aussichisreichor orv/ios sirh ein zv/ei’er Enrv/ic. klungsweg, der zl einer Revolution im Fljg/cugoaj fO’nrcn solltc. Ernsr Heinke. bev/ies sein untruglicnes Gefiih Ijr іичде Talenie. ols ar 1936 dor Physiker Ha’-s von Ofiai’i enyayiyily, cer sy ny Idyy einas Shahllriobworks ‘eolisie’en wollte. Ohne staa* che Unterstutzcng v/u’do in den nachsten Jahren n einem streng abgeschirmren Teil oes Heinkel-Works Rostock Marienehe diese Entwicdung vorangetr eben, bis die praktische Anwondbarkcit dieser r. euen Aitriebstecfinoloyie nachgewiesen war.

Ami 27. August 1939 stoHe-e danr Testpilot Er ch Worsilz mit dor Нс 178, dem ersten strahlgetrieberen Fljg/eug der We t, z..m ©rfolgreichen Jungfernflug. Dies wer der Beginn eines neuen ZeilaEers der L..’Tlaliri. Das Prinzip des Strahltriebwerks sclite sich z^r entscheidenden Neuarung in dor Lufrfohrt ertwickeln, chne

Roketen - und Strahlflugzeuge

In Sommer 1939 flog die He 176, doj crstc Rakctcnflugzeug der Welt.

Roketen - und Strahlflugzeuge

Hons von Ohain, neben dem im Deutschen Mu­seum, Miinchen. ausge – stellten Nachbau des He S3D, dei orsten flogfcihi- gen Sfrahltriebswerks dcr Welt Jrothts).

Roketen - und StrahlflugzeugeDio Ho 178, angetrieben vtim Ho S3B, selzle als er – sles Diisenflugzeug der Welt einen wichtigen Mci – lenstein in der Gcschichtc dcr luftfahrt luntcn).

Roketen - und Strahlflugzeuge

Roketen - und StrahlflugzeugeDie He 280, dos erste zweistrahlige Flugzeog der Welt, flog im Moi 1941.

Sie war angerrieben von zwei He S8A-Strahltor – bincn und orrokhto Ge – srhwindigkeiton von mohr alb 800 km/li (links).

In к culm 90 Togcn wurdo Ende 1944 der leichte ein – strahlige Jager He 162 enfwickelt und gebaut luntonj.

Endc dor 50cr Jahrc warcn Hcinkcl hgcnicurc moftgcblich an der Ent – wicklung des Uberschall- Senkrechtstorters EWR VJ 101 beteiligt Igonz unten].

Roketen - und StrahlflugzeugeRoketen - und Strahlflugzeuge

die der HochgescliwHdigkeii$- und Uberschallf ug nic-* mog ich gewesen wcren. Schonim Apri 1941 stc-r – tete oie he 280 zum Erstflug. das e’s*e zweistrahlige Dusenflugzeug der Wolf. E$ wor dor Frototyp circs Jagdflugzeugs m t oberlegenen Lei$tungen. Ein Prodjktionsauftrac wurde clle’oings richt er-eilt.

1944 erhielt I le nkel in’ Rahrren des sogenonnren »Jagernotprogramms« den Auftrag ftiraineo einstrah – ligen Jager. In der Rekordzeit von nur drei Monnton wurde dornufhin die Нс 162 entwickelt, so cab der Pro – totyo cm 6. Dezember 1944 z_rr Ersf’lug srarten konrte. Be diesem Programni natte sidi das schon bei Iru – heren P’ojekter ouch von der Konku’renz bewunderte »Heinkel-Tempr>« bewflhrt. Die Нз 162 zeigtaLsge – /cirhnolc Flug cisiungcr und cigcnschaftcn. Sic wurde ois Kriegserde preduz ert und noth vereirzell von der Luftwaffe eincesetzt. Ehige Exemplare dieses Typs wurder nach tier Kopilulo ion von “eslpiloten der Alliierten nachgeflogon jnd hervorragend bejr-eilr. Gegen Kriegsende waren "ocn weitere Flugzeugpro – jekte mit Stranlcntrieb ajsgearbeiter warden, die jedoch nient menr realisierl werder konnton.

Die bei Heinkel konlinuierlich forlgefuhrle Entwicklung von S*’chltriebwerken fonc ihren Abschljft nit den He SCI 1. es war 1944 das senubstorkste StrohlMebwerk der We t. Diese bo Haino! oro’ooitotcr Pic гпегіеіьнгдбп bildeten ere der wichtigsten Gru-id agon ;Cr die fOhrondo Position dor deutschen F ugzeugin- dustric ouf den Geb et des Strahlantriebs. Sie waren cer Auspargspunkt fur den Beginn des Duseo-Zeilal – ters.

HEINKEL HE 178

Strahltriebflugzeug

HEINKEL HE 178

Heinkel Ho 1/8 irr Подо

 

Zu Boginn dos Jah-as 1936 expcrimunfierо man in den Heinkel-Flug/eugwerken nil Hochdruck an der Ver – wirklirhunq, Raketenfluazeuqe einsalzref aus den bis – heripen Vcrsucnen ir die Produkt cn zu gcbon. Mitten in dicicn Arbciicn kamcn jcdoch vollig ncuc Gcccin ken zum T’ogen, die von eirem Gottinger Physiker Pabjt vor Chain und seinem Assistenten stammten. Unfer erhebliihem Kostenaufwand bei vollig privcloi Finonzio-ung der Firma Heinkel enlsland in ueni Werk R05.i01.k da> eisle Slrahltriebwerk der Welt, welches erfolgreich in e nem Flugzeug erprobt werden konntc. Bis cahin war es jcdoch cin writer, barter Weg, denn die crsien Aggregate liefen nor nit Fremdanlrieb und Wossers’cffgas. Durch die planmaBiqe Weiterentwick – Ijnc konnten erstmals mil der Hoinkel-Strahlturbine He 5 2 cuf dem Prufslanc Freildufc durchgefuhrt wer­den, wobei auch erstmals Fluqzeug-‘eibstoff Verwan – dung fand. Der Schub reichte jedodi boi we і tom nicht als alloinigc – Antricb far ein Mugzeug «as. So ent – stand scnlieBlich das wiecerum verbesserte He S3A – Iriebwerk und zu gleicher Zcit das ctwas groBcre He S 3 B-Aggrccat. Die nun einsetzende praktische Fluccrp-obung crlolg^e mit Hiifa einer Heinkel He 118, enter deren Rumpf das erste He S 3-Triebwerk anmun – tiert wurde. Die He 18 eignole sicli fur deiartige Fin – bouten besonders gut, da man durrh das hohe Fahr – weik genugenrl Borlenfreiheit fur das Triebwerk crhielt. Obg eirh die Sdnubcistung im Standsdub noch nicht einmal 50C kp orreichte, bewiesen docn die Testfliigo mit der He 113 eine erstaunliche Leistungssteigarung im Fugs, sc daB zeitwei ig nur mi’ desem neuen An – trieb gefloqen wc’dcn konnte.

Inzwischcn machte auch das zweite Ha S 3-Aggregul die ersten Srandldufe, doch konzentrierle man sich in der Hauptsache au – das irr. Huge erprobte Triebwerk, da dicse Slrahlturbine in dcs ebenfalls ncu entwickcltc und bereits fertiqgcstcilte Spczialfugzcuq cingebcut v/erden solltc. Dieses mit Heinkel He 176 bezaichnete Flugzeug war ganz dem Strahlantrieb entsprechend ausgclcg’. Die luftzufOhrunq fur die in der Rumpf – mitte eingsbauten Turbine wurde von airier EirloO* offnung im Rumpfbug rnillels einer obgeflachten – Johr- leilung unler dein Pilotensitz durch den varderen Tail des Kumpfes nindurchgefuhrt, und die Abgasc des Triebworkas wurden durch cin Icicht ccnsches Schub – rohr zur – Rumpfcnde Kin abqelei-et. An der ovalen Austrittsoffnunq befandan sicn 2 Rcgclkloppen, die im Stard qeoff net, irr SchrcllPuy jedoch geschlossen
waror und somit nur einen minimalen Austrit-squer – schnitt freil efien bei hachsler Abgcis-Slrbrnurysyo – schwindiqkeit. Zu dem geplanten Tirbou de’ He S 3 A – St’ahlturbinc kam cs cdoch nicht mahr, dc dieses Triebwerk untcr ccr He 118 noth einer gcalucktcn Landjnq djrch Entzurdunq von Lecks-offen ausarannte und zorstort wjrde. So muBte no-gadrungen das bis – hur nur weniy erproblo star kero He S3B-Agqroaal fur die geplanten ГІОсе mil der He ‘78 verwendet werden. Ohne hierbei terminmaflia in Verzuq zu ge-

ralcr, konntc am 27. August 939 Her Fr> lluy do – I e 170 mit olle rigem Strahnntneb uurcliyefinrl wer­den, dar viclversprcchend erfolgreicn ver ief und auch bei dor rclativ geringen Schubloistung boroits ein© bo – achtliche Flugqeschwinciqkeitssreiqerunq zeigte, qegen – uber der Verwendung der bis dahii ublichen Kolben – triebwcrkc.

I rot/ verschiedener weilerer Vorfiihrunflsfluge zeigte sich das Reichsluftfahr-Ministerium (RLM) nicht so. nder – lich an dicscr Entwicklung intcrcssicrt, so daB diese rcvolutioncre En’wcklung erst soarer zum Tragen kam. Neben der He 178 VI stand noch ein zweites Muster mit voiqroBorter Tragfldcho (Spanrweila: 8.60 rn, Flu – gulflGdie: 11,1 til1! kurz vor der Vollendung, welches bei einem eventiielien Bruch der ersten Ze le das Flug- programm torttuhren solltc. Die ml der He 178 ge – sammclten Erfahrungen wurden jedoch entgeqen dem Desinteresse seitens des RLM minutes cusgawcrtct, weshalb die Arbeiten an dor Hcincel He 280 – das erste zwe motorige Strchltriebwerk Jagdflugzeuq der Wet – relctiv schnell und reibunpsios durchgafuhrl werden konnlon.

Dio He 178 war nicht nur ein Versuchsflugzeug, son – dern auch konstrukriv fur die Ableitunq eines Jcqd – flugzeugcs ausgclcgt. Als ubcrraschcnd galtcn die gc – ringen Abmcssungen und d c hohe Flcchenoelastung van 219 kg/m?. Aus Geheimhalrungiqrunden v/ar man auBerdem guzwungerv ohno dio sunst ub icnon vor – horigon Rull – ode; Schleppversuche zur ГІидеідеп – schaltserpmbung das Flugzeug in die Flugarprobung zu nehmen. Das gcsam-c Hugprcgramm wurde schliefi – lich von dem Heinkel-Teslpiloten Er ch Worsi’z durch – efuhrt. Bis zum Kriegsende befand sich das erste t’chltriebwerksflugzeug der Wel die Ho 178, im We-k Restock unc v^urac sch ieBlich ccrt zerstort. Der Zweite Prototyp konnte zwar noch fortigguslc ll wer­den, ging cber wagon der Ablehrung durcJn das RLM nicht in die Flugerprohung.

НЕ 176 VI

 

Verwenduncsz4veck:

Versuchsfluqzeug

Triebwerk:

Hein<el Hirth He S 3 В

Besatzung:

1

Lcislur. g:

(max. Standschub)

500 kp be і 12 000 U/min

Spannweite:

7,20 m

Flugclflache:

9,1 m7

Lange:

7,43 m

Fludieiibclustung:

219 kg/m*

Hohe:

2,10 m

LeisSungsbelaslung:

3.98 kg/kp

Fahrwerk:

oinziohbcir

ROslgewicht:

1620 kg

SpurwcilC:

1,53 m

Zulodung:

378 kg

Fluqqev/cht:

1998 kg

Hotlislgeschwindigkeil:

700 km/h

Erstflug:

27. August 1939

mcx.

Duuergeschwindigkeit:

5811 km/h

l. cndege$chwindigkeit:

1A5 km-‘h

 

HEINKEL HE 178

Heinkel Hts 1/8 Oeurlith sichlhar din am Runpfendc bcf nd idien R*{j*lklar:p<?,i.

 

)A2

 

HEINKEL HE 178

HEINKEL HE 178

!43

 

HEINKEL HE 178

Hc’nkol H; 17B – nil kleintsrcn Fonv/erk

 

HEINKEL HE 178

5d>nittzeiclin jri[j du-rh din Hr S З В – Sliuiillubinc

 

HEINKEL HE 178

Kcmbin eil«i Vcrdichlcr ‘jfd TurbinsnsMe diSr “C S 1

 

Подпись: • r: ЇІ,

He 51 – Ovs!>lmhInn:ri«b-Versucn3og’;rO0Ol

 

HEINKEL HE 178

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 64

Sportflugzeug

Подпись: Die Tragflacbc - cine trape/fdrmigc freitragende Ho z- kenstrukt on - bss'ond aus zwei rlugelhdlftcr, die mit Bolzer am Mii’elstOck befesfigt v/jrden. Die Trag- flciche war leiek*.t zu deirontieren. Durch Be'cligung eirer Handkurbel konn*e der Flugel in knepp einer Minute cbgenommen warden. D es setzte eine saubere Werkstattarbeit veraus und erlaubte, auf die bei ohn- lichen Konslruktionon rolwondigen Abdsckblccnc dcs Spaltcs am RumpfanschluB zu s'erzienten, da dieser Spell bei der l ie 64 kaum einen Millimeter betrug. Die Tragflachen bescBen automatisch wirkende Schlitzflu- gel7Lachmann-Schlirzfl0gel), die vorr Fahrersitz cus in |eder Stellung blodoert werden komton. Dadu'di cr- reichre dasFlugzcug cine sehr niedr ge Lardegeschwin- digseit und ein gunstiges Steigve'hdltnis. Obgleich ahnlichc Fliigdkonstruklioncn bereirs besanrt waren, wurde dieses System doch zum erstenmal in Deutschland an einer einholmigen Flache verwendet. 'Me die Tragfloche, so war auch das Leilwork ganz in Holzfcauv/e:se hergestollt und mi* Sperrho'z beplankt. Die Steuarung koruitc vun buiden Kabinen aus beta- tigt werden, wobei sich die Hilfsstecerung in der Be- gluilerkubine vom FOhrersitz aus herai.snehmen oder ausschallen lieB. Das Stahlrohrfahrgestell wurde verschiedcntlich acan- dert, bis eine schnelle Ausv/cchsclbarkcit des breilspu- rigen Fahrgestolls crrcicht war. Die LandcstoBe wurden uber oinc Ol-Druckluft Fcdcrs'rebe abgefangen. Der Sporn war els schwenkbarer Schleifsporn mit einer ein- gebauten Gummipufferfederung ausqebildet. Als Trieowerke komen verschiedene Typer zum E’nbau. FOr den Europa-Rundflug benutzta mun das Argus As 8R Triebwerk mit einer Maxirralleis ung von 150 PS. Verschieden-lich kam bei Exporlmodellon das onglische Triebwerk De Hovilla id „Gipsy III" zum Finbau. Finige Versuchsmusler erhiellen auch einen lirth I M *>'!4 A—2 oder HM 506 Motor. Diese Muster hatten die Bezeidi- nung He 64 C. Aufierdem wurden bei dicsen Mu stern die Cellon-Hauben verbcssc't und das Fchrgcstcll fur Versuchszweckc umaefcaut. Ein weitcrcs Vc'sucrismustcr, spater als He 64 D be- zcichnct, erhielt einen aerodyramisch hochv/eHigen Ovalfluscl, dhnlich dem der He 7C. Diese Versuchs- flachs hatte geqenuber Cen sonst for die He 64 ver- wendeten Tragfladien keine Lachmunn-ScfililzFluge'- Dadurch ve'schlachterten sicli die langsamflugeigen- schaften. Die Hochslgeschwindigkeil wurde nut dem 150 PS leistenden Argus As 8 R lr ebwerk auf 295 km/h geste gerf. Von diesem Flugzeug wurden nur zwei Vcr suchsmusler gebaut.
Подпись: Mil dei lie 64 begann im Jahre 1932 die Loslosung von cen bisherobligntorischen Doppeldeckerkonstruk-ionen, und camit wu'de tier erste Schritt zjm Hochlaistungs- flugzeug getan. Die He 64 wurde als Speziclkonstruk- tion fur c nc zweisitzige Reise- und SpO'tnascnine mil bcsondc'or Bcrucksicfrigung der Wettoewerbsbedin- gungen fur den Europa Rundflug 1932 entw ckelt. Ge- enuber den vorherigen Vercleidisflugen wurden bei icsem Rundflug bedeutend hohere laistungen erwar- tef, weshclb die 75CO km lange Slretke slall in 12 To- gen in nur 6 Tagen guflogur: werden sollle. Diese im voraus geschtitzlen Leislungen konnten durch Obit. Seidemarri mil dei neuer lTeinkel-Konstru<tion soga- noth bei weilem unteronten werden, irdem er in drei Fluglagen die gesamte Stredce bewaltigte und als Er- stcr das Ziel erreichte. Damii war die Hdchstgcschwin digkeit fur den Europa-Rundfljg von 180 km/h (1930) cuf 240 km/h Г932) gestiegen. Aber nicht nur im Hcdnslgeschwindigkcitsbcrcicn wurde eine besondere Leisfune crzicll, sondem auch im Langscmflug. Dicso Eigcnschoft verdient insofern Beachlung, als sie die besondere Flugsicherheit der He 64 zeiyl. Vor der lechnischen Kommission wurdu eine geringste Ge- schv/indigkeit von 62,3 km/h erflogen, womit das Ver- hciltnis Hochstgesdiw'mdiykeil: Geringstgeschwir.dig- keit von 1:3 aul 1:4 verbessert wurde. D e He 64 war ein zweisitziger freitragendcrTicfdcckcr in Holzkcnslruklion. Der Rumpf hattc ovalen Quer- sebnift mil einem aerodyncmisch gunstig angeordneten Kabinenaufbau. Die Liber den ganzen Rumpf verteilten Klcppen ermoglichtcri cine Icicbte KontroMe des innu- ren Rumpfes. Dos Holzgerippe aus Spanten und Lungs- holmer wurce grOBlcnteils mil Sperrholz beplankl. An Spezialaufhcingungen mil Gummipuffern wjide das A'gus ASS R Triebwerk e ngebaut. Dcdurch koante die Ucertragung der Mdorvibralion oul den Rumpf stark godurnpll werden. Der erste Sponl wurde als 3rand schotl ajsgeb Ide- unc dienle als Halterung fur das Molorstahlrohrgerusf. Dohinter Icgsn die Brcnnstoff- und Oltanks fur ciren dreistundigen Vollgcsf ug. Zur Reid-waitencrhohung kam noch ein zusatzlichcr Treib- stofftank zv/ischen den be den hintorcinander iegenden Sitzcn zum Einbau. Die be der ganz auf Sequemlichkeit ausgelegten Kabi- nen wurden bei der He 64 В und auch bei den folgen- den Serien durch zuruckschiebbarc Ccllon-Hcubcn ab- gedeckt, urn gute acrcdynam sche Verhaltnisse zu er- raichen. Dcs Muster Hu 64 A erhielt zwei offene Sitze. Spater wurden uinige Flugzeuge der B-und C-Serie auf endure Triebweike umgeriistet, und die bis dah a gc- schlussenen Besatzungskobinen du'ch offene Sitze ent- sprechend der Version A ersetz-.

Hainkrl He 6i В vor rinn Furopn-Sundflug 1932

HEINKEL HE 64 В

Sport – und Reiseflugzeug 1932

Bcsatzung: 1 Pi ct unc 1 Pcssagier

Triebwerk: Argus As 8 R

Getfiebe:

Sfartleisluny be і 2 ICO U/min:

150 PS

Nennleistung bei 2 090 U/min in 0 n Hohe:

135 PS

Nennleis’ung bei 1 800 U/min in 0 ш Hohe:

50 PS

VolldruckhOhe:

0 m

Spezifischer Kra^stoffvcrbrauch:

240 gr/PS h

Luftschraube 2-Blatt-Holzluftschrauce, arr Boden eins’cllbor

Durchmesser:

2,10 m

Spannv/eite: oben/tnicn

9,80 m

Lange:

8,31 m

Hohc:

2.06 m

Flugc flucbe;

‘4/. m5

Flachenbelastung:

54,2 kg/m*

Leisturgsbelastung:

5,20 kg/PS

Leergev/cht:

458 kg

z’-sulziicbe Ausrustung:

19 kg

Rustgewicht:

470 kg

Bcsatzung:

160 kg

Kiofuioff:

95 kg

Schmicrstoff:

15 kg

Zulcdung:

40 kg

Tluggev/icht:

700 kg

HacHstgeschwindigkail

in 0 m Hohe:

245 km/h

000 m Hohe:

238 km/h

2 000 m Hohe:

220 km/h

Reisegeschwindigkeit

in 0 m Hohe:

227 km/h

bei 80% StorHeistung

1 0C0 m Hohe:

218 km/h

2 000 m Hche:

200 km/h

landegeschwindiykeil:

52 krrv’h

Optimale Reichweite boi Vm_x

in 1 0D0 m Hohe:

720 km

Optimale Reichweite bei V(

in 1 030 m Hcihe:

760 km

Optimcle Reichweite:

1 500 km

Steigzeir auf

1 000 m Hohe:

3,9 min

2 000 m Hohe:

8,0 min

3 000 m H6he:

12,8 min

Gipfelhohe:

6 000 m

Rollstrecko beim Start:

83 m

Storlstrecke bis 15 m Hohe:

130 m

Lcndcstrcckc aus 15 m Hohe:

120 m

Bcwaffnung: entfallt

HEINKEL HE 64

HEINKEL HE 64

HEINKEL HE 64

HEIN KEL-FLUGZEUGTYPEN