HEINKEL HE 100 D-1

Jagdflugzeug

HEINKEL HE 100 D-1

Die Heinkel He ICO V 8 ho te an /0. 3. 193? erstmels don obscluren Geschv/irtdigkcitswelHekord mit einer DurchschniHsleistunq von 746 km/h nach Deu’schlcnd. Be a’icsom Flugzeua handell cs sich nicht um eine hodgezuclilelu Rekordnascmne, 50rurn men von der Triebwerkonlaye ebsieht, sandern um сіп Jagdflug- zeug, das in Serie fur die Luftwaffe hergestcllt werder sollte. Die nerodynomisi. il liochwertigs Zells war nach dan ncuasten Kenntnissen unler Berucksicht gung einer geeignc-cn Bawaffaung zuncchsl in e nigen Versuchs- mustern fur cingehenrie Hugcrprobjng gebuut wor – den. Noch wahrend dieser f-rprobung ging bereils die Serienauofuhrung in die Fertig jng. ts entsfand zunikhsi eine Null Scrip, die c-stmals c e vorgcschene Bewuff – nung erhielt. In Vcrkcnnung de’ Wirksamkeit einer sfarken Bewaffnung – oduzierte das RIM mit sainen Fordor jngen die Bewaffnung der He 100 von 4 auf 7 Flachon-MG, die speiter durch 2 X 20 mm Karoncn MK 108 ersetzt werden sollten. Dio vorgssehene Motor kanone wurde nur zogernd ckzepliorf, weil eire ver- sta’kte Knnoncnbcwcfrnung nur fur die damals eben – falls in der rntwicklung sfehsnden zweimoturigen Jagdflugzauge vorgesehen war. Dennor. n war os nicht die Bcwcffnung, die fu – die Ho 100 zu einem ems en Prob err werden sollte.. soncorn die Trlebwo’kanlcge. D e He 100 war mit einer Oberfldchenkiihluny cusge- rustet. d. h. der sanst ubliche, dem Luftstrom cusye – sefzte widerstcndsreiche Flussigkeilskiihler wnrde du-ch ein Kcndensatiorskuhlsystem ersetz*. Der bei derr Kijhlvorgang enfstehende Wasserdampf v/urde untsr der Blechbeplankung der Tragflachen und dcs Rump­les abgakuhlt und zu Wasser kondensiert und wieder in den Motor zur Kuhlung z jruckqepumpl. Dieses Sy­stem halle sich nacli onfringliehen Schwier gkuiten ge – rade bei der He ICO gut bewcihrl. Ein zusdtzlichor aus – fahrbarer Bauchkuhlcr kenn-e m Notfall und bei bo – SOndcrcn Flugleisturgen mit in den Flussigkeitskreis – lauf einbezogen werden. D e Dampfkijhljng funkfio – n:crte. ccch hielt mon cic Anlage zu dieser Zoit noch
fur zu kumpliziert, seconders ca die Olkuhlung bei den Serienfluezeugen iiber cinen Warmeaustcuscher mi – Alkoholaarrmf erfolgte. Octrois wurde ertsch’cdcn, dab der Frsulz des Srcndardjagers MesserschmiM Me 109 djrch ein sen riel ores Flugzeug noch nient rotig ware, zumal keine leislungsstcrkeren Triebwerke in ausrei chcndem Mafte vorhenden waren, und dcB zu qegebe nern Zcitpunkt neue Versuchsflugzeuge in Auftrag qe – geben werden scllten. Da der Einhcu der Jumo 210 MotO’Cn in die He ICO anstclle des Daimler Benz DB 601 nicht moglich war, weil die M. ntnrveikleidung gle chzeitig Molartracer war und das Jumc-Aggregui andere Abmossjngen hatte, bcstand oeimRLM schlicB – lich e’er Wunsch nach einem Jdacr rit luftgekiihltem Triebwerk fFcckc Wul; FW 190). Auch hatfa mar schon damals (1939) im Technischen An-* die Ansichf, daft die Neuenlwicklungen scmeHer Propel or jager bercils curch die in Autlrag gegebenen SlranlHebwark-Jdgcr Hcin – kei He 230 und Messerschmitt Me 76? ncbonsachlich seien. Der Grund, drift die Fi-ma Heinkel dio He 100 nidst zu einer spateren Ze 1 wioder anbot, lag dsrin, daB die Ku h lob erfl ache der He 100 fur die gesteigerte Motorleistung nicht ausgereicht hdtto. Entsprechende Unfersuchungen fiihrcn zu einem vergroBerten Jagd – flucjzeug, das 1944 die Projektbezeichnung P 1076 er-

Dic Ho 100 D-1 Scric wurda nach Fertigslcllung zu – ncchst als Work- und Objcktschutz verwendet. 8 Flug – zeuge slanden einsatzberoit auf dem Werk’lugp. alz der Heiukel-Werke in Ros’ock-Marienehe. Die rest – lichen riugzeugu wurdan fur Prooagar. dazwecke ver wendet i. nd mil der Bezeichnung He 113 in dar Dfter*- lichkeit beknnnlgeinudit. Gestellte E nsatzfotos rr t vcrschicdenen Phanlasicstaffelabzeichen erschiunon in der Prcssc und forderlen wic gcplant d e GerOchle um „das neue Jagcflugzeug der Luftwaffe*’. In der Tat hot nie eine He 113 existiert, dc diesc Numme – vam RIM nicht vergeben wurde.

HEINKEL HE 100 D-1 Jagdflugzeug 1939

Besctzung: 1 Pilot

Triebwcrk: Daimler Benz DR 601 M

Getriebe: untcrsctzt 1,55 : 1

Starfleistung bei 2 480 U/min:

1 175 PS

Ncnnleistung bei 2^03 U/rrvn in 0 m Hohe:

1 075 PS

Nennlebtung bei 7^00 U/min in 4500 n Hohe:

1 030 PS

Volldruckhoho:

4 500 m

Spezifischer Kratlstoffverbrauch:

235 gr/PS h

Luftschraube: 3-Blatt-Metalluflschrcube, im Fluge kontinuicrlich verstellbar, Bcuart VDM

DurchmuSSei:

2,8 rr.

Spannweile: oben/un-эп

9,40 rn

Lunge:

8,70 m

Hbhe:

3,60 m

Hugelfiache:

14,60 mJ

Flachenbolostunc:

174 kg/m2

Leislungsbelastung:

7,XI kg/PS

Leergcwicht:

1 810 kg

zusdtzliche Aus’ustung:

200 <g

Rustgcwicht:

2 010 kg

Bcsatzung:

90 kg

Kraftstoff:

300 kg

Schmierstoff:

30 kg

Zuladur. g:

70 kg

Fl-jggcwichl:

2 500 kg

Hochstgcschwindigkfiit in 0 m Hohe

576 km/h

2 00-3 m Hohe

620 km/h

5 003 m Hbhc

670 km/h

Rciscgeschwindigkeit in 0 m H5he

520 km/h

bei 80°/e Sta-tleistung 2 000 m Hone

552 km/h

5 300 n Hohc

640 km/h

Landegeschwindigkeit:

150 km/h

Optimale Reich we і le bei Vltl0A in 5 000 rr. HOhe

690 km

Optimalc Reichweite bei Vr in 5 000 m Hohc

890 km

Cptinale Reichweite:

1 010 km

Sfcigzeit auf 2 000 m Hohc

2,2 min

4 000 rr H6he

5,0 min

6 000 m Hohe

7,8 min

Gipfehohe:

11 OCO m

Rcllstrecku beim Start: Schwimmstrecke

365 m

S’artstrecke bis 15 m Hohc:

510 m

Landestrecke aus 15 m Hohe:

500 m

Bewaffnung: wchlweise 2 MG 151 oder 2 MG 17 -1 Motorknnonen (Kal. 20 mm)

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