Category HEINKEL Chronik und Typenblatter der Firmo Heinkel-Flugzeugbau

HEINKEL HE 116

Langstrccken – Postflugzeug

HEINKEL HE 116

He nkel Нс Ш V 7 war <los Aci^ur. gsmustsr fiir d o Л-Ss.’ic.

 

1/3/ wurde im Auftroge der lufthansc die He 116 enkvickclt. Die Ausschreibung forderle ein Langstrak – kenflugzcug. welches els Postflugzeug cinyesetzt wer – cen solltc. Dieser Einser77werk lieO praktisch einen neuen Fluyzcugtyp entsfehen, bei dem das Schwer – gewichf dcs E. ntwurfs im Hinbliek auf die I anystrecken – einsatze auf d’e Sicherheit gelegt wurde. In glcicher Konzectiori – von der gleicher Ausschreibung und Voroussetzung ausgclcnd – wurde das beim Hem – ourper Flugzeugbau Blolim & Voss in Entwicklung stel-ende Projekl gcholtcn. Die Hcirkel-Konstruktion war ~ur den Fc’n-Ost-Dienst vorgesehen, einc Stredcc, die teilweise ir дгобег HOhe ceflogen werden mu’3tc. Zu fiinem Einsatz auf diesar Strecke kam es schlicOlich dod* nicht, weil in Dculschland keine Hohenmotorc fur etv/a £00 PS Leisluny zur Verfugung stancen. Zum Einbou kamen viei Tiiebworka mit einer verhdlfnis- tncfiig eeringen I eistung, die jedoch selbsf bei einem Dre і moto renting nor. h weiktus uusreicHe. Die He 116 wurde im Gegensotz 7U deni Blolim & Voss Enlwjrf als Landflugzeug gehmit, und zwur in Gemisc’nbai.- weise. Der Rumpf sollte dichtgenietet werden, demit dcs F ugzeug im Ernslfoll schwimmfahig gewesen ware. D’c Besafzung, die aus 3 Mann bestand, wurde im Vordcrfcil des schlanken Rumpfes untergebrachf. Die Tragfldcncn mit dem fur Heinke! schon ebarakte – ristisdlCn clliptiscficn Umrifi war eine Hclzkonstruk – ticn. In Fobruar 1933 waren ocht Muster fertiggeste It und <onnten n die Erprobung gehen. Die He 116 zeigfc von Anfang an sehr gute Flugeigenscnaftcn. so doO sich eine japanische Korrmission an dicscm Тур irteressiert zeigfe. Eine japanische Besotzung nahm 1938 mil der He 116V3 am Saharaflug teil, wo sift, or ’Obrender Slclle liegend, wegen Bruch der Propellerbefestioung cities Motors aus dem Wett – bewe.’b rjiissr. hied. Dennocb kuufte die japanische Luft- verkehrsgesellsrhofl Meusynsoli suh Kaisyci zv/ei Flug – zeuge, eifi am />3. April von Berlin-Tempelhof aus ubfirfiih’t wurden. Beidc Fljgzeuge stancen bis 1945 im regulcren Flugdienst und wurcen gegen Ende des
japanischcn K’isyes zerstort. Aus der lie 116 wurde 1928 ein Re <ordfl ugzeug cbgeleifer, indern die Holz tragflficho urr insgesamt 3 m in der Spcnnweitc ver grofjert wurde. Mit diesem Fluezeug ;D ARFD „Rostock") soll’e eine Flugskecke von ІООСОкт gc Roger wet den. Diuser Flug bedingte die Mitnahmc von derarl viel TieibslofT, da6 rrit Oberiast gestar – tet werden mufile. Zur Slarlorleichterung kamen vier cbwerfbare Startrakelen zurn Einbau. Der erste Rekord – flug mit der lie 116 mifigluckte, da sich eine Start – rakete cuts der I lolleruny dsle und die Tragftache stork beschadigte. Am 30. Jul: 1938 wurde ein zweiter VersucF durchgefohrt, der den erhoFrsn I any stricken – rekord einbraebte. Всі einem Flug user ІООСОкт in gescnlossener Hahn konnfc in 46 Std. ’Я Min. eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 216 km/h erreichf •werden. Das Flugzeug war mit 4xHirfh HM £08 H- Triebwerken ausoerustet. die cine 5tartlcistunq von je 240 PS cibgaben. Aber richt nur die Zivilluftfah-t interessiar-e sich fjr diesen formsdhbnen Тур, sondern auch die Lut-wa^fe. Dos RLM glaub*c in der He 116 eine Vorstufe fur einen Fernbombc – zu haben und gab deshalb den Auf trap, die He 116 zunachst a’s Fernerkunder zu entwickeln. Zu dicscm Zweck wurden 7 we і luflliOiisuflugzcjge umgebair, indem sic cine nei. e Vollsichtkcnze! bekemen. H eraus v/urde die He 116D |V9-Vi4) enlwicke I und els Langsfrecken- photoaufklarer eingeserzf. Da das Flugzcug wegen der schwachen Triebwerke fur miliki’iichc Einsatze zu loncsam war, kam eine derartige V/ji-ererrv/icklung nicht mchr in Fragc, jnd so wurde die Arbeit an der He 116 1939 abgcbrochcn.

Von der He 116 wurden inscesamt 14 Fljgzeuge hergestellt, und zwar 8 Muster fur den zivilen luft – verkehr, von dener wiederum zwei Maschinen gering fugig umgebauf |kCrzc-e Rumpfspitze und geanderte Kobinenverglasungj nach Japan export ert v/u’den. Die restlichen 5 He 116 waren Militcirversionen, die den bftiden umgebuuleti Zivi flugzougen gegenuber eine verlcmgerte Rumpfspi’ze besafien.

mi

 

HEINKEL HE 116 A

Langstrecken-Postfl ug zeug

Bcsafzung: 3-4

Triebv/erk’-‘ 4 x Hirth HM 508 C, Ge-riebe 1,5 :1

Starlleistung in 0 rn Hol e bei 2^00 U/min:

270 PS

Nennleistung in 0 rr Hohe bei 2800 U/min:

244 PS

Nennleistung in 5000m Hbhe bei 2803 U/min:

170 PS

Volldruckhohe:

5 000 m

Spezifischer KraftstoFvcrbratch bei Ncnnlc stjng bis 3000 m Hohe:

220 g/PSh

Spezifischer Kroftstoffverbrauch bei Nennle stung

n V. H.:

250 g/PSh

lm fluge knntinuierlidi versiellhare VDM-I uftschrouben

Spoinweite:

22,0 m

L6rge:

13.7 m

H5he:

3.3 m

Flugelfldche:

62,9 m*

Flcichenbelasturg:

113 kg/irf’

Leistungsbelastung:

6.6 kg/PS

Fahrwerk voll in die inneren Triebv/erkgondeln nach rOckwarts einziehbar

Leergewicht:

4 050 kg

Zusolz idle Ausruslurg

310 kg

Besafzung:

320 kg

Kraftstoff:

1 900 kg

Schmierstoff:

100 kg

Nutzlast:

450 kg

Fluggcwicht:

7130 kg

1 lochdgeschwindigkeit in

H = 0m

325 km/h

H = 3 0C0 m

375 km/h

H = 5 0COm

355 km/h

H = /000 m

300 km/h

Rcisegcschwindigkcr in

H = 0m

310 km/h

{bei grofiter Doverleist jng und mi*t. Gev/icht)

H – 3 OCO m

355 km/h

H = 5000 rn

345 km/h

Reichweifa hierzo in

H = 0m

3C0C km

H – 3 000 m

3 350 km

H = 5000 m

3 500 <m

Keisegeschv/indigkeit bei 30 %

H = 0 m

285 km/h

Leistjngsdrosselung in

H – 3 000 m

32C km/h

II = 5 000 m

300 km/h

Reichweite hie’zu in

H = 0m

3 450 <m

H = 3 000 m

3 600 km

H = 5000 m

4100 km

Landegeschwindigkeit

G = 6 000 kg

105 km/h

Stcigzcit ouf

H = 1 000 m

4,0 min

H = 2000m

8,0 min

H = 4 000 m

16,5 min

H – 6000m

32.0 min

Diens*gipfelhohe mit

G 7100 kg

6 600 m

G = 6 000 kg

7 600 m

Ro Istrecke bei Start mit

G = 7100 kg

400 m

Rollstrecke bei Landung

G = 6 000 kg

230 m

HEINKEL HE 116

HEINKEL He 116 A (V4)

 

і 03

 

HEINKEL HE 116HEINKEL HE 116

HEINKEL HE 116

г*

HEINKEL HE 116

In. eidZig-Pfondis wurd« wfcgen u ubwerkschsifcni in dei V2 c r server Motor austbtivl onj d e Moschino droinolor’s roch Rostock ou-erfuhr

 

HEINKEL HE 116

104 Uio Ho 116 V4 Ols Po*t’logr»vg os de* lullhoriso.

 

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

Schnellbomber und Nachtjdger

Mit einer ungewohnlichen Korizeption wurde sci on 1937 der Schnellbomber und Fe’naufklarer I le I 9 gebcut. Der in Rumpfmife installierte Doppelmctor *rieb uber eine Femwelle, die djrcn das vollvorglosto Cockpi* *’uhrtc. den P’opeller ar. Die ubenagerden Leistungen cer He 119 wurden durch cine Rcihe von Gescfiwind gkeiis-Wellrekordon jnierslrichen.

1942 ging die zweimctcrige He 219 in Frprobung, die ab 1943 zi. einem der coster Nacht-Jcgdtlug – zeuge cer Luftwafle wurde. Der Langstrec<en-Bombcr Нс 177 wurde mi* vier Motoren ausgeruslet, vat de – nen je zwei au; einen Propeller aroeiteten. Deis Nachfolgemus’er He 2/4 diente nosh nach deir Zweiten Weltkrieg m Frankreich als Frprobur. gshdger In’ Druckknhinon ird *ur con Huckepack-Starr eines neuen •’ranzftsischen Raketenflugzeugs.

Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

Dos Ence des Zweiten Weltkriegs brachte emeu* sine Zwangspause lur pie deutsoo Luftfahrtrdustrie. Ernst Heinkel began" 1950 mil der Ptoduklion von Zwei* und Viertak’motoren. sociter ems’ender Motor – jnd Koblneoro ler. Nach diverser Er*wicklung$studien ttir Strchltriebwerke und Jagdflugzeuge, din fcrrst Heinkel im Auftrag Agyp*ens durchgefuhrt hotre, lid ab Mitto der hjnfzicor Jah’c cucn in der Bundesrepublik der Fiugzcugbau wiede’ an. In der 1955 gegrundeten Irnst I leinkel Flugzeugbau GmbH beganr ir Speyer die lizenzproduktion von Rougruppen fur den Strohltroiner – ougo Mogistordor Luftwaffe. Spc*cr beteiligte s:ch Hoinko ouch an den Lizenzprcg’onmcr Гісі G91 u’-d Lockheed F-104G Starfipfiter.

1957 gewonn I leinke mit dem Entwurf des Uberschal – Jogdf ugzeugs He 031 »Flo’elt« e ne Ausschrei – bung des Bundesverteid gungsministarLms. Eine Auftragserteilung blieb allerdings aus.

Mit diesen Erfahrurgen enrwarf das Heinke – Entwicklungsteam den viersl’ohligen Senkrechlslarter He 231, der zur Ausgangsbcs s fjr die VJ 101, den ersten dcutsc-‘on Dberschall-Senkrechtstorter, wurde. Die VJ 101 wurde im Rohmen des Entwicklurgsrings Sud IEWRI gebcut, der von der Firmen heinkel. Messer schmitt und Bolkow gegrundet worden war. Die Erprcbung dw beiden VJ 101-Prototypen mit ihren ч’іе’ Schwenk – u-‘d zwei Hubtriebwerken verlief erfclgreich, aaer das Programm kam wegen des nrw schon go – arderten NATO-Verteicigungs<crzeptes n cht bis zur Serienphase.

Eberifals 1957 begurmen bei Heinke dieEi iwurlsarbeilenfurdieHe 211, ein Kleinverkehrsflugzeug mit 5irahlaivrieb fur 22 bis 2*- riugcciste. Mit diesem Projekt nohm I leinkel an einem Welthewerb dos Bundes- v/irtscho-‘tsministeriums toil. Eine Fbrderung for d o$os Progroirm erfelgto allordincs nich*.

Ernst Heinkel verstarb am 30. Ja’-ua’ 1958 im Alter von 70 „ahren. Die Luftfahrtyk ivilalan v/u-den 1964 n die Vere nigten Flugtechmschen Wer<e <VFW) eingehrorht, die ih-erseits Ende 1980 itn Kcnzern Messer – schmirt Belkov/ Blorm aufgingen. Noch im Rohmen der Zugehorigkeit zj VFW fiu*te das Heinkel-Twarn aus der Studie He 212 oie VC 4C0 weitereritv/ickelt, einen Senkrethlslarltransporter mil vio-‘ Propellerturbinen an den Tondem-Kippfliigeln. Auch dieses Programm muftte wegen mangelnder Bedarfs bei oer Luftwcffe schlisfilich eingeste It werden.

Der Nome fcrnsl heinkel Ueibl mil der Gesc’ichle der deutschen Luhfchrt eng verbuncen. Als Unte-neh – mer urd Kcnstrjkteur hat er es ‘erstander, ein hervorragenoes Team von Experten oufzubouon, die ore grofje Zahl von leiStungst’Crigen und oft gerug bohnbrechenden Flugzougen entv/ ckelten.

Bis zum Ende des Zwei ten We tkriegs v/ar dos ous kleinsten A-fcingen von Ernst Herkel oufgebajte Work ouf rund 5C COG Mita’beiter angewac’-sen. Insgesamt wurden mehr als ‘ 50 Flug/cugiypc* entwickel*. dc – reben 1 3 Kc’opultsysteme und 5 Strohl-iebwer<$typen. Heinkel-Flugzeuge srzie *er 37 Weltrekorde, urid cus den Arbeiten des I lei ike І-Tea ms g ngen 1352 Pafentanmeldjngen hervor.

Diese Pionierleistungen, al en voran die epcchomac’cndo Entwicklung dor orste-’ S-ranltr ebwsrke und StraHflugzcuge, kcnnzeichner Ernst Heinkel als einen cer oedeutendsteri Flugzeugbau-Unlernehmer der Welt, hr wurde 1981 posthum i-i die International Hall ol Feme in Sen Diego, Ca., oufgerommer.

An oOlich seines 100. Gcbur*5tagcs fonder im Jahr 1988 vielbeachte*e SonderaLSStelljngen im Deutschen Museum in Munchen, im »Haus der W rtschaft* ir Stultgo-l und im Fughafen Fran<furl stolt.

HEINKEL HE 280

Jagdflugzeug

HEINKEL HE 280

-e 2ЇС V. i-artet am 2. 4 1ІМ1 zun fcrslrljg.

 

Ali konscquenle Forlfuhrung dor Arbeiten ajf dem Geaiet des Slrahlcntriebs und deceit Auswirkungun чи і dun Fluy – 7«ur. baj entvvickeltg die I irmo I teinkel aus deni liinldnglidi erp’obten He S 3 B-Strnhltriebwerk leistungsstorkere Aggre­gate. Diese Arbei’en mufiten zum grofien Teil nuf private’ Basis durchgefuhr – л-erden, da das Rl M zurarhst wenig Inter – cssc ajf dicscm Gcbict zcigtc. Die Leistungen der bis dobin gefertigten Strahltricbwcrkc rcichtc gcrade aus, spez ellen Flugzeugen hohe Fluggeschwindigkc’tcn zu vcdeihcn, doch I etTdie Sicherheit vno die loislungsstdrkc im H nblick auf die Eirsotzfahigkeit kregsmdfiig ausaerDs’ete.’ Fluszeuge noch zu wOnschen jbriq So entscFloO man sich bci Hcinkcl aus tedinischen und sicherbeitsbedingten Erwagungen heraus, ein zweiirotorigus Jagdflugzeug fur den St’cnlantrieb zu snt – wickeln.

Die Prcjektsluo e Ziigte bereils cine derart hdhe Uberlegen – Feit gegenuber dei bis dahin gubrducilichen <olbenarrr eb – Flugzeugen, dofi das kIM cinen f-nlwicklungsaultrag crteiltc. An 20.6. 1929 negannen die Arbeiten an der Altrnppe He 180. cus ccr dann spater das erne zweimotorige Strahltriebwcrk- Jagdflugzcug der Welt – die Henkel He 280 – en’Stand. Vice tcchnische Problems bei der Ze len-ertigung sow e der He S 8 A-Tr cbwerccrtw cklung zogerten die Ferfigstelkng des ersten Flugzejgs hinaus. Vorr P’ojckt weg erhielt die He 280 ein Buarodsystcm, welches mit cincr He 100 D 1 er – probt wjrde. Daduch ergab sich cine gjle Ableitung des Schubstrchles, der unter der Traafldche hangend anqcordnc – ter Triebwerke. Die zentrcl ir der Rumpfspitzc aul engem

Raum zusammenyclaftte Bewaffnung, bestebend cus drei MG 151, gaben dem Fluyzuuy cine sulir wiiksame Kampf – kralt.

Noch Fertigstellung der Fluqzeiigzelle erfolgv am 77. 9. 19411 der erste rreifljg ohne Triebwerke, da diese ncch nieht aus – reimenri erprobt waren. Im Schlepp einer He 111 В wurdc die He 280 V I in 4000 m Hohc ausgcklinkt und eurch Flugbau meister Bader zum Flucplatz ohne Schwicrigkcitcn zuruck qeflogen. Nach cinam hclbcn Janr konnten ouch die beiden Triebwerke, die ois dchin unter cincr He 111 im Freiflug qe- testet wuraen, in die He 280 e naebaut werden, uno am 2. 4. 1941 startete Werkpilot Sshcfer zum ErstTuq.

Zunachst war eine Ser enfertiqung vor 9 V-Mustmn yoplanl, denen eine A-l-Sere von weiterun 13 Fluy/euyen folgen solbe. Die guten Erqebnisse mit den nzwischen teiliggestell – ten Flugzeucen He 280 V 2 und V3 vuranlaOle das Rl M, eine Serie von 2ІЇ0 He 280 B-l Fluyzcuyun in Auftrag zu gehen. die jedoch nicht bci Hcinkcl wegen Arbeitsiiber astunq gc – baut sverder konnten. Als Auftmggeher kamen deshalb die Sicbal-Wcrkc in Belracht, d e jecloch auch nicht cincr dcr – artigen Aufgace gewachsen weren. Da FJeinkcl sich starker an der Ausschreibjng und Entwidclunc eincs Strahltricbwerk – Bombers (P 1069) interess ert zcigtc, wurdc e’e He 283 zugun- sten der Messerschm tt Me 262 err 27. 3. 1943 vom RLM qe – stoppt. .cciglidi die ersten 9 V Muster sollten fertigqestell – und fur die Triebwerkserprobunq verwendet v/erden. Drs Heinkel-He-280-Proqramm nahm deshalb bis Kr egsendu fol- genden Verlauf:

HEINKEL HE 280

Henkel Fe 280 VI undet nucl – «м оі<ігсі<іісгґ Ег»Шjfl.

 

Flugzeug-

Kennueichnn

Triebwerk

Fltggevvicht

riuQklo-.

Icrmin

Fl jypingrnm-n

Bener’tungen

He 2Э0 V 1

2131 V. g

22 9. 40

Flugaiornschattsorpro’suna

Ersiflug ohne Trleawerkc: 22.9.19-10. Crn-

2xHft S ЗА ipetor

4 710 kg

2 4. *1

Flugeigcnsdiafier, Messung der StCUCrkroHo

flug mil He $ В A-Trlebwerken i 2.4, 1941 Nach Schleppfliii] hirler einei Me ПО

4 у Argus As 014 S-rhibrohre

5 213 kg

13 1. 43

Erprobungslruger flir Argus – Sdnubrohru

durdl Vere sung aus 2000 – n IlChc cm 12. 1 1943 abgeslOczl. Argus-Pi o – Schenk retie! ;ich durch Fcllschirm Ab – sp’ung mil SebeyJeriibr. Einbou veil 6 Argusrohrer om Slond erprobt

He 280 V 5 GJ+CA

2x He S 0 A їрЛІег

4 ЗІ.0 kg

16. 3. 43

FI jgeigerschaffen, Vermrssen der Auslaufstreeken mil ge-

Versagen dei llydroyllk fur Lande – klepperjfallung. Всі Landunp mif 220

7xli mn C04

5205 eg

20. 4. 43

bremslcm Bug rad

knv’h loidif bcsmdeigf. Am 26. 4. 1943 Brucblondung. riugrcug 80"/i zeulbrt.

He 280 V 3 GJ+CB

?X Hr S 3 A

4215 kg

15. 1. 43

Erprobungstrage’ f|)r He S 8 A – Tricbwerke. Triehwrrkunter – suihungen ml – besorderer ВегиЛ – slcbtlgu-iej <les He Sll-Aggrejais

Auflenlunduny mu 0 2. 1943 bei Lich – tenhagen; um 31. 7. 1943 wieder flug – kbr.

He 233 V 4

2X BMW 303

4400 kg

IE. <5. 43

VcrsucnlrCiger fflr BMW-Trieb-

Crprcbina mil Argus-Schubrohren or-

dxAiguS As 014

3 595 kg

Э3.8. 43

werke, spdter Argus AS 014- ScFubiulire

MylC :n Rednlii cb JO. 8. 1943.

He 280 V 5

2xHe S 8 A

4 303 kg

1*6. 7. 43

Bahnneigtngsflllgc bis 720 km.’h Schwlng lings jnlersucliunyeti

2 x BMW CCS

4 400 kg

15. 9. 43

V max 370 km>’h

He 280 V 6

2* BMW осе

4 400 kg

26. 7. 43

EigeiiSkhoAen jnd leis’urvgcn

NU+EA

mi P. MW-Triebwerken

He 260 V 7

?Xlumo 004

5120 kg

16. 4. 43

Schne llflugforsch и-ig

In Bahnneigиnjiflus ^2C knvh orilo»en

NU+EB

nhne

2150 kg

20. 4 43

SsbnellflugfarscFuitg

In Bahnneigungsflug 750 knvh orflcsen

He 2Э0 V 8

?X. liiiro OCW

52C5 kg

30. 6. 43

Sdmel If! ugf orsdnuivfj

Im Hoi xcalulflug om 30. 3. 1943 iiber

NU-EC

?XJumD 004

5070 eg

29. 9. 44

Schnellf и gfc rschung ( He 162)

7C<i km/h erre’dt.

Mil V-Loilwcrk cusgeruslel.

He 280 V 9

2* BMW 003

4 403 kg

31. 8. 43

Versuchj’rdger for BMW-Trisb – werke

GegenObnr der H; 2®0 A-l Ser e sollte die He 260 В 1 Sefie eln elnfed-iC! Seller leil week erhalten. Ferner 6 MG 151 starr nadi vorn gerlchiet Im Kumpfbug; owf – gedlcklen? umpf ;ui Aulnchme von ягбіїсгсп Men gen Treibroff: устЬєїїєгГє» Fr«F, en profit, 3umpflange GO cm grSfier und Bcmbengcnonge unl«r dem Rumpf.

HEINKEL HE 280 V5

Jagdflugzeug

Bcsatzurg: 1

Triebwerk: llftinkel H’rlh Strahltriebv/crke He S 3 A V14 und V 15 RLM-Re/eidmung 109-301

Slandschublcistung:

2 x 750 kp

Sparinwftife:

12,2 m

Lange:

10,4 m

H&bftr

3,06 m

F. ugelfldche:

21,5 mv

Flachenbelasfunq:

200 kg/m1

Loistunc^belcstung beim Sfart mit 200 km/h:

3,16 kg.’kp

Lccrgewicbt:

3055 kg

zusd-zliche Ausrustung:

160 kg

Rustgev. ichh

3215 kq

Besafzuno:

90 kq

Krafstoff:

810 kq

Zuladung, Munition:

185 kq

Flugge-wicht:

4300 kg

Hochstgeschwinciqkeit in

0 m Hohe

870 km/h

bei mittlercm rluqgev/icht

6000 m Hohe

900 km/h

und 3C sec Kurzlesfjny

10CO0 m Hohe

840 km/h

HOchstgeschwindigkeit in

0 m H5he

780 km/h

be! mitHerem Fluggewicht

6000 m Hfihe

023 km/h

und NormaIschub

10303 m Hdhe

760 km/h

Landcgsschwindiokeit:

140 km/h

Optimalc Reichv/eite bei Vm&x in

0 m Hohe

410 km

60CO m Hohe

650 km

10000 m Hohe

970 km

Steigleistung bei mitt’erem Fluggewicht in:

0 m Hohe

19,1 m/sec

6030 m Hohe

9,6 m/sec

13030 m Hohe

1,6 m/sec

Giptclhohe:

11 500 m

Rollstrecke bcim Start:

850 m

Startstrecke bis 15 m Hohe:

1 100 m

Landes recke aus 15 m Holier

970 m

Bewafhung: 3 x MG 151 slarr nadi vorne

gerichtct im Rumpfvordertcil

HEINKEL HE 280

HEINKEL HE 280

HEINKEL HE 280

Нг’пксІ Нс 5 8 A T-isbwe-k vnler o’em fllegemfoi PfOfstond He ‘ll

 

E’rbov dcr rlc 5 SA Tr’ebvnerke in die He 28C V3

 

HEINKEL HE 280

Aufierlcndjng df He 230 V3 ЯМ 31 7. 1943 Ьрі 1 irhtcrhngcn.

 

HEINKEL HE 280

Не 28C V7 ©hne Tritbwcrkc Юг 5chiv>IIHi.<S Mcssurger bsi cer DFS ir Aiming.

 

HEINKEL HE 280HEINKEL HE 280

HEINKEL HE 280HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 70

HEINKEL HE 70 Подпись: A)

Schnellverkchrsflugzeug

Rekordaufstellung mit Heinkel He 70

Nr.

Flug am:

She eke km

1 fist kg

leistung

km/h

Bishcriger Rcko’dinnaber Land | krivh

Diplom-Rekorde

1

22. 3. 33

1 OOO

_

347/77

Frankreich

286,227

7

74. 3.33

2 000

345,310

Frcnkreich

263,900

Intemaiionaler RekO’d

3

22. 3. 33

1 OOO

300

347/77

frankreich

281,253

Nationcle Rckordc

-1

28. -1. 33

130

500

357/27

USA

298,510

5

28. 4. 33

130

1 000

357/27

Frankreich

799,251

6

14. 3. 33

5C0

_

340,945

Frankreich

308,779

7

14. 3. 33

500

50-3

348,945

Frankreich

294,194

8

28. 4. аз

500

1 003

355,338

Frankreich

294,194

Fur die Zulasstng der He 7C wurde von dor DVL / Deutsche Versuehsanstalt fiir Luftfnhr* Anfcing 1733 mi: dcr he 70 VI cine Hcchstgeschv/indigkeit von 377 km/h yemessen.

HEINKEL HE 70

Baumuster

Kern2eichsn

He 70 G D-UBOF

He 70 Exp.

England

G-ADZf

V erwe ndu ngs zwe d<

Schnellvcrkcnrsf jgzaua

Bosalzung und Passag crc

1 – 5

1 – t – 5

Tricbv/erk

BMW

Rails Rcyce

VI 7.3 Z

„Kcstre ” V

Nennleistunq in Meeresnohe

PS

750

640

bei Drchzahl

IJ/min

1 700

2900

3l(JI 1 Kisluiiq

Г5

750

67S

bei Drehzahl

U/min

1 700

2 240

Dauer eistunq

PS

500

60C

boi Drehzahl

U/min

1 600

2 50C

$|Xinnweite

m

14,8

14,8

Lonqe

m

12,0

11,55

Hohe

m

3,1

3,1

Flugefldchc

m*

36,5

36,5

Fldchenbelastjnq

kq/m*

97,7

92,2

LeistungsbelastLng

kg’PS

4,75

4Д5

Rustgewicht

kq

2 530

2 200

/uledung

kq

930

1 C60

Fluggewicht

k0

3 460

3 360

Hochstguschwindigkeil

in On Нбпе

km/h

360

410

in 1 COO m Hohe

km/h

355

410

in 2 COO rn Hone

km/h

345

400

Keisegeschvdndigkeif

in 0 m Hone

km/h

305

380

in 1 С0С m Hone

km/h

300

370

in 2 COO m HOhe

km/h

295

365

Steiqzeit auf

1 OCO m Hohe

min

2,5

2,2

2000 m Hohe

min

5,5

4.9

4 000 m Hohe

min

15,0

11,8

Sicigleis’una in Bodenndhe

m/sec

5,2

6.8

Dienstgipfelrdhe

km

5,5

ВДЗ

Optimale Reicnweite

km

1 250

1 000

Rollstrcckc bcim Sta’l

m

350

340

Rollstrecke bei der Landing

m

260

265

Lundegescliwindigkeit

km/h

105

no

Rcichweitenangaben in Abhangigkeif von der Flughohe

Vollqosreich-.veite in 0 m Hohe

km

650

733

in 1 030 m Hotife

km

700

770

in 2 030 m Hohe

km

775

823

Reisereichweite in 0 m Hohe

km

800

783

in 1 030 m Hohe

km

890

840

in 2 030 m Hohe

km

1 000

920

HEINKEL HE 70

HEINKEL HE 70

В ІЛ n die Passogicrkobine dor Heinkel H« 70 A

 

HEINKEL HE 70

П‘Є Helnfeel Не 70 VI rnochta оті 1. Dcxcirber ‘932 ihren trtIHuc.

 

HEINKEL HE 70

Hcinkol lie 7C A 1933 in Slacken n-i* vr. rsemnrr <obinenciilbao.

 

HEINKEL HE 70

Eli ei He 70 G-l Scrierfiu£iei.£.

 

HEINKEL HE 70

Heinkel H 70 C der Dejlschen Uf’liar. ui – Sluukvn 1935.

 

HEINKEL HE 70

Єяр»і luii(uhrung He 70 3 1936 mil еіпет» Rolls-RoyceKcsirelV- Triebwerk auigcrustet.

 

A?

 

HEINKEL He 70 G

HEINKEL HE 70

 

HEINKEL HE 70

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 115

Scc-Mehrzweckflugzeug

HEINKEL HE 115

He nk-i He 115 B-l kurz vor den – Avf$6U«n beim Lanoivorg.-ng

 

Das See-Mehrzv/cckfkgzcug Heinkel He 115 entstand gegen Ende des Janrcs 193/ und v.-ar in der Hauptsackc als Nachfolgetrusler dcr bewahrten He 59 gcda:ht; dieses Flugzeuc, das zwar seit Jchren verallct war, leistere iedach“ fOr spczio. le Einsd*ze wie Sccnot – retlungsaienst nodi gulc Diensle. Furc:e Aufgaocn als Kcmptflugzeug war die He 59 zu langsam unc in den Flugeigensrhctfen nitlil wcridig ger. ug. Deshclb v.’urde ram den denials neueslen Er<enntnisser de- Ac’O – cyramik mit der I le 115 eir scfinelles Kampf – und Bom – bcnflugzeug fur Opera: ionen uoer See mit eiretr zwei – Iciligcn Schwimmerwerk entwickclt.

Nocb dcr Erorcbung einiger Vcrsuchsmuster mil ver – schicdcncn Kanzsleinbajten und Abstrcbungen fur dos Schwinmcrwcrk wgrde die Version He 115 A-О An – feng 1938 zur Einsatzerprobung an die Luftwaffe ge – iefcrl. Anschliofierd erhielt die -uftwaffe speziell – ijr Torpcdooinsatze die ve’bessertc Ausfiihrung Не 115 A-l zer Ergunzung der be’sits cclicfcrlcn lOVorserier- flugzeuge. Da dcs Ausland starves Infcrcssc f jr diesen Flugzeugtyp zeigle, bauter. die Ffe nkol Wcrkc die A-2- Sene, die sidi rtur unwesentlich von dcr fur die Luft­waffe gelieferlen Serie A-l unterschied. Von dicscr Exportserie erbiell S-Jvweden unc Korwegcn spezie I urngeriiste-e rinsalzrijgzuuge fiir Aafklarungsfluge mit einem Rustsotz fu: Torpedoeinsatze. Der GroBserien – bcu der He 115 A—3-Serio fiir die Luftwaffe lief boreits Mifte 193Я an, gefolgl von der B-l-Serie mit struktu – rcl en Ve’besserungen fiir erhohte Zuladung. Die He 115 B-l v/urde Tiauptsdch. ch als Frontmuster vei – wendet und kem im rerdliehen Opcrafionsgebiel 7um Einsatz. Kurioserweise sranden sidn be’m 5Jorwfigen- Fcldzug auf beiden Seifen der Front die gleicben Kcmpf:lugzcjge_ als Gegner gsgcniiber, als die an Norwegen geiieferten Flugzeugc zu cinem letzten Ge – cenang-iff gegen die deutschcn Lardurgss-iitzpunkle eingesetzt wurden. Einige He 115 Flugzcuge der nor – v/egischcn Luftwaffe wurden racli England Ciberflogen und kamen von dieser Seite im Mittclmccrraum ver – einzell zgm Eirsatz.

Besonders bev/dihrt hat sich das hochscefdnige rohuste Flugzeug bci Einsdtzen als Minenleyo’. Obgleich dcs Interesse an Sccflugzeugen nadilieO, bliub da He 115 weifer in der Fertigung. Fur den Eismeereinsotz e.’hiel* die He Г 5 В—2-Scrio Eiskufen unter den Sdiv/immern. entsprach sonst aber der He 115 li—1.

De’ Ensotzzweck dcr He 115 B – – unc В-2-Scrio wurde durch Rustsdtzc gckcnnzcicFnet, die im F-ontcinsatz wah’v/eise zum Einbcu kamen. Als Aufkldrungstlug – zetg mit zwei Lu’loildgcrdten flog die He 115 B-l/R Die Zusatzbeze cFnung R2 kcnnzeichnete die He 115 B-l ader B-2 als Kampfflugzcug mi* einer bombenlast von einer 5C0 kg schwcrcn SC 500 oder SD 50C Sprcngborrbe. Der Rustsatz R3 betref die Ausrustung •nil Abwurfvorrichtunqen fOr die Luftminer LV. A I I (500 kg) und LMB III (920 kg). Lelztc-s Abv/urflast karn nur in Fltgzeugen an der Eismccrf’ont zum Einsatz. Gelcgcntlich flogen aucli einige Flugzcuge Geleitschutz fur Sdiiffseinheiten mit Vernebluiiysgerdten SV 300 (Rustsatz R Л). Flugzeuge mit dieser AuSruslung waren im Mifte meerraum stctionierl und sicberten die Nacn – sch’.bwcgc nadi Afrika. In rlei Skindardausrustung flog cie He 115 jcdoch hauptsricF1 ich as To-peduflugzeLg mit cinem Torpedo LTF 5 oder I FF 6b. Dio relativ schwachc Abwehrbewaffnung mif einem bev/egliehen MG 15 ir dcr vo-deren Glasksnzel (А-Stand) und einem wcitcrcn bev/eglicher nacb ruckv/drts gcrichte- ten MG 15 im В-Stand oberhalb cer Iragfldchcnhintcr- kante wjrdc erst in don folgenden Ssrien verbessert, die ncch bis zum Kricgscnde zum Einsatz kamen.

Im konstruktiven Aufbcu waren fast alle He 115 Sericn gleich. Mit zwei BMW 132K S-ernmoforen von jo 960 PS Leistunc ausgerustet, erreichte der Ganzn-,etallmittel – decker eine Hdchstgescnwi. ndigkei: von 3C0 кпг’Ь. Das einstufia cek elle SdiwimmerwBrk wer wie cuch die ub’ige Zefle aus Leiclilmulall gefertict und in einzelre Kammern airgete’ll, urn das Flugzeug bei Beschadi- gung der Schwimmei scnw mmfdhig zu hallen.

HEINKEL HE 115 B-2 See-Meerzweckflugzeug

1939

Bescitzunc: 1 Pilot, 1 Funker, 1 Benbcichfer/Bcmbenschutze

Triebwerk: 2 X BMW 132 К

Gelriebe: Untersetzl 1 :0,72

Starfleistung bei 2553 U’Ynin:

2 X 960 PS

Nennleislung bei 7750 U/min in 0 лп Hohc:

2 X 810 PS

Nennleis-ung bei 2250 U/min in 853 r Hohe:

2 x 830 PS

Vo Idruckhohe:

800 m

Spezifischer Kroflstoffverbrauch

220 gr/PS h

-uftsch’cube: 3-Blatt-V. etalluflschrcube, im Huge kontinuierlich versfellbnr, Hauart VDM

Durc-imesser:

3,30 m

Spannwcitc:

22,28 m

Lange:

17,30 m

Heine:

6,60 m

Flucelflache:

86,7 mJ

Flachcnbdcstung:

122,4 kg/m>

Leistungsbelasrung:

5,5? kg/PS

Lccrgcwicbt:

6 772 kg

zusdtzliche Ausruslung:

138 kg

Rustgcwicht:

6910 kg

Bcsatzung:

300 kg

<rcfisToff:

2 555 ka

Schmicrsloff:

290 kc

Zdadunc: Abv/urflcsl 50C kg, Munition 60 kg

560 kg

Plug ge«vi dll:

10 605 kg

Hdchstgeschwindigkcit in 0 m Hohc:

295 km/h

1 000 m Hohe:

305 km/h

2 030 m Hohu:

295 km/h

Re:segeschwincigkeit in 0 m Hohe:

2/5 km/h

bei 85% Slortleislung 1 OCO m Hohe:

285 km/h

20C0 m HObe:

295 km/h

Landegeschwindigke t:

ICO km/h

Optimal© Rcidiv/eile bei V in 30CC m Hdhe:

2 520 km

Oplimale Reichweite bei V™0* in 30СХІ ir Hcihe:

2 600 km

Opfimale Reichweite:

2 800 km

Stcigzcif auf 1 MG m Hohc-

4,9 min

2 0C0 m H6he:

10,9 min

3030 m Hohe:

20,8 min

Gipfelhohe:

5 200 m

Rollstrecke bcim Slarl: Sdiwiminslrecke

400 m

Startstrccke bis 15 m Hohe:

580 m

Landesherkfi aus 15 m Hohe:

580 m

Bcwaffntng: 1 MG 15 im A-Sland mit 525 SchuG

1 MG 15 im В-Stand mit 1530 SchuG

Bcrrcrkungen: Das Flugzeugmuster He 115 B-2 wurde aus e’er B-l-Se-ie cibgeleitet i. nd erhidt тііг den Nordmeer-

Einsalz uirien EiskuFen-Riistsatz.

 

 

 

HEINKEL HE 115

HEINKEL HE 115

I It into He 115 A-2. – did E<po’lei;s3Kihrung fjr Schwdcei ene Norwsgci on dcr Ab tiufboin

 

<onzcl mil Bomber/lelga-‘af cincr He 115 B-?

 

Cine Henkel He 115 wire mil cincm Toreedo bcladen

 

toe

 

HEINKEL HE 115

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 42 C-2

Ses – Ausbildungsflug7eirg

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

H; :k; H* і? В J;

 

Die Eniwicklung oer Hu 42 geht auf das Jchr 1931 zuack. a! s die im Aijftrogo dor Schwedischen Marine entwickcltc He 24 neu iiberarbeitet warden sollte. Diu Ha 24 srscflicn drei Jchre zuvor and hetfe oei ver – idiiedenen Seeflicgcrschuler beaclrenswertcn Anklang gc’urdsn. Die robuste Konstruk’ion verbundon mit o’en cuten Fljgeiganschaftcn machtc den eintroloriqcn See-Doppeldecker zu einem idcalcn Ausbildungsfiug- Beruhmthe і erlangte die Heinkel He 24 untcr Fuhrung von Gunther PlDschow, der mil diesem Plug zeug verschiedeno Expeditionen unternahm, bis ihm sell eBlich eine Umvultarkatcstraphe auf Feuer’cnd l$i>dspitze van Sijdomerikul zun Verhangnis wurae. Die rcichhc 1iga Erfahrung, die in den Jdiren bis zur volligen Obcrarbeitung der Konslruktion im. Jnhre 1931 qesammelt warden konnte, – and schlicBlich ihren Nie – derschlcg in der Heinkel he 42 als NachFolgemuster.

Sl-ukturel dhHich aufgcbaut blieb die Grundkcnstruk – I’on erhclten, a’och konnlen aarodynomisch einige wc – senllidie Verbesserangen crroicht warden. Der stcihl – rohrgeschweiBte Rumpf wurde slatisch neu ausgelcgt jnrl ermoglidile nunmehr eine bessers Krafteaufnenmo des Sfhwirrmer – unc Tragwerkes. Auf die v/derstand re. dien Verstrebunger zwischen den "lugfluchen zam Runpf hin konnlc durcb verstdrkte Fldcherholme und vcrcinfachte Schwimmerverslrcbung vemch’et warden, und cas oisher verwende*e BMW-IV-Triebwerk mil 233PS Lcislung wurde durch das starkere L-5-Triebwerk vor Junkers mil 303 PS Startleistung crselzt. Die Hein – ‘<= He 42 wurde ab solor – ir Serie hergostcMt. von der ccs erste Flugzeug am 3. Mdrz 193′ den Erstflug curch – (Ohrla. Dieses Flugzeug do’ А-Serie erhielt die Untcr – bezeidinung He 42a und spd ar He 42 VI, nachdcm
des Flugzeug als Tricbwerkcrprobi. ngsmuster von den Heinkel Flugzaugwerken in Wornemonde eingesetzt wurdo. Die Ha 42 A-Seric bestand ai, s 3? Flugzeu – eeri, dio zum groBten Teil bci den deutschen Ssc – t egersdiulen els Ausb. Idungsfluczouge zum Einsatz Icairen 1932 folgte eine neue Scric, die das leistungs starkere I-5-G-Triebwerk erhielt und als Ausbildungs – flugzcug fin die поив Deutsche Luftwaffe vergesehen war. Do B-O-Serio bestard aus zehn Flugzeugen mit dan Kcrnzeichen D-IMYR. D-ITNA, D-IHYE, D – BBD, D-IJNE, D IBOU, D-IDKJ, D-IFMF, D-IFOG, D-IDUL. Vcn diesen zehn Flugzeugen warden zwei Muster flug – zeuge hernusgczogcn und mit einer ncuen Funkaus – rustung ajsgestattct. Dies© beiden Proloiypen fur die B-l-Serie erTniofter* auBerdem strjkturcllc Verbesserun-

a

un, so daB ouch Katapultstarts, von Schiffen aus urchgafuhrt, mSglich waren. Die Heinkel Ho 42 B-l – Serie bustand pus insgesamt 36 Fluczeegcn, cic als Seeaufkltirer eirgesetzt wurden. Kurze Zcil spafer folgte Fndc 1934 die letzte Sorie der hisinke1 He 42 w ederum als Ausbildungsflugzeug and fur Aufgabcn der Seeajfkld*ung. Flugzeuge diesor Serie starden bis Endc 1944 im Dicrste der Deutscliun Luftwaffe und konnlen ihren Aufgabcn Entsprechend bawaffnet war­den. Die Flugzeuge ^der Heinkel He 47 C-l-Serie fle – gen unbewaffnet fur Schukngszweoxe, wogegen die der С-2-Seric ontweder mil c nem MG 15 im Drchkranz oder einem Starr nadi vornc gcrichteten MG 17 aus – gerusret werden konnten. AuBcrdcm erhielt die C-2- Serie das verbessurle und leistungsstarkere Junkers L-5-Gc-Triebwerk mil airier Startle stung von 380 PS und verbesserter Hohen lei slung. D. e Flugzeuge diaser Unterserie flogen hauptsdclilicfi als See-^ufkldrer und waren, wie auch die П-1 – Serie, kulupultstcrtfdh g.

HEINKEL HE 42 C-2

See – Ausbildungsf lugzeug

Bcsotzung: 2

Triebwerk: Junkers L 5 Go

Gelriebe: ohne Untcrsctzungsgetriebe

Srcrtleisfung bci 1700 U/min:

380 PS

Ncnnlcistung bei T703 U/min in Om Hohc:

380 PS

Nennleistung bei 1603 U/min in 10C0 m Hbhc:

340 PS

Volldruckhohe:

0 m

Spezifischer Kraftstoffverbrouch:

240 gr/PS h

luftschraube: Zweiblcit-Holzluftschraubc

Durchmesser:

3,0 m

Spannweite: cben/unlen

14.0/1 ЗЛ) m

Lange:

10.6 m

Hohc:

•1,3 m

Fljgelflache:

56,0 m3

Fldchenbelastung:

43,2 kg/n2

Le’slungsbelo stung:

6,35 kg, PS

Leergnwirht:

1710 kc

y. u$atz! iche Ausrustung:

95 kc

Rustgcwicht:

1805 kq

Besatzung:

180 kp

Kraflsloff:

290 kp

Schmierstoff:

25 kp

Zu adung:

120 kp

Fluggewicht:

2420 kq

1 lochstgeschwindickei* in

0 m Hone:

230 km/h

lOOOrr Hbho:

192 km/h

2003 rr. Hohc:

185 km/h

Reisepeschwindigkeii bei-80 "/c Startlcisturg in

0 m Hbhe:

191) km/h

1 COO m Hfthn:

185 km/h

7K№m Hohc:

175 <mh

Londegeschwindigkeit:

80 knv’h

Optirnalu Reir. hweite bci V,,10X in

2000 m Hohe:

750 km

Optimnle Reichwcitc bci Vr in

2000m Hohc:

800 km

Oplimole Reichwcitc:

1050 km

Steigzeit auf

1003 m Н6І1Є:

5,6 min

Optimcle Reichv/eile bei V – in

2000 m Hohe:

13,5 min

3030 m llrihe:

27,2 min

Gipfclhbhe:

4200 m

Bcwaffnung: wchlv/cise lx MG 15 im Drehkranz ode’

1 x MG 17 starr oberho b des Triebwcrkes

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

П’г Не 42 В-01 uuf del*’ Airlaijfai:leper Probme»

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPENHEINKEL HE 45

Kampf – und Aufklarungsflugzeug

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

Aifang dor Dreiftigerjoh-о entstandcn die beiden Doppel decker Heinkel He-15 und HcinkciHc46 f0r rcir militdriscbc Ver^cndung. Dio Ertahrungen, die mit den vorherigen Kon – sfrjklionen gescmme t we’den konnten, fanden in diesen beiden Konstrgktionen hrer Niede’schlag, ss’obe nichl nu – ouF q. ite Ting eistungen Wert gc cgt wurde. sondern oudi ni. rWendigkeit und Zuicdctaiigkcit. Die He 45 war ok leidites. Kampttlugzcug vorgesehen und erhielt das zu – verldssige und n Serie hergestellte BMW VI Triehwerk, die lie ДА fur Vergleicbszwecke einen Sternnoto’ von S f me-s. Wahrend die P’oduktion de’ He 46 чусдеп dcr vielscitiger Versuchsausfuhrjngcn zunuchst langsarn an – licf. cing die He 45 glcich in die Scdcnferligung und wurde ajch ven anderen Wcrken in Lizenz bergestellt. Di: He 45 war rebus! gebauf end eignctc sich vorzuglich (ur SchuLngs und Aurklarungsoufgaoen.. danebon aber cjdi dank der hoben Nlutzlastkapazitdt als Storflugzeug [Kcimpfflugzeugj T»it eirer fOr damalige Verhaltnisse be – edr ichen Bomber ast. Diese Vielseitiqkeit v/ar besonders posi’iv zu vverten, da die finanziel en verhaltnisse der da – incl gen Zeit v/ei’ere Versuche unmoglich machtcn. So пгіьб’еп d e F ugzeuge i— it vie. E nfuHuncsvcrmogcn ent – svorfen und konstruic-t warden, um behlenlwicklungen zu vcrmcide-. Aufgrund systemclischer Erprobungsfluge kcintcr die einzelnen Bcugruppen erprobt sverden, jm ollcn Vorausselzungen gerecht zu sverden. So wurde z. B. c rige Mala durch Vc’bcsserung der Verstrebungen und deren Vcrkleidungen das Fahrwe’k eeandert. Ebenso nu6-e die Acgasarlaae des Tricbwcrkcs mehrfeth neu liberarbe – et sverden, da die ziemlich hccbgelegenen Ab gasstu’zen haufiq Verqiftunqserscheinungen bei der Besat – zinq hervorriefen. Dieser Punkt geb auch bei spateren <ans‘ruktioner, wie z. B. bei der He 51 und He 60 vielfach zc Anderungen ArilaB. Um diese Slururgscuel len zu fce – seiligen, wurden котрі iziertu Abgtisleilunqeri anqebaut, obwohl sich dadurch teilweise die Geschsvindigkeits – eiiljngen si о г к varmindarlun. Ohne Rucksicit auf die /el r, /і nehmen, wurde jedes Bcue’emcnt out guics Funk – •ionieren unc besle Ausfuhrung hin ur. lersuchl

Der erste Prototyp der He 45 a (D-2477’i fur die A-$ede wurd: mit dem vcrhaltnismcieig Icistungsschsvachcn Tricb чуегк BMW VI О ausgeruslet, mit dem e ne Stcrt eisturg von 6C0 PS erreient vverden komte. Nachdem dieses Hug^eug – nit cincr Z4vciblattiulischraubc ausgerustet ir dieser Ausfjhrung Idngere Zeit crprob! wurde, kam spdter eine Vierblciltluflschrauoe zer Ve-wcndjng, mit dcr ai. ch der zweite Proto’yp, die He 45 b, in die E-p-obung ging. Das dr tto Muster dcr He 45 svar sviedsr ein Pro o – typ fur die Scricncusfuhrurg He 45 3. Cisses Muster wurde acch crs-malig m l cinor Bcwaffnung ausgerur. tet, und zwar mit cinem S’crr im Rumpf nach vorn einqebeuter MG 17 und eirem beweglichen MG 15 im Drehring fur den Beobcch*er. ZellenmaB q unterschieden sich diese drei Flugzeuge nicht. Bei alien Flugzeugen waran in der obu – ren und unteren Tragflcidie Querrudur ai igebuul. Die ab 1932 in Grcfiserie herges-ulllen Surienniusler besaBen nur nocb n der oberen Fluche die Quei ruder, wogegen in der unteren TragfluChv bei einigen Mustem versurbssveise V/oIbcngskloppen eingebaut warden.

Von der lie 45 wurder insgesamt 512 F ugzcuce hcrae – stellt. Davon 60 Flugzouge der A-Scric in Lizcnr bei der Firma Gotha, 125 Flugzccgc der Serie A-2 unter Lizenz bei con Baycrisdicn blugzeugwerken, bei der gleicnen Firma 30 Flugzeuge der B-l-Serie. Die Firma Focke Wulf in Bremen ubernahm eoenfa Is den Lizenzbau de’ He 45 und bautc 15? Flugzejge der Serien A-l und A-2 und weilere 60 Flugzeuge der B—2-Serie. Die ©inzelnen Serien 4vcren auBerlich kaum zu unterscheider, dc nur dem Ein – •atzzweck entsprechend struklurc lc Veronderungen durch – gefjhrt svurden. Heinkol svar dabei hauptsdeh icn Entwidk- iungswork und bade vun dei He 45 lediglich 69 Flugzejge der verschiedoiislen Serien. In car Hauctsache weren dies Prolo yperi jnd Versuchsmuster fiir falqende Serien und fur Buuyiuppenerprcbung. Letzteres bszog sich in dsr Hcuplsadie auf die TriebwerksnusrBstjng, da zu’ Ver- besserung der riugleistijngen fiir die He 45 C-Serie dcs Daim er denz DB 600 riebwerk vorgcschcn svar.

HEINKEL HE 45 A

Aufklarungsflugzeug 1932

Bosatzung: 1 Pilot, 1 Bccbodrsr

Tricbwcrk: BMW VI 0

Getriebe: ohne Untersetzungsgelriebe

Start eistung bci 1 650 U/mir:

600 PS

Ncnnlcistung oei 1 650 U/min in 0 m Hohe:

600 PS

Nemleistung bei ‘ 550 U/min iri 1 000 m Hche:

5<0 PS

Volidruckhohe:

0 m

Spczifischer Kraftstoffverbrauch:

240 gr/PS h

Luflschrouoe: 2-Blatt-Holzluftschraube, fest

Durchmesser:

m

Spcnnwcilv: oben/un en

11 >"0,0 m

Lange:

10X) m

Hche:

3,6 m

Hugelfldchc:

34,6 тг

Fl5chcrfcclajtung:

75,6 kg/rr7

Leistungsbelastung:

4.47 kg/PS

Leergew chi:

1 725 kg

zusatziiche Ausrustung:

213 kg

ROstgewicbt:

1 938 kg

Besatzung:

180 kg

Kraftsloff:

390 kg

Schmierstoff:

35 kg

Zuladung:

67 kg

Fkggcwicht:

2610 kg

Hcchsigcschv/inc igkeit

in 0 m Hohe:

250 km/h

2 000 m Hohe:

245 km/h

4 000 m Hohe:

240 km/h

keisegesfhwindigkeil bei 85% Slartleistung

in 0 m Hohe:

220 km/h

2 000 rn Hohe:

210 km/h

4 0CO m Hohe:

198 km/h

La n deg cschwind igkeit:

105 km/h

Optimale Reidiwete bci Vmsx

in 2 000 m Hohe:

700 km

Oplimale Reichweite bei V-

in 2 000 m Hohe:

940 km

Optimale Rcichwcitc:

1 200 km

Steiczeit auf

1 000 m Hohe:

2,8 min

2 030 m Hohe:

6,2 min

4 000 m H6he

19,4 min

GipFelhohe:

5 0CO m

Rcllstrecke beirn Slarl (Schwimmstrecke):

200 m

Slarlslrecke bis 15 m Hohe;

360 m

Lancestrecke acs 15 m Hohe:

290 m

Bewaffnung: wahlweise 1 MG 15 im Drchkranz

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

Hcin'<el lift 45 A

 

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

Heinkel He 45 В uli Komftfrlgroup ті» Bovb«rtlar

 

H El N KEL-FLUGZEUGTYPEN

Неї шві По 45 C mil eirvom Doimlcr Brnz DB 600 Iriobwefk

 

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 219

Nachtfciger

Ct H» n<sl He 219 1<S flog :ls 016 Serionflogxoog fur die F ugcigc-ischaftsjVers’jch’jngcn de – A 5 So-ie.

1942 wurde urslmuls vom RLM der Entwicklungsauftrag fur uin leircs Nuuliljugd’luyzuug un die Firmer Heinkel verr. eben, die bereils 2 Jchie zuvor unlspruciende PlO- jekte eingereicht hatte, allerdings in I Imsiehl auf den Mehrzv/eck-Einsatz. Durch die Kr egse’aignisse jenar Johrc beding* entsfand ncch zweimonatiger vclliger (Jfc-erarbeitung aus dem Projekl 1060 dos zweimclorige KompffluQ2eug He 219, welches speziell fur die Nacnt – jagd ausgerusfet werden soilte. Als Neuerungen besaS dieses scnnelle Flugzoug neben dem bis dahin nicht Oblichcn Begrad-Fahrwcrksysterr zur Sicborhoit dor Bo – satzung Sdheudersitze, die 1940 f£ir cas Strahltrieb – werkflugzeug He 280 ervv/ickelf wurcen, und fur die Nachtjagd notwandige Racar-Suchcinlager. Im Nov. 1942 rnachle die He 219 V 1 vom Werkstlughcdcn in Rostoc<-Mcrienehe aus den Erslflug, nach einer durch Bombanangriffe auf dcs Werk slark beeintrachfigtcn Bautatigkcit. Wcgcn dor wcitcren Gcfanrdung durch Luftarariffe wurde Endc 1942 das Bouprogromr He 219 – cdi Wien – Schwechct verlegt, wo der eigentliche Se-enbau anlief. Aurgrund der qu-en Fljge qerschcf – Isn und de – hohen erreichbaren Kampfgescbwindigkeit verlonyl der damalige Chef der NacTiljoger Karwn – huber den sofertigen Grofiserienbau der lie 219, Her ledoch wegen der unzureichenden Lieferung der DB – 603-G-Tricbwerke Schwierigkcitcn macht. Abwcichcnd von der ublichcn GcpFogenhciten verlang* das RLM cine 0 Scrie von IOC Flugzeugen, von der spc*er eine erwciteric serie von 300 Sruac verlangt wird. Aus die – sem Grunde versteht sich die Ableitung scmtliche’ ub – riger Versionen cus der He 219 A-0 mit den entspre – chenden Bezeichnungon. Diu Hu 219 V 16 fluy uls A-0- Flugzeug – nil dur Bezeichnung 016 und war das erste Muslurflug^euy fur die А-5-Serie. Die Standard bewaff-
nung der He 219 beslcnd cus einer Wannenbewaff – nung in Fo-m von 4 x MG 151 ader wahlweise MK 103 oder MK 102. In der Konsrruktion wurde ein leiditer Auslausdi diesor Woffen unluru nander burucksicliligi, v/odurch das Flugzeug waffenlechniscb gesehen nie Einsatzschw erigkeiten nolle. Zur weiteren Waffenaus – rustung gzho-len noch zwei in dar Flachenwurzel slarr eingcbaulc MG 151, die nur bci cinigcn Versuchs musfern gegen MK 108 ausaetauscht werden konnfen. Schlieftlich ist noch die „Scnrace MusikM zu nennen, die aus 2 slarr eingebajten MK 1C8 im Rump! besland, woboi die Schufirichlung schrtig nach oben in einer-. Winkwl vun 65° feslguleyl war. Dus feindliche Пид – zeug soilte bei einem Anqr ff untedlogen werden, caniil die He 219 oei der Verto gurg nicht von den Bruchstuckcn der argeschossencn Maschinen getroffer werden konrle. 1943 v/urden in anderen deutscher Firmen Nachtjager hergestellt, die jadoch aus Um – bauton von Standardbombcrn und Kampfzcrstdrerr onlslardcn. Всі cincm Vergle cF$f:iegen mil der Jun­kers Ju 188S und der Dornier Do 21/N konnte Major Streib wiederum die basseren Leistuncen der He 219 пегаjsslellen. Trolz urhoblkhcr Sdiwierigkeilen seilens ces Techn. Amies, welrhes versnehte, dos he 219 Pro – gramm aus unverstandlichen Griirden zu Gunstcn von andcrcn Flugzcuccntwickiungen zu sloppen, konnlen die Naditjdgcrvcrbande, wenn auch nur in ger ngem Malle, mit dem Hcinkcl Nachfjdcer ausgerustet werden. Bis zum Kriegsende standee 294 Fluazeuqe im Frontein – satz und haben durch die guten Flugeigonsdiaftcn und eichte Handhabung groOcr Anklang durch die Besat – zurgun gufunden. Mil der I e 219 war es au:h erstmals •noglich, das schrelle englische Moh’zwcckflugzeug De Haviland Mcscuito wirksam zu hekdtrpfen.

Ы9

 

HEINKEl HE 219 A-

7/R 2

Nachtjdger

Vu (wen dungszweck: N achtj dgcr Qesatzung: 5

Tricbwcrk: 2x DB603 E S’artleistung

2×1800 PS

Kampfleistung in V. H.

2×1330 PS

Kampfleistung in 0 m Hohe

2×1520 PS

Volldruckhohe

/,4 km

1 m Plugs kontinuierlich vemtellbare Metal uftscnrauben

D = 3.9 m

Spannwcile

18,50 m

Lange

16,34 m

Hohe

4,10 m

Flugelflache

44,5 m?

Flccherbelastung

340 kg/m*

Leistungsbelostung

4.1? kg/PS

Leorgu*/cht

8345 kg

besatzung

200 kg

Schuftwaffen

428 kg

Munition

558 kg

Panzerjng

390 kg

Ausrils’ung (o. Wallen)

860 kg

Krafrstolf, normal

2 535 kg

Schmiersroff

215 kg

Rustgewichl

9 205 kg

Abfluggewichl [max. Zul.)

15100 kg

HOcFstgesdiwindiykeil und dujc. uycli3-

N H |PS) (km) 7 x 1520 0

ga ’

ga~

R *

rice Tligstredce mit Kampfleistung

460 km/h

510 km/h

1 730 km

2×1500 2

480 km/h

530 km/h

1 750 km

2×1460 4

535 km/h

5/5 km/h

1 800 km

2×1410 6

585 km/h

625 km/h

1 870 km

Mittlere Mcrschgeschwindigkeit

2 x1300 0

410 km/h

455 km/h

1 850 km

und dozugehorige Flugstrcckc

2×1260 2

425 km/h

460 km/h

1 380 km

bei max. Dauerleistung

2×1230 4

47C km/h

505 km/h

1 933 km

2×1120 6

510 km/h

535 km/h

2 003 km

Sleiyg;$chwindig<eit mit Од auf H

0

10 m/sec

2

8,6 m/sec

4

7,2 m/sec

Dienstgipfelhche mit

9,8 km

Dienstgipfelhohe mit Gm

12,2 km

Reichweite normal

20C0 km

Reichweite maximal m’t Sparfljg

2520 km

Stcrts’recke user 15 m Hohe

1 050 m

Landestrecke von 15 m Hohe

820 m

Bewaffnung: 2x MG 151 mit 2x500Schul3 Munition in der Rumpfwonne

2x MG 151 mit 2×400 Schuf3 Munition in der Flachcnwurzel

2x MK 108 mit 2×100 Schufi Munition im Rumpf als schrage Musik

im Winkel von 65 ° schrag nach

vorne oben starr cingebajt.

Funkausruslung: “uG 16 ZY FuCICl A

FuGlOP FuG 220 FuG 25 A Fu Bl. 2 F

* mi – Suchantcnncn und Flcmmcnvemichter

** ohne Suchantennen und Flammcnvernichter

HEINKEL He 219 А-7/ R4

HEINKEL HE 219

HEINKEL HE 219Подпись: ER NACHTJAGER HEINKEL

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HE 219 A-7/R4 42 Sf«t«nlA-nA fur FtC 7» ;Fr».nd-F«ind-

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A] CinsHAD 10r Ga dt« grrd SrdtrdiJtMirFan – wo-tuna

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45 <ar-din.-nf. rr. SIO ЭМ1 fur Rur. pll. v c.-’fi und LAlln-AHlAAlA i. nj

45 Rrdnrmaudrin»

4J AiiIa-ma’ fir K;.*w<-tt-nrrrt. ifi – FuG 21» INuplu-:

4E Аліама- аА nil r-dtlAnpenMAt* ur»d A-lan-unci

45 іча /аі. ііАА’іакілг

55 Ио-к – «ilvturk Я H. IHu-Hnr |FIa—»rl 52 “riirrmudv

*3 ІаіМг.*нН»г nil TrimTiradar

54 Алр»аэ.1я FntlarVirrric i.- liurur SeirAAtudei

55 A-r»nrannuil mil Furluulimic

55 VDM VcrilMttrcpAllA – mil HOJSiglAilC-

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53 Kith «ггатігКЬрАпм (ТІнгптІиІ – HdtWfll

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К/ ‘(hAf Dlcn lOhnrHArFari – It |"4-nr – ri-iur-Errui»ur«^

70 LcndAldi! n. Ait«

71 Q. nr*ud»*.ENdi»4ur.3kp*iiliirnu 77 U. e.’udf m. l GAmC’HAUkjlArft

73 Hilftmd»-

74 I’imtlkcnlA lAf. I – vn

75 lcnd»<lupp» luuccufchrwrl

75 Slogrchi |Ali. :<b!.nj

77 ftnr<hnrd-Peri, v–iliu-dil*

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Г4*

‘О

 

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 74

Heimatschutz’ager und Ausbildungsflugzeug

HEINKEL HE 74

Co: ett’c FIjgxcLg Нл 74 a i’l l prcOem Fu-ncf un<i kleitem W ndabt’ub Filler dnni PilolensiU

 

.Ms Parallsleniwicklung zur Hein<el lie 01 entstand Anfang 1933 das kleine Jagd-Dbungsfljgzeu? Heinkel He 74. nit welchen in der Hauptsccho dcr Kunstflug f jr foriccschrittcne Piloten Irainicrt werden sollle. Es enislend ein aerodynamisch gjl durchkonstruieder Dop – pelcecker nit sehr kleinen Abmessungen. und es war oies das keinsts Fluczeug, welches cis dahin van den Hein<el Flugzeugwerken gebau wurde. Das e’ste Mu – sterflugzeug erhielt cie Bezeidinung Heinkel He 74 a und dier-e lediglich dor FlLgeiaenschaftscrercbung unter Verwendung vorschindener Flnchenprofila. Mit abnehmende’ Protildicke verbe$$erlen sich zwar d o Fluggasrhw. ndigke’tsleistungen, jedoch sollte neen d o Wendigkoil ve’bessert werden. Darairhin wurdc fur die Sericriausfulvung n:cH nur die Sponnweile von 8,25 m auf 8,1b m leduzierl, sondern eoenfalls die Rumpl!£nge von 6,80 m euf 6.50 m. Im Au;bau wsren jueoch be de Flugzcugc gleich. Nach Fcrtigstellung ciner weiteren drilten Maschine, de der kleincrcn He /4 b enlsprach, fonden die oinsilzigen Flugzeugo m t einer Sundercusrusturg als Schjlfluazeuge Verwan – dung. UrsprDnglich wer gcplant, aus diesen kleiren und sohr – wend і gen Jagddugzeugen, die bessere Flug- Ic’srjngen als die zur gleichen Zeit im Einsutz hefind – lichen Heinkel He 51 Jagcflugzeuge aufzuweisen hal­ter), Hcimatschutzidge.- 7u enlwickcln, d. h. be і nur geringer Raichweite und verbcllnismaflic schwadier Bewulfnung einen speziellen Objektschut7 durcbzufuh – ren. Die ‘echteddgen, gcstaffelten urd auch in der Sponnweile versdiiecenen Traqflochen wuren on den Enden ellip’isch abgerundet. Die V-Form der oberen Flacbe bolrug 3° und die der unlercn nur 1 °. Beson
cerer Wert wurde bei der Konstrukt or auf eire gutc Gerodynamischc Form gelegl, wesha з die Fochori- Rumpfubcrgdnge durch Anrundungen gut ausgcbildol werden muOten. Dcr konstruktive Autbau der riachen ahne t cer bis dahin ublirhen Buuweise, woboi die zweiholmige Holzkonstrukfion ouf cer Obe’SC c zwi – schen der Sperrholzkastenncsc und dem hinteren Hoin rrit Spcrrnolz beplankl wurdc und im ubrigun die 5 ollfcesparnung Anwendurg fand. Durch Leichtmelall – l-Sriele wurden die Flac. hen einsticlig miteinandur ver – bunden und durch Profilsluhlcrchte aisgekrouzt. Die Guerruder befoncen sich nur im Obcrtlugel, und der Unlerflugel erhielr an dcr Hinrerkante cie. weitreichen – den l. nndeklappen. Der ovale Rump! bestand aus cinom in einzeltlCn Baugruppen nngelcrtigfen S’chl – rohrgerust, welches verschweiBi mil cinom Hobform- gcbi. ngsgerusl licrgestellt und m t Leirwsnd bespannt wurce. Der Mo’or wurde durch cin Brnndscholr vom ubrigen Rurrpf cogeHennt, hintcr dem sich die Kraft- slo’:behalter befanden und das Starr aingebaule MG 17. Auf cincm biegungssleifen Trager war bei der lie 74 у das Argus As ICC elastisch ge-ager*. Die oei – den Obr gen Flugzcugc, sowie die nock folgencfe He 74 b – Serie, die acs 5 Flugzeugcn bestand, erhiellen das leistungsstarkere Argus As 10 E-Triebwerk mir ciner Startlaisung von 575FS. Das Leitwerk bestand aus ciner Hclzkonstruktior, die mit Spe’rhclz bep ankt war. Aus aerodynomischen Grtinden wurde das fre tragonde lol-rwcrk mit Blech verkloider und der freilragende, durch Spiralfedern gcdampfte Srhleifsporn durch Le – de’manschetlen ybgedeckt.

HEINKEL HE 74 a Heimatsdiutzjager und Ubungsflugzeug

Besatzung: 1

Triebwerk: Argus As IOC Gelrieoe: ohnc Untersetzungsgetriebe StarHeistung bei 2000 U/min:

Nennleistung bei 1880 U/min in 0 m Hohe: Nennleistung bei 1880 U/min in 1000 m Hdhe: Volldruckhohe:

Speziflscher Kroftstoffverbrauch:

240 PS 203 PS 185 PS

0 m

230 gr/Ps h

Luftschraube: fustu Zweiblatt-Ho. zMtschrajbc Durchmesser:

2,50 m

Spannweite: oben/unter Ldnge:

Hohe:

FlOgelflcche: Flachenbelastung: Leistungsbela stung:

8,25/7.0 m 6,30 m 2,25 m

14,95 m’ 64,20 kg.’m5 4,00 kg/PS

Leergewicht:

7usatz ichc Ausrustung:

Ruslgev/icht:

Besatzung:

Krafistoff:

Schmierstoff:

Zuladung:

Fluggesvicht:

730 kg 20 kq 750 kg 80 kq 100 kg 10 kg 20 kg

960 kq

Hochstgcschwindigkuit in 0 m Hnhe:

1000 m Hohe: 2000 m Hohe:

Keissgcschwindigkeit bei 75 c/o Starlleistung in 0 m Hphe:

1030 m Hohe: 20C0 m Hbhe:

Landegeschwindigkeit:

283 km/h 263 km/h 235 km/h

240 km/h 215 km/h 203 km/h 90 km/h

Optimale Reichweite bei Vmax in 0 m H6he: Optimale Reichweite bei Vr in 15C0m Hche:

340 km 380 km

Optimale Reichweite:

480 km

Steigzeit auf 1000 m Hohe:

2000 m Hohe: 3COO m Hohe:

Gipfelhohc:

2,2 min 5,0 min 8,6 min 6200 m

Rollslrecke beim Start: Stortstreckc bis 15 m Hohe: Lcndcstrecke aus 15 m Hohe:

340 m 510 m 470 m

Bowa”’nunq: 1 x MG 17 starr nach vornc gcrichtet oberhalb des Triebwerkes.

Bcmerkunq: Die Heinkel He 74 A flog in der Hauptsachc als Erprobbngsmusler fur Пид – eigenschaftcn mit verschiodenen Tragflachcn, die sich in der Profildicke unterschiedcn.

HEINKEL HE 74

HEINKEL He 74 В

HEINKEL HE 74

Hftin<cl He /’ С

 

HEINKEL HE 74

Heinsel He і’ В – nit Ь’іегет Rurnpf іИ ve-ldngerieni V/incubfbC

 

HEINKEL HE 74

lleirct’ "C 7- 15

 

>5.4

 

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 118 VI

Sturzkampfflugzeug

(-Kink::: Hi: 11 fi ’/1 ті" Rnlls Royr« ЯjK! ord-Trinbrf/cr< urrl Kohlcrn^heu er-<prwlvt. id den Dahi et-ft*n. c D8 6CO-I i-bwerk

 

HEINKEL HE 118 VI

Nach den cuten Erfahrjnqen, cie mil deni ersten Stu’z – kempfflugzcug dcr deutsenen Luftwaffe, cer Heinkel He 50, gcsammult v/erden konnfan. erlscHed sich An – ferg 1937 dos RLM fjr e ne naje Ausschreibung, cn der sicb die Firmen Heinkel, Arado, Junkers und Blohm &Voss betei gfen. Die Spe7ifikation dcs RLM verlanq є ein Fluazeug, welt-ies in der l uge join sol te, eine 5C0-kc-6ombe mil groGtmogl char Genauigkuil dureli Sfurzilijg ins Ziel zu br ngen und welches weilcrhin Fluglcistungcn cutzuweisan ho*te, die denen cer Jngd – llugzcugc glcichkdmen. Lctztere Forderung brzeFle es mil sich, da!3 samtlichc daraufhin konzipierter Flug – zeuge dicser Aussdircibung mil dem cnglischcn Rolls Royce Bussard Tricbwerk cusgc’ustet wurdcr, v/olches das damols leistu-igsstdrkstc Acgrcgat in Abhangig – keir vom Eir. baugcwicht end von dcr Einbaug-р’Зс war. DieFirmc Arado eirwickeltc eiren DoppoldcckcriA’odo Аг ЗІ V I – V 3;, dem troiz gurer Fluglcistungcri keino groGen Eitwicklungsmoqlichkehen niehr gegeoen wo – ren, und der deshalb nichtweiter in die Serierfertigunq iny. Die iibrigun Konstruktionen v/aren curch K-iick – uyel gekennzeidmcl, wube dos von der Firmc Hein – kel konslruierle N. ig7eug wegen dcs cirzichbaran Fah’werkes die mndernste Ajsfuhrung darstclllc.

Das Sturzkampfflugzeuc Heinkel he 113 crhiclt vom RLM zundchst c e Tvpenbezeichnung He 113. Da jedoch der Aberglaube in Verbmdung mil der 13 in der Luft – fahrl cine Relic spielt, wurde die 3 durr. h eine umge – drehte 3 in cinc8vcrwandclt. Um cincn acrodynamisch Onsliqer Fldchen-Rumpf-Obcrgang zu bekommen, e– iclf die He 118 den c’wdhnten Knickflugol, dor mil necativer V-Stellung fast rechtwinklig vom Rump? aus – geFend in der Ndhe der FaF’wer<au‘hdngung in cino oositive V-Гопкі ubercing. Die He 118 V 1 arhioll zu – lachst eine Fldche mil elliplischeir UniciG und stork gcrundclen Fldchenenden und machte mit den Kenn- zeicher J-IKYM Mittc 1937 don Erslflug. Bald daraut erh ell das Flug7ejg eine verbesserte und verstarkte Fldche mit gieichem Umrifi. Durch die nolwendigen Verbesserungen erfolgte die Kennzeich *>ung in cine cncere Klosse, und die He 118 V 1 flog ab September 1937 al; D-UKYM. Zur beach ten swerten Ausrustunc
ces F ug7eugs geborte die Abfcnguutorratik in Vcrbin – dung mit den SturzHugb’emsei, die ouch eine cUo – matisdie Propelle’blcltverstellung umfafite. Ferrer wurde die Bcmbe durch eine aussenwenkende Gabel – aufFdngung bei derAuslosung vom Rumcf abgestoBen, um nicht in der Propollerkreis der sturzenden Mcschire zu Го I an.

Qei einem Veigjeichsniugor dur vurbliobenen drei Mu­ster entschied sich dos RLM schlicOlich fur die Junka s Jj 87, was weniger die Го де dec Konst ukrion, als die dcr akrobctischen Lcistunc des vorfiilvenden Piloten v/ar. Wahrcnd die Ju 87 nehezu scnkrccht den Sturz – flug vorfuhrtc, Iraufc sich dcr Hcinkcl-Pilot dcr He 118 nur einen stark gearuckrcn Balmncigungsflug zu, da der Versielimechanismus dcr Lufrschroubc nodi cinigc Schwiericke ten machte. Trotzdem war Ucet, dor Voter der S-urzf ugidee, von der He 118 so jbe’zeuqt, daG er dun Serienbcu enregte urd durch persenliehes Nach Пі cyan oiric bessere Meinung dem RLM gegenuber ver – lielen v/olha. Durdi Unac-itsamkeit in der Bedienung der erwfihnten Propellervers ellung brachte Udet die He I IH V 7iim Abstur?, won lit das weiture Sdicksal dicser Flugzejgentwicdung hesiegelt svar.

Von der he 118 verliftfien 4 we і I ere V-Muster dicWcrk – hallcn in Rostock, und schliefilich folgte noch eine O-Suric von insgesamt 8 Flugzeugen. Die V-Muslcr e’- C’h cltcri zundchst Daim cr-Benz DB-600-Tnebwerke mir 1000 PS Starilcistung; с c He 118 V A spater das leistungsstdrkcrc DB 601 Aggrcgct mit 1070 3S Starr – leistung. In dcr ubrigon Auslegung entsprcchen die V-Mj$*er der He 118 VI, die eidgii tig one vollg neue Tragfladie mi* sta-‘kcr Zuspilzung an den Fldchenenden ernielt. Die Snr enf jgzeuge dcr Л-O-Stirie flogen mit clem DB 6C0 C-Tciebwerk und vurkurzlui Fldchen, wo – durch gercide Endklcippen an den Flachcn enlslanduri. Japan crhiclt 1933 die Lizenzbaurechte i nd als Muster – Hugzeuge die He 118 V 4 unc V 5. Die He 118 V 2 v/urde wei’Srhin als Erprobungslragc* lur Tricbwarke benutzt, wobei wegen des hohen Fohrgostclls mit dic – *.em Fljg7eug auen c c ersten Flugc mil untcr den Rjmpf montiertem He S 3 A Slcahltriobv/cr< du’ch – gefuhr; v/erden konn‘en.

HEIKKEL HE 118 A-01

Sturzkampfflugzeug

Besatzung: 1

Triebwerk: Daimler-3enz DB 600 C

Getriebc:

1,55:1

S’nrtlcistung bei 2350 U/miii:

850 PS

Nenr-lcistunq bei 2-iOO U/min in

0 m Hohe:

750 PS

Nennlcistunq bei 2400 U/rnin in

■^000 m Hohe:

910 PS

Vo! druckhohe:

20CO m

Spozifischer Kraftsloftvcrbrnuch:

230 gr/PS h

Uflscbrcube: Im Flege kontinuierlich verstellb.

VDM-Melal 1 и ft seb ra и be

Durchmesser:

3.5 rn

Spannv^ete:

15.1C rn

Lange:

11,Я m

H6he:

4,2 m

FluqeUluche:

37,7 m’

Flaaujnbelastung:

110 kg/mJ

Leis-ungshelastung

4,84 kg/PS

Lesrgewicht:

2700 kg

zu so 1/1 die Ausrustung:

280 kg

Rustgev/icht;

298D Uq

Besatzung.-

100 kq

KraftstofT:

475 kg

Schmierstoff:

35 kg

Zuladung, Abwnrtlast

500 kg

Abwehrmunition

30 kg

Fluggewicht:

4120 kg

Hckhdgesdiv/indigkeit in

0 m Hohe

322 km/h

dX)0 m Hohe

338 km/h

6000 m Hohe

395 km/h

Re scgeschwindigkeit in

0 m Holus

295 km/h

bei 85% Startleistung

4000 m Hohe

335 km/h

6000 m Hohis

268 km/h

londeceschv. iiid gkeit:

115 km in

Opfimale Roichwe’te bei Vno* in

6C00 rn Hohe:

920 km

Optimale Reichweitc bei Vr in

6000 m Hone:

1 050 km

Optimalc Reichweitc:

1250 km

Steiczeit au’

2C0U m Hone

6,1 min

4000 m Hohe

12,3 min

6000 m Hohe

20,5 rrin

Gipfelhohe

8800 m

Rollslrccke bcim Start:

340 m

Startst’sckc bis 15 rr Hohe:

570 m

Lcndestrccko aus 15 m Hohe:

500 m

Bewcffniing: 2 MG 17 in den Fldchen sltmr ncich vorn gerichtet.

Bemuikung: Всі vsrmindcrter Abv/erflcs^ kornle die He 118 auch zweisitziy geflogen v/erden. Die Bewaft-iuiig verbesserte sich dann urn cin weiteres bewegliches, nach ruckwarts gerichtete= MG 15.

Baumusterubersicht He 118

Lfd. Nr.

V – und Serien-Nr

Werk-Nr.

Kennzcich.

Motor

Bewaffnung

Leirwerk

Windschulz

1.

VI

1293

D-UKYM

Roilce-R.

Bussard

ETC 500 u. Becbaelit. MG 15

Holz

offen

V 2

1294

D-IJHAH

spater

D-OVIfc

DB 600

ETC 500 u. Becbacht. MG 15

Halz

often

3.

V3

•295

D-UHUR

DB 6-00

ETC 5-30 u. Beobacht. MG 15

Holz

often

4.

V 4

12*76

D-OMOL

DB 601

ГТС 500

Meta II

gesdilossen

5.

V 5

1850

(Japan)

DB 600

ETC 500

Holz

offen

6.

01

1961

D-OZEK

DB 600

Mete II

offen

7.

02

1962

D-OLIP

DB 600

2 MG 17 in Flciche 1 MG 15 m

Holz

offen

8.

03

1963

D-OQYF

DB 601

1 lolz/Metall

offen

9,

04

1964

D-OSIS

DB 603

Holz-’Metal

gesrlilosser

10.

05

1965

D-OMIQ

DB 600 |

mock Visierg.

Holz/Mctall

offen

11.

06

1966

D-OSES

DB 600

f. Beobcchter u. ETC 500

Meta II

offen

12.

07

1967

D-OXEF

D3 600

holz

often

– – ■ . –

HEINKEL HE 118 VI

ш

 

HEINKEL HE 118 VI

Ни пкйі t-.i 11Є VI ті|1 Rol ; H->y<–» Bliwnr. d-Trlnbwer’*

 

HEINKEL HE 118 VILin<s. Ll’j"h can E rbau dos englisol’an 7riahwcr – Че*, wclcbss da; bis cob n leis’unjiitl^risla Aggro ЙСІІ in Abhangigkcit void Eir. yiugawirht und cm Elnhougrnfte wnr, nrurift din he 118 v 1 eiuen «1 ‘dntr gsgunsli gc n Runipf n ir gnringnir Slim – ••visors-and. D o or-о -.ііідп ГІ igla’rt. ingnr: versclilei. il – rnrrai s ch bni do і Voiv.«nrl’.nQ dnursdier Trieb – we-ke, bis sclilieb iib (lot Іл sUn;:sldrksr“ D8 dOfi – Tr e-j»verk veiwtnidd t’nrden connle.

Union: Ho 118 V 3 mi – D3 £C0 I riefcv/erc.

HEINKEL HE 118 VI

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 46

Aufklarungsflugzeug

HEINKEL HE 46

-iehkol He c

 

Fast ck chzeitig ir it der Konstrukrionsarbe ten an der He 45 entstend 1931 das cl was Icichfcr gehaltene Anf – kldrungsflugzeug He 45. Da das Flugzeug ausschlefi – licn fur Aufklcrungsaufcaben gedaent wer, kam es weniger cu: Ger. cnwind gkeitsfeistnnoan nn, ліс лid зіпз robuste jnc unempfindliche Zelle nil guter Sicht – mcqlichkeit und gt*en Flugeigenschaften. Groften – шііВ g ylich die Konslruktior der He 45, nur v.’ar die untere rladic slcir<er verkiirzt, was s’ch wegen des qe – ringen Gewichlus ohne Nachtei e fur die Flugeigen­schaften durchfuliren ГоВ. Die obere Fldche erhiell cine Pfeilfnrm, wodurch die Vcrstrebungen mil der unluicn Flachen fast senkrecht veniefen, obgle cli die obere Fldche weit vorgesebt uber einen Sparnback mil den Rjmpf verbunden war. Das Iriebwerkproblem konnte ichnellcr yelost v/erden als bei der He 45, dean der Verwenduncszwcdc und die leichlere Zcllc edaubten ome Bedcnkon denEinbc. desverhdllnismdBig schwa – chen Siemens Jupilcr Motor, der schon cinmal in der He 45 arprobf urd dobui fur zu schwach befunden wor – der. war. Aber in dicscm Fall reichte die 450 PS Starl – Icisiung aus, urn dei lie 45 sicheru und gute Fluceigen schotren zu geben. Nodi im yluichen Jahr, in dem nit der Konstrektion begonnen wurde, kon ile die He 46 a den brslflug durdifiihren. Dos 7weisil/iyc Flugzeug zeiqle besordurs gulc Start – und l. andeeigenschuften und erwies sich auch sonst als reclif broudibor – bis ouf die Sichlvcrhdllnissc. Bis dchin schien fiir eglichen mil – drischen Einsclz der Doppcldccker obliqatorisrh, und die Erfchrungen mil den vorhergenenden Bau – nustern hc*ten deutl ch die Robuslbcit end Zuverlassig- kcil dcrarliqer Konstrukt onen pczciyl. Gbsrall in der Well do-ivniurle der Doppeldedser, sobald cs um mili – tarisciie Au’eaben girig, unc es sol ІС поел cinigc Johre dauern, bis die hochwerrig ae’oeynamischdu’di – qea’beifeten Muster zurn Einsatz kamen. Die untcre Trcgflache der lie 46a rnudile sich bei Aufk drunas – flijgen nelir als slorend bemerkuar, denn sie verdecidc den Sichtwinkel schrdg nech vorn: unten, was fur das Anvisicrcn des Aufkldri. ngsobjektes ocsoncers nacli – ‘eil g war. Aus dicsem Grunde wurde die He 46 nocli – mals Cbcrarbcilcl, und so ents-end innerhulb von U Tagen cus dem Doppcldcdscr ein Hochdecke’. Die Spcnnweile wura’c van 11,5 m cl( 14,0 m vcrgroBert, um die F Ggelflachc und die devon cbhangigen Lei – sfuncen nicht wesentlich zu vercndcrn. Trotzdem konnte das LeErgev/ichl weiterhin reduziert v/O’Cen, so daB
сім bedeulend besseres Verhaliris der Zuladurg zun erhohten Fluggawcht der He 45 b (2. Prclolyp) unl – sland. Dieses Muster sol te des Ausaancsmuster fu – die geplanre Scric v/erden. Die He 46 Ь (V 2) rnudile An – Ieng 1932 den brs’fiug und wor, w * riurJi die He 45 u

(D-1028), nil dem Sicmsns-iupiter-Triebwerk ausge – riistet. Die He 45 a slarlclc zu ihrem Er;tflug mit einer Zweiblattluf’sdi’oube end wurdo spaler mit oincr Vier – blattluftschraube ausgeruslel. D o He 46 b crhiclt wic- der eine Zv/eiblalt uftsenraube, wie sic ouch bei den Serienrnusterr zur Verwendung kam. Oie Erprobung der He 46 V 2 verlief zv/ar zufriedenslcl end, doch or – ІюГГіе niun sidi oessere Leis’ungcn mil eincm starke – ren Triebwerk. So wurde cos Juprler-Tricbwerk durch den 6(10 PS leislendon Slernmotor Siemens SAM 322 В crselzt, mi – dem die gesumlen Flugleis-ungen wesent­lich verbessert werden konnlen. In dieser Ajsfuhrung wurde die ersfe Serie fiir den rTvIifarischen Einsarz fertiggeclcll*. Der Prototyp hierfiir, d e He 46 c. erhiell schon die gesamte Funkausrustung und die militcrische Ausrusfung so we it cs die Bsv/af;runc. iein MG 15 im Drehkran7| bclruf. Ein Muster der C-Serie wurde fur Sonderaufgabcn umgciuslet, y/obei dir gesamte mili- tdrische Ausriistung und Bcwa rune eusgeoaut wurde. Dieses Flugzeug flog mit der Kcnnziffer D-3259 und sollfe das Ausgargsmuster fi)’ die neue D-Sc-iu sein. Die D-O-Serie bestand aus sechs Flugzeugen, die mil folgenden Kcnnzeichen eingesetzt wurden: D-IJIA,

ITFU, ПАЇ. I LUO, I XL I, IRAN. Ein 7. Muster diese. Serie svurde kurz icch der Fertigstellung mit einem BMW 322 В Iriebwerk cusgerustcr. welches mit einer NACA-Haube verkleicet vvjrdc. In dic;cr Ausfuh-ung crhiclt das Flugzeug die Beze cbnurg Ht 46 e (D-ILHEJ. Von dicscm Flugzcjg wurde wierJercm e te Serie ab – gclcllcr, von dar dia ersten drei F ugzcuce |D-IAGU, ilDv, ILU I nil zivilen Kennziffern Лодзи, wahrend die res’lichcn Flugzeucc mil militarischen Kennzeichen eingeselzr wurden (He 46 E-Seria!- Die He 46 f en-stand aus dei I le 46 C und erhiell slall des SAM 322 В Triub – werkes einen bei Sienens in Lizenz gebaulen Arm­strong Siddely Panther, der mit einei NACA-Haube vcrkleide* war. Van dieser Ausfuh-ung wurdan 14 Flug – zeugc hergestellt, von der das erste Flugzeug (I>-IRHN) als cinzigcs cine Dreiblattluffschraube erhielt. Saml – licbc F ugzcugc diese’ Serie warer unhewaffnet und wurden zur Ausbildung fur Aufklarungsaiifgahen ver- wendef.

HEINKEL HE 46D-1

Auf klarungsflugzeug 1934

Besa:zung: 1 Pilot, 1 Bcobach‘er

Tnebwerk: Bra mo, SAM 322 R

Getr ebo: Unlorselzungsgetriebe 1,61 :1

Startleistung bei 7 700 U7min:

650 PS

Ncnn cistung bei 2 100 IJ-‘min

in Cm Hdhc:

600 PS

Nennleistung bei 7 100 U/min

n 1 003 m H6he:

580 PS

Volldruckhone:

800 m

Spezifische – Kroftstoffverbrcuch:

240 yr/PS h

Luflscnrauba: 2-Blatl Holzluf’schracbe, fest

Durchmesser:

3,7 m

Sponnweite:

14,0 m

Lcnge:

9,5 m

Hohe:

3,4 m

Flugelflache:

37,2 m’

Flacnenbelcstung:

71,7 kg/m’

Leistungsfcelastung:

3,54 kg/PS

Leergewichl:

1 465 kg

zusulzliche Ausrustung:

330 kg

ROsIgewicht:

1 765 kg

Resolzunn:

Kraflstcft:

180 kq 230 kg

Schmierstoff:

35 kc

Zuladung: Munition |max. 60 Icgl

40 kc

Fluggewicht:

23C0 kc

1 Ickhstceschwind gkeit

in 0 m Hfihe:

250 km/h

8C0 m Hohe:

260 km/h

2 COO m Hoho:

255 km/h

Reisegeschwindigkcit be °/? Startleistjng

in 0 in Hohe:

710 km/h

800 m Hohe:

22C km/h

2000 m Hohe:

715 km/h

Landegoschwindigkeit:

95 knv’h

Optimale Reichwoitc bci Vmax

in 2 000 m Hohe:

600 km

Optimale Reichweite bei Vr

in 2 000 m H6he:

800 km

Optimale Reichweite:

1 050 kr

Steigzei – auf

1 000 m H6he:

2,6 tiin

2 000 m Hohe:

5,5 min

3 000 m Hohe:

9,5 min

Gipfclhohc:

6 C00 m

Rollstrecke beim Start:

180 m

Start-streco bis 15 m Hohe:

290 m

Landastrecku uus 15 m H<5he:

280 m

Bev/affnung: 1 MG ‘5 m Drehkranz.

Bemer<ungen: ^rototyp fur D-Scric He 46 C-l

Kenrz. D-3258, 6 Flugzeuge der D-l Serie: D-IJIA, D-ITEU, D-ITAI,

D-ILUO, D—IXIJI, D-IRAN. He 46 D D-1LHE wurde He 46 c (Prototyp fur He 46 E Serie!

Ku’7 norhdem der He 46 C-GroBserienoau fur die Luftwaffe angelcufen war, zeigte sich das Auslcnd an dicsem Muster interessiert. Zundchsfwurdcn mit Bulgaricn Lizenzbauverrage verhandelt, die schlieBlicn ztgurslcn der Lieferung einer Seri© von 18 fertigen Flugzcugen zuruckgestellt wurden. Den Bau – auftreg fur diese uberarboitclc Serie erhielt die Gothac-r Waggonfabrik, die 1936 die gesamte Serie He 46 C-2 an Bui – ga’ien auslieferte. Die Flugzeuge dieser Serie untcrschieden sich hauptsachl’ch durch den verschiedenartigen Moloreinbau und durch die Trieowerkverkleidung. Zum Einbau к omen hauptsachlicn Sternmolore mit e’ner Startleistung ven 600 bis 650 PS. Die Triebw&ike konnten auf Wunsch mit einer NACA-

Haube abgcdeckl werden, wodurch die Geschwindigkeit um 30 km/h verbessert werden konrte.

Es foig’en noch zwei weitere Serien, die in der Ilauptsache als Nohoufklarer und fur Obunr;szwecke bei der deutschen Luftwaffe im Einsatz stancen Wie auch die He ЛЬ wurdc auch die He 46 groBten toils bci arderen Flugzcugf rmcn in Lizcnz gebatt. Von den insgesamt 481 Flugzougcn wurden 159 Flua – zeuge cer C-Serie von den Siefcsl-Flugzcugwcrkcn in Halle gebaut. Die Fieseler-Flugzeugwcrie in Kcssc bauten 12 Flug – zcugc, dic MIAG in Leiozig baute 83 Flugzeuge end e’e Firma Gothacr Waggonfabrik in Gotha baute 24 Flugzeuge, davon 18 als Exportserie fjr 3ulgarien.

HEINKEL HE 46

HEINKEL HE 46

HEINKEL HE 46

НеіпкзІ Но 46 Ь ;v 2)

 

MeitiVel Ms І6 D. da-Lbsr ІТ

 

Hoin ccl He M> b

 

HEINKEL HE 46

Henkel He -16 E—?

 

Heinkel He -16 E—3. spO>cr Ho ^5 F 2

 

HEINKEL HE 46HEINKEL HE 46HEINKEL HE 46

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN