Category HEINKEL Chronik und Typenblatter der Firmo Heinkel-Flugzeugbau

HEINKEL HE 100

(V-Muster)

HEINKEL HE 100

Dt – is ICO В |V3J wui der Profofyp fur d’r Reknrri-Лі «fnhrurg nil der kurzen Trcg-ldch;. Dds Honor laiNvark i$l noth ‘•vie bsi der H: 1 СО VI urrJ V? ho.-h – дес’21, wr><! fl в ГюгИісЬоіЬв d<jr Kobirre st nod-i nicv so woi" voiQezAgftrt. wi* b-i <J~- spdleren Rexordmaschina Ня КС VS.

 

Am 22. Januor floe der ers’o Prolclyp, die Heinkel He IDO VI. Dai sohen auBerlich brillant ciussehend© Flugzoug erhiolt einen serienmaBig herqeste iten Dcim lur-Benz-DB-601-Motor, mit dem eine $*artleistung bei no.’incilen 2200 U.’rrin von 1070 PS erreich* werden konnle. Sftlhslverstondlich kam zur Rcduzierung des Luftwioerstandes die widerslandslose Wosssr – und Ol – obcrfldchcnkuh ung zur Anwcndung, die аГеш einen Goschwindigkcilsgcwino von 80 km/h cinbrachts. Aller- dings hotle man bcrcchtigte Bedenken, о lein dieses System arzuwenden, ca die bei der He 10C VI zur Verfjgunq stehende KOHoberfldche bedeutend gerin – uur wor, c! s die bei Versuchen festgeleglc Obo’facho, die fi)i dieses Kuhlsys’em notwendig war. Deshalb bajte iran e nen zusuzlichon einziehbaren Bauch – kuhlcr cii, der nur im Bedarfsralle, also bei Slcrl – urd Slcigf ug, dem Luftstram ausgesetzl wurde. Die ersfen Vcrsuchsfluge brachtcn dann auch die befurch – teten Storungen. Infolge der hohen TcmpcraturdifFc – renzen verzog sich die Oberfache derarl.. doB cs zu ciner slaikon Besdiediuuiiu dor Zelle kam.. und die Benutzung des Bauchkuhl&is muhr als notwendig wurde Selbst weitgehende Versteifungen i. nd weilere Ausdehnung dor KuhloberfldcFe hrnrhten keine wesenl – lichen Besserungcn. Die weitoren Versur. hsflCge m l der He 100 VI wurden ab AnFcng Ma-z 1938 auf dem Erprobungsgeldnde von Rechin fortgefuhrJ. Inzwischen war dor zweite Prototyp fertiggestel t und konnte die crslen Luftsorungc wacen, und auch hier zeigten sich ri eseloen Mdnncl, wie bei dom orsten Varsucnsmuster. Die He ICO ‘2 beken desholb einer vergrOBortei Bauchkuhlcr, urn die Verzugserscheinjngen bei der Oberfldchenkuilung besscr crtorschcn zu konnen. AnlaBlich ernes Pf ngstbesuenes des Ce-ierul-LuftzcLg meisters Udct cm 5. 6. 1938 madite diese’ mit der He 103 V2 ’D-IOUS1 o’non McBflug und erroiente den Weltgeschwindigf<eitsre<ord fur Landflugzcjgo user

ICO km Sfreckc mit 634/3 km/h. Diese Gescliwiiidio – keit wurde mit cincm no.’malen DB 601 A-lriebwerk erflogen, das bei 2200 U.’min cine Stcrtleistung von 1100 PS erre cbte. Damit vva^ die cigent iche festge – legte Rekordlo s’unq von 700 km/h nodi nicht crrcicht. Zu diesem Zweck wurde in Ap-il 1939 die He 100 V3 fertiggestellt, die gun/. ojf Rukord’cqc eingeste. t war. Die obligatorische Ober flucnenkuhlung wurde ouch hie г wieder cnaewendel und dazu der not – wendige eirtzichbarc Baucnkuhler. Dorli? ur weileren Geschwindigkeilssteigerung wurdan die. ragfldehen verkleinert, so cafi sich d’e Spannwcitc von 9,4 m auf 7,6 m reduziorle. Dadurch verringerte sich auen die Flugelflache von 14,4 m2 auf 11,0 mJ, womil die schon sehr cnfallige Ooerfldchenkuhlung nocF pro – blemal seller wurde" Doch hielt man nichts fur unmbg – lich uno hegann mit den Probcflugen dei He 100 V3 (D-ISVRi, bis sich eines I ages ein Fah-werkbein ver – klcmmtc und das Flugzeug auf dem Werksgeidndc in Roslock zu Bruch cing. Dioser Unfall hincerte |edoch nicht im geringsten die ficbcrhaft fortgesetzten Erpro – bungen. Inzwischen war ein Serienbat ongclciufcn, aus dem wuifc^c vicr Versuchsmuster herauskomen. Diese ГІіід7епде wurden ‘wieder mil uinci дгоіЗсп Traqfldche ai. sgerustet und als Crprobimgstraoer fur die Ober – flddicnkuhijng vorwendet. Mir der He IOC V4 konnlen Bchnncigungsflugc von 850 km/h Bahngeschwindig – keit durch den Werkpilotcn Jrsinus erflogen werden Die He ICO V5 diente v^eiterhin zur Verbesserung der F ugcigenschaftcn und svurde zusammen mit der Ho 100 V6, d’e nach einem Triebwerkwechscl hajptsdeh lidi als Triebv/erk-Erp’ooungstracer d ente, am 25. 4. 1939 nach Rcchlin ubcrfloqcn. Die He 13!) V7 besafi eir. en neuen Wdrmeauslouschcr im Olsystcm und v^urde am 24. 5. 1939 emgeflogen, erprobf und cm 9. 6. nach Rcchlin ubergefurrt. Ein weiteres Versuchs – rnuster, die He 103 V8, erhielt wieder die schon bei

der V3 vurwendeten kurzeren Trcgfldchcn und sollte nun das endgultiae Rckordtlugzeug sein. Inzvvischcn funklionierie aie Cbcrflcchenxunlunq zufriedcnstcllend. Dos Triebwcrk, ebenfails ein D0 601-Aggregat, war fur den vorgesehenen Rakordflug „fris’ert" worden. Die Leislung wurde bei 3000 U/min durch hbhere Ver – dichtung auf 1830 PS Starlleistung gebrccht и rile ґ Verwendung eincs wohlriechenden Treibsloffus mil Mathylalkoholzuso’z und einem Speziulul. Am 30.3.1939 startclc de’ denials 23jdnr go Flugkapitrin Dieterle mil due lie ICO V0 (D-IDGHJ zum Weltrekord, wo be і cie gelbangestrichcnc Mascnine mit 746,4 km/h den ab – soluten Wultgeschwndigxeitsrekord zum ersten Male nach DewdschTand ho tc. Dami – war die gesetzte 700- km/h-Grenze ubcrschri-len und der erste Toil des Zieles mit Erfolg erreicht.

Ah ndchstcs sollte nun ajs dom Rekordflugzeug cin „uobrauchsfahiges” Jugdflug/eug entwickelt warden, onne in den Leislungen wesentlich abzuialler. Die He 100 V9 wurde zu diesem Zwcck mit Waffen aus-

g

erustet und nach e ncr kurzen Erprobungszeit fur ruchversuche herangezogen. Dos letzte Versuchs­muster, die Нс 100 VI0, war ebenfails fur Bruchver – suche vorgesehen, erhielt jedoch diu Tragfladie und Kabi-icncufbau der He 100 V8 und wurde als Rukotd – flugzeug cn^ das Deutsche Museum mit der Bezeirh – nung He 112 U [Propagandcbezcichnung) iihergeben.

Die rcsdichen Versuchsmuster, mit Ausnahme der Zul – len fur Bruchvorsuche, wurden nach AbschluB des Nichlangriffspaktes mit der Sowjeluriion an K’uBland vercauft. Dort wurden die Hugzeuge wenig geflegen und grofitentcils zcrlegv Sie d enten als Konsruktions unterlagen fur die snateren russischen Jagdfljgzeuc – entwickiungen. von denen die Ausfuhrungen von Lc- valsjns, Gorbunoff und Gudkoff (LaGG-3 und LaGG-5,’ auf Grunc von Beutemustern vculo voii lleinkel uber – rommeno Bauelement© zuialun.

Don V Mustern der HoirikeT lie 100 folgter noch zwei weitere Serien, die an. Jopan vcrkaufle He 100 D-0 Serie und diu D-l-Serie.

Die zwfilf He 100 D-l-Scrienflugzeuce (Heinkcl-Typen blatl-Serie 3, Blatt 3} fuhrten noch ein Idngeres Do­se n. Sie waren fur die Propagandaabteilung" des RLM ein wil kommenes Mittel und wurden mit der Typen – oczcichnung He ’13 der Qffsntlichkeit durch viele gcstellte EinsatzfotOS vorgestell. Diu lypennummcr He 113 bukorn die eigentliche He 100 D-l schon kurz vor ihrui Fediostellung von der Firma Heinkcl mil auf dun Weg. Sie sollte cam I c’s spatcrc Entwicclung de – schon 1936 abgelehfen He Г2 kcnntlic’n gemacht war­den. So endete schlicfllich d o hervorrayunde Kon- struklion He ICO als BlufSve’kzeug, derm J u Nummer 113 blie’e in der offiziel en Typenlisle des RLM un – bc-leg-.

HEINKEL HE 100 В (V4)

 

Verwendungszwerk: Jagdflugzcug, Versuchsmuster Besatzung: 1

Triebwerk: lx Daimler-Benz DB 601 A; Getriebe Startleisturg bei 2480 U/min:

Kampflo sljng ir Volldruckliahe {H —4000 rr) bei 2400 U/min: Kampfleistung in Meereshohe bei 24C0 U/min:

 

1,55:1 1 ICO 1 020 990

 

PS

PS

PS

 

Irn fluge kontinu erlich versiclibc’e Metal – Luflschraube Bauarr VDV.

 

9,4

3.2

3.6

14,5

173

2.33

 

Spannweite:

Lange:

Hohe:

Flugelflache:

I lachenbcluslung: Leistungsbelastung:

 

m-

kg/m*

kg.’PS

 

HEINKEL HE 100

2097 100 250 75 63 443 7 540

 

Ruslgewidit:

Besatzung:

Kraftslofi: Sdirnierstoff:

Munition (projektiert): /.iladung:

Abfluggewichi:

 

H — 0 m

H = 2 0*30 m H = 5 000 m H = 8 000 m

 

560

610

670

640

 

Hdchstqesc’nwindigkeil in:

 

0 m 2 000 rn

5 500 m

8 000 m

 

km/h

km/h

km/h

km/h

 

523

555

665

640

 

mux. Mcrschgesrhwindigkcit in be mcx. Douerleistung

 

<m

km

km

km

 

Reicnweite bei max. Douerleistung in

 

675

700

700

825

 

H — 0 m

H – 2 000 m H 5 500 m H 8 003 m

 

mittlere Reisegeschwindigkeit in 60n/o Startleistung

 

к m/h к m/h km/h km/h

 

470

510

560

510

 

H = 3 rn

H = 2 303 m H – 5 300 m H 8 300 m

 

825 025 875 I 050

 

Reichweite bei Reisagcschwindigkeit in

 

H — 0 m

H – 2 000 m К – 5 000 m H = 8 000 m

 

km

km

km

km

 

H 2 000 m H = 4000 m H = 6 000 m H — 8 000 m

 

mm

min

min

min

 

2,0

4.0

6.5

10.5

 

Stcigzeit ajf:

 

Dicnslgipfelhohe:

Ro’lstrecke beim Start: KoilsTrcckc bei der Landurtg: Lcndcgesdiwindigkeit:

 

11 OOO 350 380 150

 

m

m

m

km.’h

 

}??

 

HEINKEL HE 100

HEINKEL НеЮО V4

 

0 1 2 3m

1 1 і 1

0 5 ’О«

 

HEINKEL HE 100HEINKEL HE 100

HEINKEL HE 100

HEINKEL He 100 A (V’i hior roc’i mit dem kle nen leiHverk, deni «bmp cp. durcngeiendcn Scitor. ruder и no <!em hodigosatzton HOherlcifwert. D e <ubme besilil noth dio cboncn verzerrung»frei*»n Froets.-hnibnn, wie sic fur Juudfluyseoue yefuidort. vur.-Jcn.

 

HEINKEL HE 100HEINKEL HE 100

Подпись: In Ajfbcu yleit-i «иг tic ICC VI geho-fs die He 130 V2 /j d«r u'- SprCnglith gcplontcn A-Ssrie. Dio Ho ІОО V3, V4 jnd V5 crhielleri rie поило gnhngnnn Frortsdieiberi jrid yebOrlCo 7j t.cr □ f>srie

HEINKEL HE 100

HEINKE – He 100 VO in der (tekordcutfllhang m t long vorgezogenBr Front Jcteihn end кигг. ег Trcgrldthc. Ursp-ur-glich gehOrle die lie IOO V8 ?ur CSerie mil langur F-onlsdieiae. ubur oingesetzrer Piansdicibc fur das KeHexvieior. 7.j dot C-Sorie eoKortcn ferner die Нв 100 v6. ‘7 unil V9

HEINKEL HE 100Dus Dcu’scbc Museum in Murchen othicll die He IOO V10 nit der rliicho und Kcbine der He 101 V3. Din ЗвгеісЬпипд He 112 U wor cine Tarrbezeid-nuig, v. ic ouch die He ICO U-I-Serifc die Bnaochnung He "13 erhiell.

Nacl deni Rekofdiljg Pfirgston 1533, den Ger. o – ral Ude – mil 634 Virdli erflognu hnlle. Vor denr. Recc’diluntC’j’i Ho 103 V2 haben sid – d e Mdn – ne – jm Prof, – вігкеї vorsnnvnnl-, din mabpeb – Iicti ai dnm E’folg beteiligf wOren. Von links no:i ruchlt: Obnripg Krthlnr, C. hefkonstrukleur Sthwdrzlcr, Chefprojetle jr S ugfriod Giintor. Gene>ul Ud«l, Prof. Hcir. kel, Dir. Prof. Herlni imd Work pi let Herfing.

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 66

Подпись: In Anknnung on die Heinkel he 50 (Typenblah 022) emstand cine bxportscric tur den Einsatz als Schul- und Aufkldrungsflug’/eug Strukturcll ha He sich dieses els Heinkel He 66 nerausgebrachtcs F ugzcug gcgen- uber der He50 nicht geandert, so da6 nit cntsprcchcn- cen Bombentrdgern oosgerustet cos Flugzeug auch als Kampfflugzeug einqesetzt werden konnte. Ursprjnglich der deuischen Lurwaffe als Ubungsflugzeug cage boten, erhielt oas Flugzeug ein Siemens Jupiter F 7 Triebwork, das so in cie Rumpfkontur mit einbezcgen v/urdc, daO rur dor duGuru Teil der Zylindercopfe aus cc' Blechverkleicunc nerc-sragto. Damit sollte errecht v/erden, duft ОІ/ dei aoiinuun Lcislung des Trieb- v/erkes gute Getrhwindiglceilsfe stungcn erziel warden konnten. Die dftutsr.ne Lthwo”e sevte /v dieser Zeil bereits die Heinkel lie 50 for Schulungszwerke ein, sc daS sic das Interesse an der He 66 verier und die Sc-ie ‘934 fur den Vcrkauf an China freigab. Im Jjli 1934 wurden die erstcr 12 Flugzcjgc ausgc- I efert, die in de' Hauptsache von der chircsischcn Luhwcffe als Kampifluozeug e ngesetzt wurden. Auf- grund der guten Erfahrjngen mit d eserr Flugzeugtvp v/urde cine weitere Serie he 66 ven China bestellt, die jedodi nicht von der Firrna Heinkel, sonde'n direkl vor der Luftwaffe gclictcrt wurden. Dei diesen Flug- zeugen hnndelte es siefn jm Maschincn der He 50 Б-Sene, die. w e auen schcn die He 50 A-Serie mit dem SAM 322 В Triebwerk ousgerjs'et war. Im Januar 1936 hafen die ers'en Flugzeuge dieses Mus'ers in China Подпись: ein und blieber Idngere Zeit wegen innerer aolitischer Unruher verpackt im Helen von Flongkong licuun. Erst zu Beginn des jaoanisch-chinesiseben Konfliklus bc- sann man sich in diinesisdien Regierungskreisen auf die Flugzcuglieterung cus Deutschland und inlfe sich die inzwischcn sterk beschad gten Doppeldecker narfi Peking. Als Kcrpfflugzcug war die He 66 und auch die zv/eitc lieferung, cic die glcichcTypcnocicichnung erhielt, kaum nodi zo verwenden. Notdurftig repariert flog der profits Te l dcr Flugzeuge als Aufklarcr odor als Schulfluozeuge. Fur den Aufgabcnbcrcidi dor Kampfflugzeuge bestellte sich China bei den Ernst He nkal-Flugzeugwerken die damals sehr moderne He 111. Dr: die in Jooan be і der Firrna Aichi in Lizenz herge- stellte he 50 ouch an der chinesischcr Front zum fcin- satz kam, geschah es oher, dal) sich die Gegne' mil dem cleidien Flugzeugtyp bekdmp-ten. Um die an- fangs entstandenen Verwirrungen ajszuschalten, flo- gen ch ncsischc Fljgzcuge mit einem hellgelb ange- strichuner oberen TragflCgel. Die Flugzecgs muDten jcdoch bald vorr Frcriteinsatz zuruckcezoqer werden, do sich die starkmolcr gen [cpanisdien Flugrauge als kampfs-orker c'wioscn. Gbor don weitoren Eirsatz dor lie 66 bei der diinesisdien Luftwaffe isl nichls rnehi bekennt geworden. In Deutschland flocen von diesem Тур nur kurze Zeit 2 Flugzeuge als VersucFsn uster, die wahrscheinlidi auch mit der zweiten Lefening an Ch na vcrkau*t svurden. Подпись: гсіліссі Ня U>, ExporlmuJicr fOr Chim

Kampf – und Aufkldrungsflugzeug

HEINKEL HE 66 A-1

Aufklarungsflugzeug 1934

Besatzjng: 1 Pilot, 1 Beobachter

Triebwerk: Siemens Jupiter Serie VI

Getriebe:

Slurfleislung bei 2 000 U/min:

490 PS

Nennleistung bei 1 950 U/min

in 0 m Hohc:

480 PS

Nenn eistung bei 1 700 U/nin

in 500 m Hohe:

440 PS

Volldruckhohe:

0 m

Spezifischer Kraftstoffverbrauch:

225 gr/PS h

LuHscnraube: 2-Blatt-Metalluftschrai. be, fest

Durchmesser:

3,60 m

Spannweite:

11,50 m

Lange:

9,70 m

H6he:

4,15 m

Flugelflache:

34,80 m5

Flachenbelastung:

64,20 kg/m2

Leistungsbelastung:

4,94 kg/PS

lecrgcwicht:

1 202 kg

zusatzliche Ausrustung:

110 kg

Rtjstgcwicht:

1 312 kg

Besatzung:

180 kg

Kraftstoff:

500 kg

Schmicrstoff:

43 kg

Zuladung:

200 kg

Fluggewicht:

2 235 kg

Hochstgeschwindigkeit

in 0 m Hfihe:

245 km/h

2 000 m Hohe:

247 knv’h

4 000 m H5he:

232 knv’h

Reisegeschwindigkeit bei 85% Slartleistung

in 0 m Hohe:

185 km/h

2 000 m H6hc.-

190 km/h

4 000 m Hbhe:

176 km/h

Landegeschwindigkeit:

90 km/h

Optimale Reichweite bei Vn0](

in 600 m Hohe:

550 ‘<m

Oplimcle Reichweite bei Vr

in 600 ті Hohe:

680 km

Optimale Reichweite:

810 km

Steigzeit out

1 000 m Hbhe:

4,0 min

2 000 m Hohe:

8,8 min

3000 m Hohe:

14,7 min

Gipfelhohe:

5 700 m

Rollstrocko beim Start:

270 m

Startsfrecke bis 15 m H6he:

435 m

Londestrecke aus 15 m Hohe:

400 m

Bewaffnung: wahlweise 1 MG im Drehkranz

HEINKEL HE 66

HEINKEL HE 66

Einigc FU.-gzd. gc Hrinkcl Hr. SO В dcr Dd. tscF. cn Luftwaffe warden els He ii nan Cbiro схрэН er-

HEINKEL HE 66

HEINKEL HE 66

Weilere H~ 5C elugzejsj«, d e – udaerOs’el on Chino veilau/» warden

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

POTEZ-HEINKEL CM 191

Geschdfts – und Reiseflugzeug

Geme’nSchafFsentwicklung der Firmen Potez (Frank’eich) und He’nkal

mm.

mm

Das vio’si’zigc, zwcistrahlige Reise – und Verbindungs – fluyzeug POTEZ-HEINKEL CM 191 wurde yemeinsuni voii den Fiimen Polez, Paris, und Ernst Heinkel Flag – zeugbau Gmbl I, Speyer, cus dem bekannten Dusen – trainer Гоидп CM 170 „MagisFer" eirwickelt.

Fur die KonsFrLkFion dieses Flugzeuges war bes-im – rnend, die anerkannt guFen urd vidfach erprobFen Eigenschafter der zweisilzigen Fouga „Mcgister" auf cine vicrsiFzige Maschinc zu ubcrFragcn urd daniF der Fcrderung? ach einem zuvcrldssigen und wirtschaft lichen Flugzeug dieser Klasse zu entsprechen.

Das Projckt, sowie d e aerodynamischen und sfciischen Rechnungsuiterlaccn wurden von der Firma Polez er – slelll, walirend die yesamlu Konslruklioti und dur Buu ven der Crust Heinkel Flugzeugbau GmbH in Speyer djrrhgefiihrt wurde.

Fur die POIEZ-HEINIKEL CM 191 ergibf sjch ene Reihe von Einsarzm6glich<e:tcn, die sowohl zivile als auch militdrische Aufgaben umfassen.

Zivile Verwendung

— Schnelles GeschafFs – und Reiseflugzeug

— Zubrrgcrflugzoug

— SporF’lugzeug

Militarischer EinsaFz

— Ur-schulung auf Strchiflugzeuge (Pilotensitze rebeneinander)

Training fur fcrFgeschriFFene FlugzeugFijhre –

— Blindflug – und NachFfbg-Schdung

— Vcrbincungs und Kuricrflugzcjg

— Aufklarungsfluczeug

Neben nbsolufer ZuverlassigkeiF und Sicherl eiF isf die Frage der W rtschaftlichkeif im BeFrieb unc Wartung von wosentlicher BedeuFung. Dieser VorausseFzcng v/ird cie POTEZ-HEINKEL CM 191 gerechF. ihre ein – facPe Wartung ermog ichF leichFen Einsolz auch von Flugplatzcn aus, die nur Ober cine gcringc Bodcn – organiscition verfugen.

Die Frage der ErsaFzFeilhaltung und damit die Wartung si besonders gunslig, da die CM 191 zahlreiche Bau – leilc dur Fouga „Magister" verwendeF, die in gre – Uen Sluckzalilen sowohl in DeuFschland als auen in andcrcn Landern gcbauF bzw. vcrkaufF worden isF. Aus dem gleichen Crunde isF nucb die WarFung der Iriebv/erke sichergestellt, die in Deutschlond von der Firma EmsF Heinkei AG, StuFfgar»-Zuffenhau«en, Gene – rolvertrcFung der Firma TURBOMECA in der Bundes- republik, durchgefuhrF wird.

POTEZ-HEINKEL CM 191 Geschdfts – und Reiseflugzeug

Zivilc Vcrwcndung:

Lc twerl<:

Schncllcs Geschdfts – und Re sefluczejg

projizierte Spannweitfi

4,88 m

Zubringeiflugzeug

projiz erte Hdhe

1,70 m

Sportflugieug

Leilwer<lie*e in der Symmetnccbcnc

1,32 m

LeilwLM <he e aunen

0/9 m

horizontal projizierte Fldchc

4,43 m2

Militfirische Verweno’ung:

vertikal projizierte Flache

3,09 m2

Ufcurgsflugzeug fur fortgeschrittene Schulung

Spannweite eines Ruders |wahre GrdOe)

2,98 m

Umschulungs’lugzeug auf Strahlfiugzeuge

Flachc cinos Rude’S

0,76 m2

Ubungslluyzeug fur Blind – und Naclitflugsdiiilung

aerodynamisdiei Ausgleir. h

29 %

Verbinduigs – und Kurierflugzeug

max. Hohenrucerausschlag nach oben

17 c

Aufklcrungsfugzeug

max. Hohenruderausschlac nacn

unten

8 о

Zahl der Sitae: 4

max. Soilemudei ausschlag

11 u

2 bei erhdhte – Kraftstcffkupuzitul

V-Stcl jng dor Lcrwcrkflochen

no c

Fahrwcrk:

Tricbv/crkc: 2 TUKBOMHCA Morbore VI

Spursveite

4,41 m

Standschubleistung bci INA 2 X 480 kp

Radstand

4,21 m

max. Daierleistjng 2 x 480 kp

ReifcngroBe des Hauptfahrwcrks 473 X 178 mm

Druhzohl der Turbine 21 5C0 U/min

RuifurigrOeu dus Bugrades

355 X 150 mm

scez. Kraftstoffverbraudi b. Stardschubl.

1,09 kq/kp h

Gewichte: 4sitzigcs Flugzeug

A

В

Spez. Kraftstoffverbrauch b. тюх. Dcucrl.

1.02 kg. kp h

Leergewidit

2230

2 260

Spannv/e te

12.02 n

Rusfgewicht

2 320

7 3Ь. О

Lange

9,93 m

Kraftstoff

1 *35

1 335

Hohe

3.20 m

Sdimiersto’f

10

10

Nutalcsl

381

381

Tragwerk:

Abfluggewicht

3 846 kg

4 076 kg

niittleres fluggewicht

3 270 kg

3 430 kg

Flugelfltkhe

18,83 mJ

7 A7

Fldr. heiibftlasti. ng

234 kg.’nv’

213 kg/m>

Serenverhdltnis Bfeilung der Vordcrcanfe

13 °

Lcistungsbelastung

4,0 kq/kp

4,25 kg/kp

Flacncnlcistung

51,4 kp. m’

51,4 kp’m‘

NACA Piofil, Serie 64, Anstcliwinkcl

2 0

Fldchend eke an der Wirzel

19 %

Leistunger,:

hlddiendcke аибеп

12 %

Hccnsrgeschsvindigkeit

710 km/h

684 km/h

Flachentiefe in der Syinmetrieebene

2,26 rr.

Re segeschwindigkeit

7C5 km/h

630 km/h

Flachenlisfe аибеп

0.8/ m

Sleiggesrliw. m. Од in C m H.

14,70 m ‘sec

13.40 m sec

SteiggoscW. m. Ga in 0 m H.

Lange der Landeklappcn

2.5.J m

einmotoiig

3,33 m/sec

3,51 msec

LandeklaOpeuliefe bez. aLf d. Gesanttiefe 25 %

Stc’gzoit auf 7 OCO m H.

12,9 min

14,0 rrin

Lange der Querruder

2,26 in

Gipfelhohc fur Gm

12 100 m

*2000 m

Querrudertiete bcz. auf d. Gesamttiefe

20 %

Reichweite in 9 000:ті H.

max. Ausschlag der Querrudei nach oben

18

ohne Steiq – u. Sinkflugstr. 1 270 km

1 560 km

max. Ausscnlag der Querruder nach jnten

14 0

nit Sleig – u. Sinkflugstr.

1 570 km

1 860 km

Flugdajer

3,20 h

3.32 h

Rumpf:

Rollstrecke bein Start

835 m

955 m

Hohe am Hauptspont

1.23 n

Startstrecke uber 15 m H.

1 060 in

1 185 m

Bieite am Hauptspont

1.35 n

Landcstrcckc von 15 m H.

910 m

990 rr

Gepackroum

0,30 mJ

A – ohne Flugel AuRenoehalter

MoBe de – Kaoine

1,70 x 1.12 n

В = mit Flugel-AufJenbehdltern

nsgosuml 250 1 z jsulzlidij

Durcn Vtrwendung uines zusdlzlichen Rumpf-Krcftstoftbchdlters an Stelle der beiden hintcrcn Sitzc kann die Reichweite

aei einen max. Abfluggasvicht von 4 437 kg auf 2 630 km verbessert werden. Die Fluqdauer betragt hierbei 5 Stunden.

POTEZ-HEINKEL CM 191

POTEZ – HEINKEL СМ 19

 

POTEZ-HEINKEL CM 191

POTEZ-HEINKEL CM 191POTEZ-HEINKEL CM 191

POTEZ-HEINKEL CM 191

Die См 191 1<л2г – noch dcm crfclgreidicr ErsHtag om 19.3.1962 cuf tlciri F’ugMot* von Tow’ojse-Bicig^oc.

 

D-e CM 191 im Hub*1-

 

POTEZ-HEINKEL CM 191

F’onlonsioil der CM 191. BeacMenswer dzs niedrige urd breife Fahnscrk.

 

POTEZ-HEINKEL CM 191