Category HEINKEL Chronik und Typenblatter der Firmo Heinkel-Flugzeugbau

HEINKEL HE 115

Scc-Mehrzweckflugzeug

HEINKEL HE 115

He nk-i He 115 B-l kurz vor den – Avf$6U«n beim Lanoivorg.-ng

 

Das See-Mehrzv/cckfkgzcug Heinkel He 115 entstand gegen Ende des Janrcs 193/ und v.-ar in der Hauptsackc als Nachfolgetrusler dcr bewahrten He 59 gcda:ht; dieses Flugzeuc, das zwar seit Jchren verallct war, leistere iedach“ fOr spczio. le Einsd*ze wie Sccnot – retlungsaienst nodi gulc Diensle. Furc:e Aufgaocn als Kcmptflugzeug war die He 59 zu langsam unc in den Flugeigensrhctfen nitlil wcridig ger. ug. Deshclb v.’urde ram den denials neueslen Er<enntnisser de- Ac’O – cyramik mit der I le 115 eir scfinelles Kampf – und Bom – bcnflugzeug fur Opera: ionen uoer See mit eiretr zwei – Iciligcn Schwimmerwerk entwickclt.

Nocb dcr Erorcbung einiger Vcrsuchsmuster mil ver – schicdcncn Kanzsleinbajten und Abstrcbungen fur dos Schwinmcrwcrk wgrde die Version He 115 A-О An – feng 1938 zur Einsatzerprobung an die Luftwaffe ge – iefcrl. Anschliofierd erhielt die -uftwaffe speziell – ijr Torpcdooinsatze die ve’bessertc Ausfiihrung Не 115 A-l zer Ergunzung der be’sits cclicfcrlcn lOVorserier- flugzeuge. Da dcs Ausland starves Infcrcssc f jr diesen Flugzeugtyp zeigle, bauter. die Ffe nkol Wcrkc die A-2- Sene, die sidi rtur unwesentlich von dcr fur die Luft­waffe gelieferlen Serie A-l unterschied. Von dicscr Exportserie erbiell S-Jvweden unc Korwegcn spezie I urngeriiste-e rinsalzrijgzuuge fiir Aafklarungsfluge mit einem Rustsotz fu: Torpedoeinsatze. Der GroBserien – bcu der He 115 A—3-Serio fiir die Luftwaffe lief boreits Mifte 193Я an, gefolgl von der B-l-Serie mit struktu – rcl en Ve’besserungen fiir erhohte Zuladung. Die He 115 B-l v/urde Tiauptsdch. ch als Frontmuster vei – wendet und kem im rerdliehen Opcrafionsgebiel 7um Einsatz. Kurioserweise sranden sidn be’m 5Jorwfigen- Fcldzug auf beiden Seifen der Front die gleicben Kcmpf:lugzcjge_ als Gegner gsgcniiber, als die an Norwegen geiieferten Flugzeugc zu cinem letzten Ge – cenang-iff gegen die deutschcn Lardurgss-iitzpunkle eingesetzt wurden. Einige He 115 Flugzcuge der nor – v/egischcn Luftwaffe wurden racli England Ciberflogen und kamen von dieser Seite im Mittclmccrraum ver – einzell zgm Eirsatz.

Besonders bev/dihrt hat sich das hochscefdnige rohuste Flugzeug bci Einsdtzen als Minenleyo’. Obgleich dcs Interesse an Sccflugzeugen nadilieO, bliub da He 115 weifer in der Fertigung. Fur den Eismeereinsotz e.’hiel* die He Г 5 В—2-Scrio Eiskufen unter den Sdiv/immern. entsprach sonst aber der He 115 li—1.

De’ Ensotzzweck dcr He 115 B – – unc В-2-Scrio wurde durch Rustsdtzc gckcnnzcicFnet, die im F-ontcinsatz wah’v/eise zum Einbcu kamen. Als Aufkldrungstlug – zetg mit zwei Lu’loildgcrdten flog die He 115 B-l/R Die Zusatzbeze cFnung R2 kcnnzeichnete die He 115 B-l ader B-2 als Kampfflugzcug mi* einer bombenlast von einer 5C0 kg schwcrcn SC 500 oder SD 50C Sprcngborrbe. Der Rustsatz R3 betref die Ausrustung •nil Abwurfvorrichtunqen fOr die Luftminer LV. A I I (500 kg) und LMB III (920 kg). Lelztc-s Abv/urflast karn nur in Fltgzeugen an der Eismccrf’ont zum Einsatz. Gelcgcntlich flogen aucli einige Flugzcuge Geleitschutz fur Sdiiffseinheiten mit Vernebluiiysgerdten SV 300 (Rustsatz R Л). Flugzeuge mit dieser AuSruslung waren im Mifte meerraum stctionierl und sicberten die Nacn – sch’.bwcgc nadi Afrika. In rlei Skindardausrustung flog cie He 115 jcdoch hauptsricF1 ich as To-peduflugzeLg mit cinem Torpedo LTF 5 oder I FF 6b. Dio relativ schwachc Abwehrbewaffnung mif einem bev/egliehen MG 15 ir dcr vo-deren Glasksnzel (А-Stand) und einem wcitcrcn bev/eglicher nacb ruckv/drts gcrichte- ten MG 15 im В-Stand oberhalb cer Iragfldchcnhintcr- kante wjrdc erst in don folgenden Ssrien verbessert, die ncch bis zum Kricgscnde zum Einsatz kamen.

Im konstruktiven Aufbcu waren fast alle He 115 Sericn gleich. Mit zwei BMW 132K S-ernmoforen von jo 960 PS Leistunc ausgerustet, erreichte der Ganzn-,etallmittel – decker eine Hdchstgescnwi. ndigkei: von 3C0 кпг’Ь. Das einstufia cek elle SdiwimmerwBrk wer wie cuch die ub’ige Zefle aus Leiclilmulall gefertict und in einzelre Kammern airgete’ll, urn das Flugzeug bei Beschadi- gung der Schwimmei scnw mmfdhig zu hallen.

HEINKEL HE 115 B-2 See-Meerzweckflugzeug

1939

Bescitzunc: 1 Pilot, 1 Funker, 1 Benbcichfer/Bcmbenschutze

Triebwerk: 2 X BMW 132 К

Gelriebe: Untersetzl 1 :0,72

Starfleistung bei 2553 U’Ynin:

2 X 960 PS

Nennleislung bei 7750 U/min in 0 лп Hohc:

2 X 810 PS

Nennleis-ung bei 2250 U/min in 853 r Hohe:

2 x 830 PS

Vo Idruckhohe:

800 m

Spezifischer Kroflstoffverbrauch

220 gr/PS h

-uftsch’cube: 3-Blatt-V. etalluflschrcube, im Huge kontinuierlich versfellbnr, Hauart VDM

Durc-imesser:

3,30 m

Spannwcitc:

22,28 m

Lange:

17,30 m

Heine:

6,60 m

Flucelflache:

86,7 mJ

Flachcnbdcstung:

122,4 kg/m>

Leistungsbelasrung:

5,5? kg/PS

Lccrgcwicbt:

6 772 kg

zusdtzliche Ausruslung:

138 kg

Rustgcwicht:

6910 kg

Bcsatzung:

300 kg

<rcfisToff:

2 555 ka

Schmicrsloff:

290 kc

Zdadunc: Abv/urflcsl 50C kg, Munition 60 kg

560 kg

Plug ge«vi dll:

10 605 kg

Hdchstgeschwindigkcit in 0 m Hohc:

295 km/h

1 000 m Hohe:

305 km/h

2 030 m Hohu:

295 km/h

Re:segeschwincigkeit in 0 m Hohe:

2/5 km/h

bei 85% Slortleislung 1 OCO m Hohe:

285 km/h

20C0 m HObe:

295 km/h

Landegeschwindigke t:

ICO km/h

Optimal© Rcidiv/eile bei V in 30CC m Hdhe:

2 520 km

Oplimale Reichweite bei V™0* in 30СХІ ir Hcihe:

2 600 km

Opfimale Reichweite:

2 800 km

Stcigzcif auf 1 MG m Hohc-

4,9 min

2 0C0 m H6he:

10,9 min

3030 m Hohe:

20,8 min

Gipfelhohe:

5 200 m

Rollstrecke bcim Slarl: Sdiwiminslrecke

400 m

Startstrccke bis 15 m Hohe:

580 m

Landesherkfi aus 15 m Hohe:

580 m

Bcwaffntng: 1 MG 15 im A-Sland mit 525 SchuG

1 MG 15 im В-Stand mit 1530 SchuG

Bcrrcrkungen: Das Flugzeugmuster He 115 B-2 wurde aus e’er B-l-Se-ie cibgeleitet i. nd erhidt тііг den Nordmeer-

Einsalz uirien EiskuFen-Riistsatz.

 

 

 

HEINKEL HE 115

HEINKEL HE 115

I It into He 115 A-2. – did E<po’lei;s3Kihrung fjr Schwdcei ene Norwsgci on dcr Ab tiufboin

 

<onzcl mil Bomber/lelga-‘af cincr He 115 B-?

 

Cine Henkel He 115 wire mil cincm Toreedo bcladen

 

toe

 

HEINKEL HE 115

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 60

See-Aufklarer

Htinel Hs 4U B-l in WarnemOnd®.

 

HEINKEL HE 60

End© 1932 wurde im Auftraq des RVM die Heinkel He 60 entwickelt. Gefordert wurde in dieser Aus – sc’reibung ein hochseetuchfiges Aufklarungsflugzeug, welches im <otapultstartverfahren von Kriegssdiilfen aus smarter konn. Anfcing 1533 machte die He 60 V-l, der Prototyp fur die Scricnaustuhrung, den brstflug. Dieses Muster wurde bcrcits mit dem BMW VI 6,0 ZU – Triebwerk ausgerustet, wie cs spdlcr bei der Serien – dusfiihrung benutzt wurde. Die Flugversuchc verliefen recht zLfr edensfclIcnd, soweit cs nach einigen Starts zu beurteilen war. Die He 60 V 1 iD 23251 war aller – dings noch nient fur den Katapultstart vorgesehen, sondern diente ausschlicOlich der Erprobung fur die SectucHigkcit mit cen neu cntwickelten Metallscf-wim – mern. Dos zweitc Muster, die He 60 V-2, wurde fur die Tricbsverkserprobung verwendet, denn es zeicte sich, defi der BMW VI mit 660 PS Startleislung uei ei"cm maxinalen Flugqewicht von 3400 ka gerade ausrc cherd war, jedoch keine weiteren Belcstjngen zulicB. Deshalb <am bei der He 60 V-2 ein verbessor – les BMW Vl-Triebwerk zum Einsau, mit dem cine Sluitleistung von 750 PS erreicht werden konnte. Alle’dings batten sidi r. adurch cie Flugleistungcn kaum merklich verbessert. Auf Grund dieser Tatseche ent – sC’iied man sich fur den v/eiteren Einbau des senwdehe – ■en, aber bct-icbssichcrercn BMW VI 6,0 ZU. Die ersten Katapultstartvcrsuche wurden mit der He 60 V-3 (D-IROL) durchgofuhrt, die donn spdter als erste Einsotzmaschine der Marine uoergeben werden konnte. Dcjs vierte He 63 Muster maclifc im Ap-il 1933 den Erststart. Dieses Flugzeug war das erste Serien-Muster de’ nacntraglich mit A bezeichneten Serie ^die ersten acht Fluczougo orhielter noch die Prafixbezeichnung a). In den beiden folgenden Monaten wurden wei-ere 6 Muster fertigges‘ellt, cie zunachs – chne Katapulf – vorrichtung gcflogen wurden. Obwohl spater Scblou- do-einrichtungen zum Einbou kamen, wurder dose

Flugzeuge nur von Land cus von den Seefliegerschulen eingesetzt. Kurz nach dem die V-3 fur den Einsatz von Kriegsschiflen aus ubergeben werden konnte, gingen die beiden A-Seiienrnusler D-IHOH unc D-IVIX in die Katapultstart-hrprcbung. 1934 versuchte man. die durch die robustc und schwerc Bauwe. se bedingto gcringe Nutzlast durch ein slarkeres Triebwerk zu erhohen. Zu diesem Zweck wurde die He 60 D-IPZI mit cinem DB 600 Triebwerk ausgerustet jnd sollre in dieser Fcrm cas Ausgangsmusler fur die B-5erie sein. Aber cs b ieb nur bei der Triebwerkserprobung, obgleich die Hdchstgeschwindigkeit von 240 km/h au" 285 km/h gestiegen war. Die endgiilfige Ausfulrung und zuletzt gebaute Serie wurde neu uberorbeitet cus der A – Serie abgeleitet, und in dieser Endausfuhrjng ent – sprach die He 60 vollkommen der oben genannten Ausschreibjng. Dieses Muster, die He 60 C, konnte schon ab 1934 an die Truppe geliefert werden. Die beiden ersten C-Serien Flugzeuge D-ILRO und D-IXES sfancen langere Zeit von den Heinkelwerken aus in der Erprobung und wurden schlieftlich an sine See fliegerschule ubergeben. Die restliehen C-Mustcr svur – den ebenfalls on fast alle Seefliegerschulen ubor – geben, die Mcrine setzte die ihr zugewiesenen Mjster in der Hauptsache von Kreuzern aus ein, die aber dann in den folqencen Jchren durch die He 114 und Ar 196 ersetzt wurden.

Die He 60 war ein einstiolioer, ges*offeltcr Doppel – decker mit unverspanntcr, ‘edoch nach dem Schw’mrv werk abcestutzte’ Zelle und zwei Schwimrrern am Each seefSnigem Schwimmergestell. Als Aufklcirungs – flugzeuy wurde das flugzeug zweisitzig ohne Bcwctt – runy yefegen, wahlweise konnte jedoch ein MG 15 auf «bneni Drehkrarz fur den hinteren Sitz eingebaut werden In diese– Term wurden fast alle C-Serisn – muslei fHr IJbnngszwecke eingesetzt. Konstruktiv be –

s-and die He £0 aus einem Stahlrohrrur-pfgerus*, wcichcs iiber Forrngebungsgerus’en aus Kicterr und Spcrrholz mit Leinen aespannt war. Festigkci*snaftig wjrde ein maximales Fluggewicht von 3450 kg test – go cgt, mit dem das Flugzcug noch voll hochsczfahig war. Infolgc dcs vc’hultnsmalVg schwuchsn Tries werks erreichte die Serienausfuhrung cine Hcchst geschwindigkeit von njr 240 km/h. Diesc gcringc Fljgleistung konnte aber deshalb in Kouf qenomnen werden, da das Fjuqzeug als hochseefuchtiges Auf- kla-uncjsRjqzeuq eingesetzt warden sollte, wobei das Schwergewicht der <onstruk-ion auf d’e Seetuchtiqke> dev Fluyzuugcs ge cyt wurde. So kennten cjch be grobeiern Seegong die Landungcn mit nor 90 <m/h ohne SchwisrigkeiF durchgetuhrt werden. Dos Trieb – werk wurde clastisch aut einem Mctorentrciger ge – lagert und fid out’erlich durch den groften Vv’assEr – kuhler auf. Dcr Motcr’rdgcr war ccrart ausgcbildct, daft fast alle flussigkeits – und luflgckuhltc Motore dhnlichei Leisturg eingebaut werden kornten. Die Treibstoffbehalter und aoch dcr Schmicrstoff waren in eirem besonderen Schutzraom unterhalb dcs Fuhrcr – sitzes unfergebradr. Die Behalter konnten noch Enf – tcrnuig von nur dre. Bolzen nach unten aus dem Rumptbooen ausgebaut werden. Das Troowerk zeigte cincn ahnlichen Aufbau wie die Rumpfkonstruktion. Als Bo us toff e fur Holme und R ppen kam in der Haupt – sache <iefern und Sperrholz zjr Verwendung, wobe die Beschlage aus Stahlblech gefertigt wurden. Das gesamte Traqwer< erhielt eine Leinerbespannung. Die TrciqRdchen wjrden gelenkiq an Ba dachin bzw. an der Rumpfunterkante angusch assail, auBen durch einen N-Stiel miteinander vorbunden und durcl drei Streben auf jeder Seite mil dsn SHiwimmergestell abejestutzt. Das Scbwirnmeigestell geharte 7iim sta – tisenen Verb and des Tiagweiks. Reid* Tlochen waren an den aulieren Enden mil Querrjdern nusgerustet, die als Hydronalium-Konstruktion herqestellt mit StoF bespannt waren. In gleirher BaLW’eise waren Flosscn und Ruder hergeslellt, deren Be;ch! cqe wiederjm aus Stahl gefertigt wurden. Das durchlaufcnde Ftohcn Icitv/erk eihie » eine N-Abstutzunq zum Rumpf bin. Die Canzmefallsclv. vimmer v/aren einstufiq und besaften cincn gekieltsn Boden. Jeder Schwimmsr war mit einem oufziehbaren Wasserruder ausgerustel-, die uber die KnOppelsteuerunq von Piloten aus betetigt wurden.

HEINKEL HE 60 B-2 Katapultstartfahiger See-Aufklarer

Besot zung: 2 Mann

Triebwerk: ‘ x BMW VI, 6.0 ZU: Getriebe 1,67 : 1

Stcrtleisfunq in 3 n Fohe bei 1650 U/min:

66C PS

NenrJeistvnq in 0 m Hohe bei 1650 U/min:

660 PS

Scez. Kraftstcffverbrauch:

240 q PSh

Fcstc Holzluftschraube, 3,1 m Du’chmesser

Spannv/eite, oben:

13,5 rn

Spannweite, unten:

12,4 m

Lcinqe;

11,5 m

Hohe:

5,3 m

F ugeltlache:

56 m7

F dchenbclcstung:

60,3 kg. rr/

Lcisturgsbelastung:

5.14 kg/PS

Schwimmerwerk: Zweischwimmerwerk zur untcrer

Flaclic urid zum Rumpf hin abgestrebt.

Leerqewicht:

2<10 kg

RCstgewicht:

2 730 kg

Zus. Ausriislung:

323 kg

Besalzung:

183 kg

KraflstolF:

39C kq

Scbrnieisloff •

35 kg

Munition:

65 kq

Fluggewicht:

3′-0G kq

Hochstgeschwindiykeit in

H – 0m

240 km/h

H 1 OCO m

235 krri/h

H 2 C00 m

220 km. h

Re segeschwindigkeit in

H = 0 m

215 km-h

(bei 90% Vo lie і stung і

II = 1 000m

210 km h

H = 2 C00 m

195 km’h

Landegeschwindigkeit:

9C km/h

Stcigzeit auf:

H = 1 OCO m

3,2 nin

H = 2 000m

8,2 miri

Vollqasreichwei*e in

H = 0m

620 km

H = 1 OCO m

6/0 km

H = 2 000m

720 km

Keisereirhwe te in

H – 0m

720 km

(bei 90 % Volleistungi

H – 1 000m

770 km

H = 2 C00 m

325 km

Optime le Reichweite:

945 km

Dienstqipfelhohe:

5 000 n

Bewaffnung: 1 x MG 15 in Drchkranz

HEINKEL HE 60

 

HEINKEL HE 60

Vei»u’.b*rn jsIhi Н( ini ft I lift і’О В-Л nit DC М3 A

 

Uieso Musler warer kolcputa’Ci’lfOhig me crriicltcn c-sl-

 

Version fuі <Jen Einsu’d von Schiffcn ous w. irde dirsk: von der i olr. Holzlutachft. iube.

 

Подпись: 2 О

HEINKEL HE 60HEINKEL HE 60HEINKEL HE 60

HEINKEL HE 60HEINKEL HE 60HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN

HEINKEL HE 118 VI

Sturzkampfflugzeug

(-Kink::: Hi: 11 fi ’/1 ті" Rnlls Royr« ЯjK! ord-Trinbrf/cr< urrl Kohlcrn^heu er-<prwlvt. id den Dahi et-ft*n. c D8 6CO-I i-bwerk

 

HEINKEL HE 118 VI

Nach den cuten Erfahrjnqen, cie mil deni ersten Stu’z – kempfflugzcug dcr deutsenen Luftwaffe, cer Heinkel He 50, gcsammult v/erden konnfan. erlscHed sich An – ferg 1937 dos RLM fjr e ne naje Ausschreibung, cn der sicb die Firmen Heinkel, Arado, Junkers und Blohm &Voss betei gfen. Die Spe7ifikation dcs RLM verlanq є ein Fluazeug, welt-ies in der l uge join sol te, eine 5C0-kc-6ombe mil groGtmogl char Genauigkuil dureli Sfurzilijg ins Ziel zu br ngen und welches weilcrhin Fluglcistungcn cutzuweisan ho*te, die denen cer Jngd – llugzcugc glcichkdmen. Lctztere Forderung brzeFle es mil sich, da!3 samtlichc daraufhin konzipierter Flug – zeuge dicser Aussdircibung mil dem cnglischcn Rolls Royce Bussard Tricbwerk cusgc’ustet wurdcr, v/olches das damols leistu-igsstdrkstc Acgrcgat in Abhangig – keir vom Eir. baugcwicht end von dcr Einbaug-р’Зс war. DieFirmc Arado eirwickeltc eiren DoppoldcckcriA’odo Аг ЗІ V I – V 3;, dem troiz gurer Fluglcistungcri keino groGen Eitwicklungsmoqlichkehen niehr gegeoen wo – ren, und der deshalb nichtweiter in die Serierfertigunq iny. Die iibrigun Konstruktionen v/aren curch K-iick – uyel gekennzeidmcl, wube dos von der Firmc Hein – kel konslruierle N. ig7eug wegen dcs cirzichbaran Fah’werkes die mndernste Ajsfuhrung darstclllc.

Das Sturzkampfflugzeuc Heinkel he 113 crhiclt vom RLM zundchst c e Tvpenbezeichnung He 113. Da jedoch der Aberglaube in Verbmdung mil der 13 in der Luft – fahrl cine Relic spielt, wurde die 3 durr. h eine umge – drehte 3 in cinc8vcrwandclt. Um cincn acrodynamisch Onsliqer Fldchen-Rumpf-Obcrgang zu bekommen, e– iclf die He 118 den c’wdhnten Knickflugol, dor mil necativer V-Stellung fast rechtwinklig vom Rump? aus – geFend in der Ndhe der FaF’wer<au‘hdngung in cino oositive V-Гопкі ubercing. Die He 118 V 1 arhioll zu – lachst eine Fldche mil elliplischeir UniciG und stork gcrundclen Fldchenenden und machte mit den Kenn- zeicher J-IKYM Mittc 1937 don Erslflug. Bald daraut erh ell das Flug7ejg eine verbesserte und verstarkte Fldche mit gieichem Umrifi. Durch die nolwendigen Verbesserungen erfolgte die Kennzeich *>ung in cine cncere Klosse, und die He 118 V 1 flog ab September 1937 al; D-UKYM. Zur beach ten swerten Ausrustunc
ces F ug7eugs geborte die Abfcnguutorratik in Vcrbin – dung mit den SturzHugb’emsei, die ouch eine cUo – matisdie Propelle’blcltverstellung umfafite. Ferrer wurde die Bcmbe durch eine aussenwenkende Gabel – aufFdngung bei derAuslosung vom Rumcf abgestoBen, um nicht in der Propollerkreis der sturzenden Mcschire zu Го I an.

Qei einem Veigjeichsniugor dur vurbliobenen drei Mu­ster entschied sich dos RLM schlicOlich fur die Junka s Jj 87, was weniger die Го де dec Konst ukrion, als die dcr akrobctischen Lcistunc des vorfiilvenden Piloten v/ar. Wahrcnd die Ju 87 nehezu scnkrccht den Sturz – flug vorfuhrtc, Iraufc sich dcr Hcinkcl-Pilot dcr He 118 nur einen stark gearuckrcn Balmncigungsflug zu, da der Versielimechanismus dcr Lufrschroubc nodi cinigc Schwiericke ten machte. Trotzdem war Ucet, dor Voter der S-urzf ugidee, von der He 118 so jbe’zeuqt, daG er dun Serienbcu enregte urd durch persenliehes Nach Пі cyan oiric bessere Meinung dem RLM gegenuber ver – lielen v/olha. Durdi Unac-itsamkeit in der Bedienung der erwfihnten Propellervers ellung brachte Udet die He I IH V 7iim Abstur?, won lit das weiture Sdicksal dicser Flugzejgentwicdung hesiegelt svar.

Von der he 118 verliftfien 4 we і I ere V-Muster dicWcrk – hallcn in Rostock, und schliefilich folgte noch eine O-Suric von insgesamt 8 Flugzeugen. Die V-Muslcr e’- C’h cltcri zundchst Daim cr-Benz DB-600-Tnebwerke mir 1000 PS Starilcistung; с c He 118 V A spater das leistungsstdrkcrc DB 601 Aggrcgct mit 1070 3S Starr – leistung. In dcr ubrigon Auslegung entsprcchen die V-Mj$*er der He 118 VI, die eidgii tig one vollg neue Tragfladie mi* sta-‘kcr Zuspilzung an den Fldchenenden ernielt. Die Snr enf jgzeuge dcr Л-O-Stirie flogen mit clem DB 6C0 C-Tciebwerk und vurkurzlui Fldchen, wo – durch gercide Endklcippen an den Flachcn enlslanduri. Japan crhiclt 1933 die Lizenzbaurechte i nd als Muster – Hugzeuge die He 118 V 4 unc V 5. Die He 118 V 2 v/urde wei’Srhin als Erprobungslragc* lur Tricbwarke benutzt, wobei wegen des hohen Fohrgostclls mit dic – *.em Fljg7eug auen c c ersten Flugc mil untcr den Rjmpf montiertem He S 3 A Slcahltriobv/cr< du’ch – gefuhr; v/erden konn‘en.

HEIKKEL HE 118 A-01

Sturzkampfflugzeug

Besatzung: 1

Triebwerk: Daimler-3enz DB 600 C

Getriebc:

1,55:1

S’nrtlcistung bei 2350 U/miii:

850 PS

Nenr-lcistunq bei 2-iOO U/min in

0 m Hohe:

750 PS

Nennlcistunq bei 2400 U/rnin in

■^000 m Hohe:

910 PS

Vo! druckhohe:

20CO m

Spozifischer Kraftsloftvcrbrnuch:

230 gr/PS h

Uflscbrcube: Im Flege kontinuierlich verstellb.

VDM-Melal 1 и ft seb ra и be

Durchmesser:

3.5 rn

Spannv^ete:

15.1C rn

Lange:

11,Я m

H6he:

4,2 m

FluqeUluche:

37,7 m’

Flaaujnbelastung:

110 kg/mJ

Leis-ungshelastung

4,84 kg/PS

Lesrgewicht:

2700 kg

zu so 1/1 die Ausrustung:

280 kg

Rustgev/icht;

298D Uq

Besatzung.-

100 kq

KraftstofT:

475 kg

Schmierstoff:

35 kg

Zuladung, Abwnrtlast

500 kg

Abwehrmunition

30 kg

Fluggewicht:

4120 kg

Hckhdgesdiv/indigkeit in

0 m Hohe

322 km/h

dX)0 m Hohe

338 km/h

6000 m Hohe

395 km/h

Re scgeschwindigkeit in

0 m Holus

295 km/h

bei 85% Startleistung

4000 m Hohe

335 km/h

6000 m Hohis

268 km/h

londeceschv. iiid gkeit:

115 km in

Opfimale Roichwe’te bei Vno* in

6C00 rn Hohe:

920 km

Optimale Reichweitc bei Vr in

6000 m Hone:

1 050 km

Optimalc Reichweitc:

1250 km

Steiczeit au’

2C0U m Hone

6,1 min

4000 m Hohe

12,3 min

6000 m Hohe

20,5 rrin

Gipfelhohe

8800 m

Rollslrccke bcim Start:

340 m

Startst’sckc bis 15 rr Hohe:

570 m

Lcndestrccko aus 15 m Hohe:

500 m

Bewcffniing: 2 MG 17 in den Fldchen sltmr ncich vorn gerichtet.

Bemuikung: Всі vsrmindcrter Abv/erflcs^ kornle die He 118 auch zweisitziy geflogen v/erden. Die Bewaft-iuiig verbesserte sich dann urn cin weiteres bewegliches, nach ruckwarts gerichtete= MG 15.

Baumusterubersicht He 118

Lfd. Nr.

V – und Serien-Nr

Werk-Nr.

Kennzcich.

Motor

Bewaffnung

Leirwerk

Windschulz

1.

VI

1293

D-UKYM

Roilce-R.

Bussard

ETC 500 u. Becbaelit. MG 15

Holz

offen

V 2

1294

D-IJHAH

spater

D-OVIfc

DB 600

ETC 500 u. Becbacht. MG 15

Halz

often

3.

V3

•295

D-UHUR

DB 6-00

ETC 5-30 u. Beobacht. MG 15

Holz

often

4.

V 4

12*76

D-OMOL

DB 601

ГТС 500

Meta II

gesdilossen

5.

V 5

1850

(Japan)

DB 600

ETC 500

Holz

offen

6.

01

1961

D-OZEK

DB 600

Mete II

offen

7.

02

1962

D-OLIP

DB 600

2 MG 17 in Flciche 1 MG 15 m

Holz

offen

8.

03

1963

D-OQYF

DB 601

1 lolz/Metall

offen

9,

04

1964

D-OSIS

DB 603

Holz-’Metal

gesrlilosser

10.

05

1965

D-OMIQ

DB 600 |

mock Visierg.

Holz/Mctall

offen

11.

06

1966

D-OSES

DB 600

f. Beobcchter u. ETC 500

Meta II

offen

12.

07

1967

D-OXEF

D3 600

holz

often

– – ■ . –

HEINKEL HE 118 VI

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HEINKEL HE 118 VI

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HEINKEL HE 118 VILin<s. Ll’j"h can E rbau dos englisol’an 7riahwcr – Че*, wclcbss da; bis cob n leis’unjiitl^risla Aggro ЙСІІ in Abhangigkcit void Eir. yiugawirht und cm Elnhougrnfte wnr, nrurift din he 118 v 1 eiuen «1 ‘dntr gsgunsli gc n Runipf n ir gnringnir Slim – ••visors-and. D o or-о -.ііідп ГІ igla’rt. ingnr: versclilei. il – rnrrai s ch bni do і Voiv.«nrl’.nQ dnursdier Trieb – we-ke, bis sclilieb iib (lot Іл sUn;:sldrksr“ D8 dOfi – Tr e-j»verk veiwtnidd t’nrden connle.

Union: Ho 118 V 3 mi – D3 £C0 I riefcv/erc.

HEINKEL HE 118 VI

HEINKEL-FLUGZEUGTYPEN