Schnellbomber und Nachtjdger

Mit einer ungewohnlichen Korizeption wurde sci on 1937 der Schnellbomber und Fe’naufklarer I le I 9 gebcut. Der in Rumpfmife installierte Doppelmctor *rieb uber eine Femwelle, die djrcn das vollvorglosto Cockpi* *’uhrtc. den P’opeller ar. Die ubenagerden Leistungen cer He 119 wurden durch cine Rcihe von Gescfiwind gkeiis-Wellrekordon jnierslrichen.

1942 ging die zweimctcrige He 219 in Frprobung, die ab 1943 zi. einem der coster Nacht-Jcgdtlug – zeuge cer Luftwafle wurde. Der Langstrec<en-Bombcr Нс 177 wurde mi* vier Motoren ausgeruslet, vat de – nen je zwei au; einen Propeller aroeiteten. Deis Nachfolgemus’er He 2/4 diente nosh nach deir Zweiten Weltkrieg m Frankreich als Frprobur. gshdger In’ Druckknhinon ird *ur con Huckepack-Starr eines neuen •’ranzftsischen Raketenflugzeugs.

Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

Dos Ence des Zweiten Weltkriegs brachte emeu* sine Zwangspause lur pie deutsoo Luftfahrtrdustrie. Ernst Heinkel began" 1950 mil der Ptoduklion von Zwei* und Viertak’motoren. sociter ems’ender Motor – jnd Koblneoro ler. Nach diverser Er*wicklung$studien ttir Strchltriebwerke und Jagdflugzeuge, din fcrrst Heinkel im Auftrag Agyp*ens durchgefuhrt hotre, lid ab Mitto der hjnfzicor Jah’c cucn in der Bundesrepublik der Fiugzcugbau wiede’ an. In der 1955 gegrundeten Irnst I leinkel Flugzeugbau GmbH beganr ir Speyer die lizenzproduktion von Rougruppen fur den Strohltroiner – ougo Mogistordor Luftwaffe. Spc*cr beteiligte s:ch Hoinko ouch an den Lizenzprcg’onmcr Гісі G91 u’-d Lockheed F-104G Starfipfiter.

1957 gewonn I leinke mit dem Entwurf des Uberschal – Jogdf ugzeugs He 031 »Flo’elt« e ne Ausschrei – bung des Bundesverteid gungsministarLms. Eine Auftragserteilung blieb allerdings aus.

Mit diesen Erfahrurgen enrwarf das Heinke – Entwicklungsteam den viersl’ohligen Senkrechlslarter He 231, der zur Ausgangsbcs s fjr die VJ 101, den ersten dcutsc-‘on Dberschall-Senkrechtstorter, wurde. Die VJ 101 wurde im Rohmen des Entwicklurgsrings Sud IEWRI gebcut, der von der Firmen heinkel. Messer schmitt und Bolkow gegrundet worden war. Die Erprcbung dw beiden VJ 101-Prototypen mit ihren ч’іе’ Schwenk – u-‘d zwei Hubtriebwerken verlief erfclgreich, aaer das Programm kam wegen des nrw schon go – arderten NATO-Verteicigungs<crzeptes n cht bis zur Serienphase.

Eberifals 1957 begurmen bei Heinke dieEi iwurlsarbeilenfurdieHe 211, ein Kleinverkehrsflugzeug mit 5irahlaivrieb fur 22 bis 2*- riugcciste. Mit diesem Projekt nohm I leinkel an einem Welthewerb dos Bundes- v/irtscho-‘tsministeriums toil. Eine Fbrderung for d o$os Progroirm erfelgto allordincs nich*.

Ernst Heinkel verstarb am 30. Ja’-ua’ 1958 im Alter von 70 „ahren. Die Luftfahrtyk ivilalan v/u-den 1964 n die Vere nigten Flugtechmschen Wer<e <VFW) eingehrorht, die ih-erseits Ende 1980 itn Kcnzern Messer – schmirt Belkov/ Blorm aufgingen. Noch im Rohmen der Zugehorigkeit zj VFW fiu*te das Heinkel-Twarn aus der Studie He 212 oie VC 4C0 weitereritv/ickelt, einen Senkrethlslarltransporter mil vio-‘ Propellerturbinen an den Tondem-Kippfliigeln. Auch dieses Programm muftte wegen mangelnder Bedarfs bei oer Luftwcffe schlisfilich eingeste It werden.

Der Nome fcrnsl heinkel Ueibl mil der Gesc’ichle der deutschen Luhfchrt eng verbuncen. Als Unte-neh – mer urd Kcnstrjkteur hat er es ‘erstander, ein hervorragenoes Team von Experten oufzubouon, die ore grofje Zahl von leiStungst’Crigen und oft gerug bohnbrechenden Flugzougen entv/ ckelten.

Bis zum Ende des Zwei ten We tkriegs v/ar dos ous kleinsten A-fcingen von Ernst Herkel oufgebajte Work ouf rund 5C COG Mita’beiter angewac’-sen. Insgesamt wurden mehr als ‘ 50 Flug/cugiypc* entwickel*. dc – reben 1 3 Kc’opultsysteme und 5 Strohl-iebwer<$typen. Heinkel-Flugzeuge srzie *er 37 Weltrekorde, urid cus den Arbeiten des I lei ike І-Tea ms g ngen 1352 Pafentanmeldjngen hervor.

Diese Pionierleistungen, al en voran die epcchomac’cndo Entwicklung dor orste-’ S-ranltr ebwsrke und StraHflugzcuge, kcnnzeichner Ernst Heinkel als einen cer oedeutendsteri Flugzeugbau-Unlernehmer der Welt, hr wurde 1981 posthum i-i die International Hall ol Feme in Sen Diego, Ca., oufgerommer.

An oOlich seines 100. Gcbur*5tagcs fonder im Jahr 1988 vielbeachte*e SonderaLSStelljngen im Deutschen Museum in Munchen, im »Haus der W rtschaft* ir Stultgo-l und im Fughafen Fran<furl stolt.